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MÄRKTE ASIEN/Börsen mehrheitlich erholt dank Zinssenkung in China

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen mehrheitlich erholt dank Zinssenkung in China

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Am Donnerstag haben an den Börsen in Ostasien und Australien die positiven Vorzeichen dominiert. Die negativen Vorgaben der US-Aktienmärkte wurden ignoriert bzw. überlagert davon, dass die chinesische Zentralbank ihren Referenzzins für Hypothekendarlehen gesenkt hat. Erst zu Beginn der Woche hatte die People's Bank of China (PBoC) zwei andere Referenzzinssätze gesenkt. Zur positiven Stimmung trugen auch Daten zu den japanischen Exporten bei. Diese sind im Dezember stärker gestiegen als erwartet.

An der Tokioter Börse, die am Mittwoch mit Abstand die heftigsten Verluste in der Region verzeichnet hatte, erholte sich der Nikkei-225-Index nun um 1,1 Prozent. Sogar um über 3 Prozent aufwärts ging es im späten Handel in Hongkong. Dagegen gab die Börse in Schanghai anfängliche Gewinne ab und schloss 0,1 Prozent niedriger.

Die Analysten von KGI Securities vermuteten, dass die PBoC-Maßnahmen durch Bedenken wegen der voraussichtlich bald steigenden US-Zinsen in den Hintergrund gedrängt wurden. Und die Analysten von Nomura äußerten die Befürchtung, dass die jüngsten PBoC-Zinssenkungen nicht ausreichen, um die größten Probleme der chinesischen Wirtschaft zu lösen, nämlich die steigenden Kosten der Pandemiekontrolle und das langsamere Wachstum der Exporte. Die Zinsschritte hätten eher symbolischen Charakter und sollten zeigen, dass die PBoC ihre Anstrengungen zur Unterstützung der Wirtschaft verstärke.

Chinesische Immobilienwerte nach Hypothekenzinssenkung gesucht 

Bei den Anlegern in Aktien chinesischer Immobilienunternehmen kam dieses Signal indessen gut an. Der Sektor hatte schon am Mittwoch stark zugelegt. Country Garden verbesserten sich in Hongkong um 3,3 Prozent, Country Garden Services sogar um 14,5 Prozent. Für Longfor Group ging es um 2,8 Prozent nach oben. China Aoyuan lagen 1,3 Prozent im Plus, obwohl das Unternehmen nach eigenen Angaben Zinszahlungen nicht leisten kann, die in diesem Monat eigentlich fällig wären. Der Kurs des taumelnden Immobilienriesen China Evergrande stieg um gut 4 Prozent.

Technologiewerte trotzten den negativen Vorgaben der US-Branchenvertreter, die schon seit einiger Zeit unter den Zinserhöhungsplänen der US-Notenbank leiden. Der Subindex an der Hongkonger Börse stieg im späten Handel um 4,6 Prozent. Meituan sprangen um rund 12, Alibaba um 6,2 und Tencent um 3,4 Prozent. AAC Technologies brachen dagegen um fast 13 Prozent ein; das Unternehmen hat vor einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr gewarnt.

Auch in Japan nutzten Anleger die jüngsten Verluste im Elektroniksektor zum Einstieg. Sony erholten sich um 5,8 Prozent. Die Titel hatten am Vortag unter der geplanten Übernahme des Spieleentwicklers Activision Blizzard durch Microsoft gelitten.

Der australische Aktienmarkt schloss 0,1 Prozent höher. Kräftigen Kursgewinnen von durchschnittlich 3 Prozent im Rohstoffsektor standen Verluste im schwer gewichteten Bankensektor gegenüber.

In Seoul ging der Kospi 0,7 Prozent höher aus dem Handel. Gesucht waren dort Aktien des Rüstungssektors nach Medienberichten, wonach Südkorea ein eigenes Aufklärungsflugzeug bauen will. Die Aktien des Flugzeugherstellers Korea Aerospace Industries stiegen daraufhin um 7,5 Prozent, der Kurs des Raketen- und Radarkonzerns LIG Nexl kletterte um 6,0 Prozent.

=== 
Index (Börse)      zuletzt   +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.342,40   +0,1%   -1,4%     06:00 
Nikkei-225 (Tokio)   27.772,93   +1,1%   -4,6%     07:00 
Kospi (Seoul)      2.862,68   +0,7%   +0,7%     07:00 
Schanghai-Comp.     3.555,06   -0,1%   -2,3%     08:00 
Hang-Seng (Hongk.)   24.923,94   +3,3%   +2,9%     09:00 
Taiex (Taiwan)     18.218,28   -0,1%     0%     06:30 
Straits-Times (Sing.)  3.293,78   +0,3%   +5,0%     10:00 
KLCI (Malaysia)     1.530,10   -0,0%   -2,4%     10:00 
BSE (Mumbai)      59.552,65   -0,9%   +2,2%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00 Mi, 8:50 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1359   +0,1%   1,1342    1,1336  -0,1% 
EUR/JPY          129,95   +0,2%   129,71    129,70  -0,7% 
EUR/GBP          0,8334   +0,0%   0,8333    0,8340  -0,8% 
GBP/USD          1,3628   +0,1%   1,3612    1,3594  +0,7% 
USD/JPY          114,42   +0,1%   114,36    114,41  -0,6% 
USD/KRW         1.190,15   +0,2%  1.188,25   1.191,60  +0,1% 
USD/CNY          6,3420   -0,0%   6,3450    6,3514  -0,2% 
USD/CNH          6,3454   -0,1%   6,3525    6,3551  -0,1% 
USD/HKD          7,7894   -0,0%   7,7907    7,7919  -0,1% 
AUD/USD          0,7234   +0,3%   0,7211    0,7185  -0,4% 
NZD/USD          0,6767   -0,2%   0,6782    0,6784  -0,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        41.986,86   -0,0% 42.003,15   41.333,34  -9,2% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         86,90   86,96   -0,1%     -0,06 +15,5% 
Brent/ICE         88,27   88,44   -0,2%     -0,17 +12,6% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.840,64  1.840,40   +0,0%     +0,24  +0,6% 
Silber (Spot)       24,15   24,20   -0,2%     -0,05  +3,6% 
Platin (Spot)      1.032,98  1.026,40   +0,6%     +6,58  +6,4% 
Kupfer-Future        4,50    4,47   +0,7%     +0,03  +0,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/gos/smh

(END) Dow Jones Newswires

January 20, 2022 02:40 ET (07:40 GMT)

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