Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Top-Ergebnisse: 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter + massives Tagebau-Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
432 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Habeck: Wegen russischer Angriffe auf Zivilisten weitere Sanktionen denkbar

DJ Habeck: Wegen russischer Angriffe auf Zivilisten weitere Sanktionen denkbar

Von Andrea Thomas

WASHINGTON/BERLIN (Dow Jones)--Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat Russland angesichts der Berichte über militärische Angriffe auf ukrainische Zivilisten mit schärferen Sanktionen gedroht. Bei seinem Antrittsbesuch in den USA habe er mit verschiedenen Vertretern der amerikanischen Regierung gesprochen. Bei seinem Treffen mit der US-Finanzministerin Janet Yellen sei es auch um weitere Strafmaßnahmen gegen Russland gegangen. Die bisherigen Wirtschafts- und Finanzmarktsanktionen hätten bereits eine starke Wirkung erzielt.

Der Ausschluss von einigen und nicht allen Banken vom Bankenkommunikationssystem Swift habe zum Ziel gehabt, dass man noch schmale Kommunikationskanäle für notwendige Güter aufgelassen habe. Dies bedeute aber, dass man bei den Sanktionen "noch nicht das Ende der Fahnenstange" erreicht habe.

"Die Finanzministerien und die jeweiligen Regierungen prüfen, inwieweit weitere Aktionen im Finanzsektor möglich und zumutbar sind", sagte Habeck vor Journalisten. "Wir müssen nur eben aufpassen, dass wir keine Sanktionen erlassen, die wir selber nicht durchhalten können, die die globale Wirtschaft so schädigen können, dass wir selber dann nach drei Tagen sagen müssen, 'oh, da haben wir vielleicht das Gute gemeint, aber mit dem Hintern eingerissen, was wir mit den Händen aufgebaut haben'."

Da nun die russische Armee laut Berichten ihre Angriffe auf die Zivilgesellschaft ausgeweitet hätte, werde dies sicherlich dazu führen, dass "die Bereitschaft weiter 'tough on Russia' zu sein eher zunimmt", so Habeck. Er betonte zudem, dass die Veränderung in der deutschen Außen-, Sicherheits- und Energiepolitik in Washington ein außergewöhnliches Vertrauen ausgelöst habe und die Erwartungshaltung, dass Deutschland diesen Weg weiter gehe.

Brauchen schnellere und radikalere Energiewende 

Angesichts der Ukraine-Krise und der deutschen Abhängigkeit von russischem Gas sei es nötig, dass die deutsche Energiewende "schneller und radikaler" sein müsse. Die deutsche "Schlafmützigkeit", mit der man Planungs- und Genehmigungsprozesse betrieben habe, müsse nun enden.

Bei seinen Treffen habe er auch die US-Importe von russischem Erdöl angesprochen. "Was für uns Nord Stream 2 ist, ist sicherlich für die USA auch die Frage, wieviel Importe von Öl aus Russland kommen", so Habeck mit Blick auf die russische Gaspipeline, die Gas von Russland direkt nach Deutschland bringen sollte und deren Inbetriebnahme vergangene Woche von der Bundesregierung vorerst gestoppt wurde.

"Auch da würde ich denken, kann man natürlich diversifizieren. Aber es ist sicherlich auch keine schlechte Idee, dass die Amerikaner ihren Ölverbrauch mal ein bisschen reduzieren."

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/cbr

(END) Dow Jones Newswires

March 01, 2022 12:23 ET (17:23 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.