Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.396 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Deutsche Steuereinnahmen legen deutlich zu

DJ Deutsche Steuereinnahmen legen deutlich zu

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die deutschen Steuereinnahmen sind im Dezember 2021 deutlich um 19,5 Prozent und im Gesamtjahr 2021 ebenfalls kräftig um 11,5 Prozent gestiegen. Das gab das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht bekannt. Dabei sei der Einnahmezuwachs im Dezember überwiegend auf ein Plus bei den Gemeinschaftsteuern von 25,0 Prozent zurückzuführen gewesen.

"Unter anderem waren bei der Lohnsteuer, den Steuern vom Umsatz, der veranlagten Einkommensteuer sowie der Körperschaftsteuer teils beträchtliche Steigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat festzustellen", erklärte das Ministerium. "Dies dürfte auch die wirtschaftliche Erholung widerspiegeln, die im zweiten und dritten Quartal 2021 zu verzeichnen war und in deren Folge das Bruttoinlandsprodukt 2021 insgesamt um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen konnte."

Darüber hinaus resultierte der Anstieg den Angaben zufolge auch aus einer niedrigeren Basis zum Vergleichszeitpunkt wegen der vorübergehenden Mehrwersteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020. Zudem habe sich bei der Einfuhrumsatzsteuer aufgrund eines kassentechnischen Effekts eine Aufkommensverschiebung vom November in den Dezember 2021 und somit ein merkliches Mehraufkommen ergeben.

Der Bund verbuchte im Dezember 25,9 Prozent mehr an Steuereinnahmen und erreichte ein Aufkommen von 52,9 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 49,1 Milliarden Euro um 21,7 Prozent mehr an Steuern ein. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im Dezember auf rund 111,5 Milliarden Euro. Im gesamten Jahr 2021 summierten sich die Steuereinnahmen insgesamt auf 761,0 Milliarden Euro. Der Bund verbuchte ein Plus von 10,8 Prozent, und die Länder verzeichneten einen Zuwachs um 12,3 Prozent.

Konjunktur vorerst weiter gedämpft 

Zur Konjunkturentwicklung erklärte das Finanzministerium, auch zum Start in das laufende Jahr "dürfte die Pandemie das wirtschaftliche Geschehen noch belasten, bevor im weiteren Jahresverlauf mit einer Fortsetzung der Erholung zu rechnen ist". Die Aufwärtsdynamik dürfte "zum Jahresende hin unterbrochen worden" sein, und es sei zu erwarten, "dass die gedämpfte Entwicklung der Wirtschaft auch im laufenden Quartal anhält".

Die Lieferengpässe bei Vorprodukten und Rohstoffen sowie die stark gestiegenen Infektionszahlen im Zuge der Omikron-Welle hätten um den Jahreswechsel die Stimmung belastet. Unter der Annahme einer sich wieder entspannenden Infektionslage sowie abnehmender Lieferengpässe werde für das Sommerhalbjahr 2022 aber "mit einer kräftigen Fortsetzung der Erholung gerechnet". Der Auftragsbestand in der Industrie ist sehr hoch, hier bestehe - wie auch bei den privaten Konsumausgaben - erhebliches Potenzial für starke Impulse, auch aus Nachholeffekten.

Zur Inflation hieß es, mit dem Jahreswechsel seien "etwas geringere, wenngleich - vor allem aufgrund der zwischenzeitlich stark gestiegenen Energiepreise und Lieferengpässe - weiterhin erhöhte Raten zu erwarten". Im Jahresverlauf 2022 dürfte die Inflationsrate dann aber "voraussichtlich auf ein moderateres Niveau sinken".

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

January 27, 2022 18:00 ET (23:00 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.