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Studie: Dynamik bei Mietpreissteigerungen nimmt ab

DJ Studie: Dynamik bei Mietpreissteigerungen nimmt ab

BERLIN (Dow Jones)--In Deutschland hat sich im vergangenen Jahr der Anstieg der Angebotsmieten verlangsamt. Das ergab eine aktuelle Analyse des Immobilienportals Immowelt. Zwar hätten sich in 69 von 80 deutschen Großstädten die Angebotsmieten von 2020 auf 2021 verteuert, die Anstiege seien aber geringer ausgefallen als in den vergangenen Jahren. In den hochpreisigen Metropolen München und Frankfurt gab es demnach kaum Veränderungen bei der Höhe der Neumieten. In Berlin verteuerten sich die Mieten nach dem Aus des Mietendeckels um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als Wohnungssuchende noch von fallenden Mieten profitierten.

Für die Untersuchung hat Immowelt Angebotsmieten von Bestandswohnungen (ohne Neubau, 40 bis 120 Quadratmeter) in allen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern ausgewertet.

Im Jahr 2021 verbuchten 46 Großstädte einen Anstieg von mindestens 3 Prozent, was in etwa der Inflationsrate entspricht. Im Jahr zuvor waren es noch 56 Großstädte. Im Gegensatz zum Vorjahr gab es auch keine Stadt mit einer zweistelligen prozentualen Verteuerung.

Grenze des Bezahlbaren in teuren Großstädten 

Besonders in den hochpreisigen Städten sei das Abflachen der Preiskurve deutlich zu erkennen, wie Immowelt erklärte. "In den teuren Großstädten scheint die Grenze des Bezahlbaren erreicht. Viele Mieter sind vermutlich nicht mehr bereit, noch höhere Preise zu bezahlen. Die Vermieter passen sich dementsprechend an", so Immowelt. Zudem zögen aufgrund der Corona-Pandemie und der Möglichkeit von Homeoffice viele Menschen in die Speckgürtel der Metropolen oder in kleinere Städte.

In München blieb das Preisniveau im vergangenen Jahr nahezu konstant. Die Angebotsmieten stiegen von im Median 17,90 Euro auf 18,00 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Plus von 1 Prozent in Deutschlands teuerster Großstadt. Die gleiche Veränderung ließ sich auch in Frankfurt feststellen. In der zweitteuersten Stadt verteuerten sich die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen um 10 Cent auf aktuell 13,60 Euro. Von 2019 auf 2020 kletterten die Mieten in beiden Städten noch 3 bzw. 4 Prozent.

In Berlin sei es nach dem Ende des Mietendeckels zu einem Nachholeffekt gekommen. Der mittlere Quadratmeterpreis zeige mit nun 10,40 Euro wieder eine steigende Tendenz. In Köln stiegen die Mieten konstant und lagen 2021 um 6 Prozent höher als im Vorjahr. In Hamburg mussten Wohnungssuchende 3 Prozent mehr zahlen.

Die größten Preissprünge der Analyse verzeichnen kleinere Großstädte aus Nordrhein-Westfalen. An der Spitze befinden sich Münster und Leverkusen mit Anstiegen von jeweils 8 Prozent. Auch in Baden-Württemberg zieht das Preisniveau laut Immowelt nochmal an. Pforzheim weist ein Plus von 7 Prozent auf. In Ulm, Karlsruhe und Heilbronn kletterten die Mieten um je 6 Prozent.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/jhe

(END) Dow Jones Newswires

January 10, 2022 05:33 ET (10:33 GMT)

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