Anzeige
Mehr »
Montag, 31.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Könnte dieser Kupfer-Explorer die spannendste Nevada-Story des Herbstes werden?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
602 Leser
Artikel bewerten:
(2)

VDA erwartet 2022 deutliches Wachstum für deutschen Automarkt

DJ VDA erwartet 2022 deutliches Wachstum für deutschen Automarkt

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Automarkt wird dieses Jahr nach Einschätzung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) auch wegen Nachholeffekten deutlich zulegen und besser abschneiden als andere große Automärkte. Der Zuwachs wird bei 7 Prozent auf 2,8 Millionen Pkw erwartet, wie der VDA anlässlich seiner Jahreseröffnungspressekonferenz mitteilte. Die Inlandsproduktion wird mit 3,5 Millionen Einheiten 13 Prozent über Vorjahr erwartet. Das entspreche jedoch nur dem Produktionsniveau des Jahres 2020.

Für den Pkw-Weltmarkt rechnet der Verband 2022 mit einem Plus von 4 Prozent ein ähnliches Wachstum wie im Jahr 2021. "Damit würde im Jahr 2022 der Höchststand des Pkw-Weltmarktes aus dem Jahr 2017 noch um knapp 13 Prozent unterschritten", so Verbandschefin Hildegard Müller. Die Märkte in den Vereinigten Staaten und China dürften um 2 Prozent zulegen, Europa ist aktuell noch deutlich weiter vom Vorkrisenniveau entfernt und dürfte auch bedingt durch Nachholeffekte um 5 Prozent zulegen.

Lücke bei Ladepunkten wird größer, nicht kleiner 

Angesichts der starken Nachfrage nach elektrisierten Fahrzeugen fordert der VDA während der digitalen Konferenz mehr Geschwindigkeit beim Auf- und Ausbau der Infrastruktur. "Die Lücke wird größer, nicht kleiner", monierte Müller. Sie müsse so schnell wie möglich geschlossen werden, deshalb brauche es zeitnah einen Ladegipfel, der alle Beteiligten einbezieht. "Wenn Deutschland sein aktuelles, bescheidenes Tempo beibehält, haben wir 2030 gerade einmal rund 160.000 Ladepunkte - nicht einmal ein Sechstel der angestrebten 1 Millionen."

Mit Blick auf die Lieferengpässe bei Halbleitern und der Abhängigkeit von asiatischen Herstellern dringt der Verband auf den Aufbau von Halbleiter-Fabriken in Europa und auch in Deutschland. "Gerade auch um den Eigenbedarf für Zukunftsprojekte - wie vernetztes oder autonomes Fahren - sicherzustellen, braucht auch die Autoindustrie diese Versorgungssicherheit", betonte Müller.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla/cbr

(END) Dow Jones Newswires

February 09, 2022 04:30 ET (09:30 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.