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MÄRKTE EUROPA/Schwächer - Renditeanstieg belastet

DJ MÄRKTE EUROPA/Schwächer - Renditeanstieg belastet

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit Abgaben sind Europas Börsen am Dienstag in den Handel gestartet. Der DAX fällt sogar unter die 15.800er-Marke. Belastend wirken der globale Renditeanstieg und eine sich abzeichnende schwächere Eröffnung an Wall Street. In den USA beginnt die Handelswoche erst am europäischen Nachmittag, da am Montag wegen eines Feiertages die Börsen geschlossen waren. Auch der auf ein 7-Jahreshoch gestiegene Ölpreis unterstreicht die weiter hohen Inflationsrisiken.

In Asien kam es daher zu einem Sprung in den 10-jährigen Renditen der US-Anleihen über 1,84 Prozent. Der Markt rechnet damit, dass zumindest die US-Notenbank die Inflationsbekämpfung ernst nimmt und eventuell einen noch aggressiveren Kurs einschlägt: Vier Zinserhöhungen in diesem Jahr gelten nun als ausgemacht. Diese Vorgaben ziehen auch Europas Renditen nach oben: So halten es die Strategen der Commerzbank für möglich, dass die Bundesanleihen am Dienstag die Null-Prozent-Marke überspringen und wieder in positives Rendite-Territorium zurückkehren. Der DAX gibt 1,0 Prozent nach auf 15.796 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 1,0 Prozent auf 4.258 Punkte.

Sorge vor Margendruck steigt 

Auf Unternehmensseite habe bereits überraschend viele Firmen erste Eckdaten zum vierten Quartal vorgelegt. Am Nachmittag folgt Goldman Sachs, am Mittwoch runden dann Morgan Stanley und Bank of America das Bild zur Lage der US-Investmentbanken ab.

Marktstrategin Lale Akoner von BNY Mellon Investment Management sieht außer den Banken das Thema Margendruck im Fokus: "Die Löhne steigen, die Energiekosten sind immer noch sehr hoch, so dass die Inflation auf die Margen drücken wird. Das wird sich definitiv in den Gewinnen 2022 niederschlagen." In Japan hat derweil die Bank of Japan ihre Inflationsprognosen erhöht. An Konjunkturdaten steht am Vormittag der ZEW-Index und am Nachmittag der Empire State Index im Blick.

Erste Eckdaten zur Berichtssaison 

Bei den Einzelaktien hat Rio Tinto etwas schwächere Produktionszahlen zum vierten Quartal vorgelegt. Die Aktien geben 0,2 Prozent ab. Der Eisenerzexport aus Australien sank auf Jahressicht um 3 Prozent, im Quartal sogar um 5 Prozent. Damit dürfte die kommende Gewinnentwicklung des Unternehmens vollkommen von Kosten und der Preisentwicklung abhängen, meinen die Analysten von Jefferies.

Auch Hugo Boss und Nordex haben erste Eckdaten vorgelegt. Vor allem Boss habe die Erwartungen leicht überboten, heißt es. Nach festem Start drehen die Aktien 1,5 Prozent durch Gewinnmitnahmen ins Minus. In der Aktie sei vieles eingepreist gewesen, sie hatte sich auf Jahressicht verdoppelt.

Bei Nordex geht es 0,4 Prozent höher. Die Gesamtleistung von Nordex im vierten Quartal liegt laut der Citigroup mit 3,3 Gigawatt knapp 50 Prozent über der Schätzung der Analysten bzw der Konsensschätzung. Den Analysten gefällt vor allem der hohe Anteil von Turbinen mit hoher Gewinnmarge.

Autowerte belasten den DAX mit bis zu 1,5 Prozent Minus am stärksten. Der Branchenverband Acea hat berichtet, dass die Zahl der Auto-Neuzulassungen 2021 in gesamten EU auf ein Rekordtief gefallen ist.

Bei Siemens spielt der Verkauf der Straßenverkehrstechnik-Tochter Yunex keine Rolle, die Aktien fallen als DAX-Schwergewicht um 1,5 Prozent. Yunex wurde für 950 Millionen Euro an den italienischen Infrastrukturkonzern Atlantia veräußert. Atlantia war mit dem Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua in eine schwere Krise geraten.

Die Umsatzzahlen von Lindt & Sprüngli sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Die Aktien geben 1,9 Prozent nach.

=== 
Aktienindex       zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.257,95   -1,0%    -44,19     -0,9% 
Stoxx-50        3.795,67   -0,9%    -35,32     -0,6% 
DAX          15.776,25   -1,0%    -157,47     -0,7% 
MDAX          34.154,97   -1,2%    -432,32     -2,8% 
TecDAX         3.501,59   -1,6%    -56,45     -10,7% 
SDAX          15.678,70   -1,2%    -195,05     -4,5% 
FTSE          7.555,97   -0,7%    -55,26     +3,1% 
CAC           7.126,03   -1,0%    -75,61     -0,4% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite   -0,02          +0,01     +0,16 
US-Zehnjahresrendite    1,83          +0,04     +0,32 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- % Di, 7:40 Uhr Mo, 17:31 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1396   -0,1%    1,1400     1,1406  +0,2% 
EUR/JPY          130,78   +0,0%    130,88     130,69  -0,1% 
EUR/CHF          1,0427   -0,0%    1,0433     1,0425  +0,5% 
EUR/GBP          0,8353   -0,1%    0,8358     0,8355  -0,6% 
USD/JPY          114,73   +0,1%    114,82     114,57  -0,3% 
GBP/USD          1,3644   -0,0%    1,3639     1,3653  +0,8% 
USD/CNH (Offshore)    6,3549   +0,0%    6,3465     6,3521  +0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        41.756,41   -0,8%   42.273,28   42.348,31  -9,7% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         85,13   84,30     +1,6%      1,31 +13,2% 
Brent/ICE         87,74   86,48     +1,5%      1,26 +12,6% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.814,43  1.819,55     -0,3%     -5,13  -0,8% 
Silber (Spot)       22,94   23,23     -1,2%     -0,29  -1,6% 
Platin (Spot)       969,95   976,50     -0,7%     -6,55  -0,1% 
Kupfer-Future        4,42    4,43     -0,1%     -0,01  -1,1% 
=== 

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 18, 2022 03:39 ET (08:39 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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