Anzeige
Mehr »
Samstag, 23.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Niemand hat diese Kombination je gesehen: Wolfram, Indium & 2.370 g/t Silber bei 0,13
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
801 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Atos brechen ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Atos brechen ein

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen stehen auch am Montagmittag unter leichtem Abgabedruck. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 15.911 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,3 Prozent auf 4.293 Punkte nach. Marktteilnehmer warten zum einen auf neue Inflationsdaten und zum anderen auf den Beginn der Berichtssaison in den USA. "Die Erwartungen an die Berichtssaison sind hoch", sagt Thomas Altmann von QC Partners. Denn ohne einen weiteren Gewinnanstieg seien die hohen Kurse und hohen Bewertungen an der Wall Street kaum zu rechtfertigen.

Goldman Sachs und Deutsche Bank gehen in der Zwischenzeit davon aus, dass die US-Notenbank die Leitzinsen im laufenden Jahr vier Mal anheben wird, erstmalig im März. Die rapide gestiegen Zinserhöhungsspekulationen sind tendenziell belastend für Technologiewerte (-1,1%) sowie günstig für Bankenwerte (+0,6%). Tagesgewinner bei den Branchen ist allerdings der Touristiksektor mit Aufschlägen von 2,4 Prozent. Der Sektor erholt sich weiter in der Hoffnung, dass Omikron keine nachhaltigen Belastungen für die Reisebranche darstellen wird.

Atos brechen nach Gewinnwarnung ein 

In Paris brechen Atos um 17 Prozent ein, nachdem das französische IT-Unternehmen eine weitere Gewinnwarnung veröffentlicht hat. Atos sieht die operative Marge nun bei rund 4 Prozent des Umsatzes gegenüber einem Ziel von rund 6 Prozent, hauptsächlich auf Grund niedrigerer Umsätze und zusätzlicher Kosten sowie wegen Projektverzögerungen. Die Citi schätzt, dass die Ergebnisse für 2021 eine Senkung der Konsensprognosen für den Betriebsgewinn im Jahr 2022 um etwa 20 Prozent nach sich ziehen werden.

Im DAX steigen BMW um 1,9 Prozent auf 97,40 Euro, nachdem Goldman Sachs die Aktie mit einem Kursziel von 123 Euro auf die Kaufliste genommen hat. Daneben sind Aktien aus dem Gesundheitsbereich gefragt: Hier ziehen Fresenius Medical Care um 2,7 Prozent an und Bayer um 1,6 Prozent.

Auf der anderen Seite fallen Sartorius um 4,8 Prozent, Hellofresh um 2,7 Prozent und Delivery Hero um 2 Prozent. Aixtron steigen um gut 4,6 Prozent, angetrieben von einer Empfehlung der Analysten von Oddo.

Vitesco ziehen mit einem Milliarden-Auftrag aus den USA für Hochvolt-Inverter um 1 Prozent an. Die Inverter sind eine wichtige Voraussetzung für das schnelle Aufladen und die Verbesserung der Effizienz und Reichweite von E-Fahrzeugen.

Für die Aktie von Molecular Partners geht es um 35 Prozent nach oben. Für Fantasie sorgt die Meldung, dass das Unternehmen zusammen mit Novartis positive Daten zu ihrem antiviralen Covid-19-Medikament Ensovibep veröffentlicht hat. Demnach biete eine Ensovibep-Behandlung einen Schutz gegen die bisher identifizierten gefährlichen Virus-Varianten, einschließlich Omikron.

EdF sind weiter gesucht 

In Paris steigen EdF um 1 Prozent. Die Aktien von Frankreichs Atomstromversorger sind weiter gesucht infolge der Diskussion um die EU-Taxonomie und ihre Einstufung als "nachhaltig". Der Investitionsbedarf für den Aufbau neuer und die Wartung alter Kraftwerke erfordert indes enorme Investitionen: In einem Interview mit dem Journal du Dimanche sagte EU-Kommissar Thierry Breton, es seien bis 2050 über 500 Milliarden Euro dafür erforderlich. Breton wirbt daher zur vereinfachten Finanzierung des Aufbaus für die Einstufung als nachhaltig.

Der Ölpreis gibt nach der jüngsten Rally leicht nach. Seit Jahresbeginn hat sich Öl damit um 5 Prozent verteuert. Mit Blick auf die niedrigen Temperaturen in Teilen der USA sowie den Produktionsausfällen in Kasachstan und Lieferengpässen in Libyen rechnet Ulrich Stephan, Anlagestratege bei der Deutschen Bank, kurzfristig nicht mit niedrigeren Notierungen. Mittelfristig könnten sich die Ölmärkte allerdings entspannen, meint er mit Blick auf die für Anfang Februar vereinbarte Produktionsanhebung. Der Ölsektor gewinnt 0,6 Prozent.

=== 
Aktienindex       zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.293,79   -0,3%    -12,04     -0,1% 
Stoxx-50        3.807,11   -0,2%     -9,51     -0,3% 
DAX          15.916,00   -0,2%    -31,74     +0,2% 
MDAX          34.775,34   -0,6%    -200,50     -1,0% 
TecDAX         3.645,17   -1,7%    -63,00     -7,0% 
SDAX          15.898,18   -1,2%    -194,80     -3,2% 
FTSE          7.482,06   -0,0%     -3,22     +1,4% 
CAC           7.199,08   -0,3%    -20,40     +0,6% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite   -0,06          -0,01     +0,12 
US-Zehnjahresrendite    1,77          +0,01     +0,26 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- % Mo, 8:09 Uhr Fr, 18:55 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1325   -0,3%    1,1335     1,1357  -0,4% 
EUR/JPY          130,66   -0,5%    131,21     131,30  -0,2% 
EUR/CHF          1,0439   +0,0%    1,0433     1,0436  +0,6% 
EUR/GBP          0,8335   -0,3%    0,8341     0,8363  -0,8% 
USD/JPY          115,36   -0,2%    115,76     115,62  +0,2% 
GBP/USD          1,3587   +0,0%    1,3589     1,3580  +0,4% 
USD/CNH (Offshore)    6,3799   -0,1%    6,3783     6,3851  +0,4% 
Bitcoin 
BTC/USD        41.536,83   -1,6%   42.146,79   41.961,69 -10,2% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         78,72   78,90     -0,2%     -0,18  +4,7% 
Brent/ICE         81,61   81,75     -0,2%     -0,14  +4,7% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.800,86  1.796,38     +0,2%     +4,48  -1,6% 
Silber (Spot)       22,48   22,38     +0,5%     +0,10  -3,6% 
Platin (Spot)       963,04   961,50     +0,2%     +1,54  -0,8% 
Kupfer-Future        4,41    4,41     -0,1%     -0,00  -1,3% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/err

(END) Dow Jones Newswires

January 10, 2022 07:04 ET (12:04 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.