Anzeige
❌
Mehr »
Donnerstag, 22.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
URAN: JETZT WIRD ES SPANNEND
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.865 Leser
Artikel bewerten:
(3)

Baerbock: Sanktionspaket wird Russland ruinieren

DJ Baerbock: Sanktionspaket wird Russland ruinieren

Von Andrea Thomas

BRÜSSEL/BERLIN (Dow Jones)--Die Finanz- und Wirtschaftssanktion gegen Russland werden das Land nach Ansicht von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ruinieren. Die Europäische Union könne nicht akzeptieren, dass Russland die Ukraine angegriffen habe. Baerbock sagte, dass man sich zunächst gegen einen Ausschluss Russlands vom Swift-Zahlungssystem entschieden habe, da man bislang eine befürchtete unerwünschte Breitenwirkung des Schrittes noch nicht ausschließen könne. Daher wolle man zunächst gezielt vorgehen.

Zuvor wurde bekannt, dass die EU aufgrund der russischen Invasion der Ukraine neben Sanktionen gegen Banken und Einzelpersonen nun auch Vermögen von Russlands Präsidenten Wladimir Putin und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow einfrieren wolle. "Wir reagieren heute darauf mit einer ganz klaren Antwort. Das wird Russland ruinieren", sagte Baerbock vor dem Treffen der EU Außenminister zu dem Sanktionspaket. "Wir treffen das System Putins dort, wo es getroffen werden muss, nämlich nicht nur wirtschaftlich und finanziell, sondern in seinem Machtkern."

Deshalb setze die EU nicht nur russische Oligarchen auf die Sanktionsliste sowie zahlreiche Abgeordnete, die diese Schritte gegen die Ukraine vorbereitet hätten, sondern auch Putin und Lawrow.

Bei Swift-Abkopplung Breitenwirkung aus dem Wege räumen 

Bei den Sanktionen gegen Russland gehe es darum, einen kühlen Kopf zu bewahren, gerade auch bei der Frage der Abkopplung Russlands vom Zahlungssystem Swift. "Jetzt ist es wichtig, dass wir Sanktionen auf den Weg bringen, die gezielt wirken, die gezielt auf das Machtsystem wirken, die nicht nur groß klingen", so Baerbock. Erfahrungen mit dem Iran hätten gezeigt, dass es eine Breitenwirkung gebe, wie beispielswiese, dass humanitäre Hilfen nicht gewährt werden können. "Anders als wenn wir gezielt Banken listen, wirkt eine Entkopplung vom Swift-System in die Breite", sagte Baerbock. "Deswegen, für diesen Moment listen wir die großen Banken."

Man werde sich bei Swift nun anschauen, wie die Minister die Breitenwirkung "aus dem Wege räumen könnten", damit Russlands Abkopplung von Swift nicht zu unerwünschten Konsequenzen führt.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/cbr

(END) Dow Jones Newswires

February 25, 2022 10:01 ET (15:01 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.