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Deutsche Steuereinnahmen legen im Januar kräftig zu

DJ Deutsche Steuereinnahmen legen im Januar kräftig zu

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die deutschen Steuereinnahmen sind im Januar um 22,4 Prozent nach oben geschossen. Das gab das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht bekannt. Der Einnahmezuwachs sei überwiegend auf ein Plus bei den Gemeinschaftssteuern von 25,9 Prozent zurückzuführen gewesen.

Ein außergewöhnlich großer Anstieg der Umsatzsteuereinnahmen um 48,0 Prozent sei vor allem in einer niedrigen Vorjahresbasis durch die Verschiebung des Fälligkeitstermins bei der Einfuhrumsatzsteuer und die temporäre Umsatzsteuersatzsenkung im zweiten Halbjahr 2020 begründet gewesen. Auch die Lohnsteuer, die veranlagte Einkommenssteuer sowie die nicht veranlagten Steuern vom Ertrag wiesen den Angaben zufolge beträchtliche Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahresmonat auf.

Bereits im Dezember 2021 waren die Steuereinnahmen vor dem Hintergrund eines coronabedingt schwachen Vorjahres deutlich um 19,5 Prozent gestiegen. Im Gesamtjahr 2021 waren sie kräftig um 11,5 Prozent gestiegen. Auch für dieses Jahr sei eine Steigerung zu erwarten. "Insgesamt ist für das Jahr 2022 - auch vor dem Hintergrund der erwarteten Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität im Jahresverlauf - mit einem Anstieg der Steuereinnahmen gegenüber dem Vorjahr zu rechnen", erklärten die Konjunkturexperten des Ministeriums.

Der Bund verbuchte im Januar 36,3 Prozent mehr an Steuereinnahmen und erreichte ein Aufkommen von 21,9 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 28,4 Milliarden Euro um 23,1 Prozent mehr an Steuern ein. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im Januar auf rund 57,6 Milliarden Euro.

Leicht positive Konjunkturentwicklung im ersten Quartal 

Für die weitere Konjunkturentwicklung erklärten die Ökonomen des Ministeriums, nachdem das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2021 in preis-, kalender- und saisonbereinigter Rechnung um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken sei, sei für das laufende Quartal "angesichts hoher Infektionszahlen mit einer gedämpften, aber leicht positiven Entwicklung zu rechnen". Stimmungsindikatoren auf Basis von Befragungen bei Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbrauchern deuteten gleichzeitig auf sich aufhellende Erwartungen hin.

Im weiteren Jahresverlauf dürfte die wirtschaftliche Aktivität deutlich zunehmen. "Im Sommerhalbjahr ist sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor mit einer kräftigen konjunkturellen Dynamik zu rechnen", so das Ministerium. Die Auftragsbücher in der Industrie seien sehr gut gefüllt, bei weiter nachlassenden Lieferengpässen sollte dies für merkliche Impulse sorgen. Auch bei den Dienstleistungen sei eine verstärkte Dynamik zu erwarten, sobald sich die pandemische Lage wieder entspanne.

Die Inflationsrate sei zum Jahresbeginn durch den Wegfall des Basiseffekts aus der temporären Senkung der Umsatzsteuersätze im zweiten Halbjahr 2020 etwas zurückgegangen, liege aber vor allem aufgrund der Energiepreisentwicklung weiterhin auf deutlich erhöhtem Niveau. Bei der starken Verteuerung der Energie dürften "auch aktuelle geopolitische Entwicklungen eine Rolle gespielt" haben.

"Im weiteren Jahresverlauf werden, unter anderem anhand von Preisen für Terminkontrakte an den globalen Energiemärkten, eine Entspannung bei der Energiepreisentwicklung, weiter nachlassende Lieferengpässe und vor diesem Hintergrund insgesamt rückläufige Steigerungsraten der Verbraucherpreise erwartet", betonte das Finanzministerium.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

February 21, 2022 18:00 ET (23:00 GMT)

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