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MÄRKTE EUROPA/Börsen geraten mit Putin-Aussagen unter Druck

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen geraten mit Putin-Aussagen unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen bauen am Donnerstagnachmittag die Verluste aus. Für Verunsicherung sorgen Aussagen des russischen Präsidenten Putin. Dort heißt es unter anderem, dass Russland Lieferverträge für Gas aussetzen werde, sollten die Zahlungen nicht in Rubel erfolgen. Im Handel sorgen die Aussagen für Verwirrung. Am Vorabend hatte es noch gehießen, Russland weiter Zahlungen in Euro für seine Gaslieferungen zu akzeptieren.

Der DAX gibt um 0,8 Prozent auf 14.491 Punkte nach, der Euro-Stoxx-50 um 0,9 Prozent auf 3.924 Punkte. "Mit solchen Meldungen werden wir leben müssen", so ein Händler. Man wisse nicht mehr, was man glauben solle. Günstig für die Stimmung sind die fallenden Ölpreise. Brent verliert knapp 3 Prozent. Die USA denken laut Berichten über ein Anzapfen der Ölreserven nach, sie könnten so über mehrere Monate täglich etwa 1 Million Barrel zusätzlich an den Markt lenken.

Das sind positive Nachrichten aus Marktsicht. Denn die Opec und ihre Verbündeten, zu denen auch Russland gehört, haben sich nach Angaben aus informierten Kreisen darauf geeinigt, ihre gemeinsame Ölproduktion im Mai um 432.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Damit hält die Gruppe an einem von Moskau unterstützten Plan fest, der keine Bremse gegen den Anstieg der Ölpreise während der Ukraine-Krise darstellt. Die Opec+ lehnte es erneut ab, ihre verbleibenden Kapazitäten in Höhe von rund 3 Millionen Barrel anzuzapfen, um mehr Öl zu fördern.

H&M leidet unter Kostendruck 

Kräftig unter Druck mit 10,8 Prozent Minus stehen H&M. Die Modekette leidet unter Kostenanstieg und geschlossenen Läden in Russland und Belarus. Der Nettogewinn fiel daher im ersten Quartal unter Erwartung aus. Russland trägt rund 4 Prozent zum H&M-Umsatz bei. Auch die Aktien des spanischen Konkurrenten Inditex geben um 3,6 Prozent nach. Der Einzelhandelssektor ist dadurch mit 3,6 Prozent Minus das Schlusslicht in Europa.

Fresenius liegen mit plus 2,3 Prozent gut im Markt. Der Konzern kauft bei Biopharmazie und in der Medizintechnik zu. "Nach der Underperformance der vergangenen Jahre braucht der Konzern Wachstumstreiber", sagt ein Händler. Die Übernahmen sollen das Wachstum wieder beschleunigen. Für FMC geht es um 1,4 Prozent nach oben.

Süss Microtec brechen nach Ausblick ein 

Nach Bekanntgabe des Ausblicks für das laufende Jahr fallen Süss Microtec kräftig um 11,5 Prozent. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 270 bis 300 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll zwischen 8,5 bis 10,5 Prozent liegen. Die Ziele dürften am Markt nicht gut ankommen. So geht etwa Stifel von Erlösen im laufenden Jahr von 296 Millionen Euro aus und rechnet bislang mit einer EBIT-Marge von 10,7 Prozent.

Auf Unternehmensseite stehen weiter Nebenwerte mit ihren finalen Jahreszahlen und neuen Ausblicken im Fokus. Die Zahlen von Varta liegen im Großen und Ganzen im Rahmen, die Aktien geben um 0,6 Prozent nach.

Bei Cewe wird der Ausblick negativ aufgenommen. Auch hätte die Dividendenerhöhung etwas stärker ausfallen können, heißt es im Handel. Daher geht es um 5,8 Prozent nach unten.

=== 
Aktienindex       zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.924,17   -0,9%    -34,97     -8,7% 
Stoxx-50        3.732,92   -0,3%     -9,42     -2,2% 
DAX          14.490,51   -0,8%    -115,54     -8,8% 
MDAX          31.264,98   -0,8%    -254,17     -11,0% 
TecDAX         3.319,36   -0,9%    -29,22     -15,3% 
SDAX          14.354,92   -1,5%    -217,38     -12,6% 
FTSE          7.549,08   -0,4%    -29,67     +2,6% 
CAC           6.686,45   -0,8%    -55,14     -6,5% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    0,58          -0,06     +0,76 
US-Zehnjahresrendite    2,35          -0,01     +0,84 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- % Do, 8:12 Uhr Mi, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1094   -0,6%    1,1169     1,1159  -2,4% 
EUR/JPY          134,79   -0,9%    135,99     136,11  +3,0% 
EUR/CHF          1,0238   -0,6%    1,0314     1,0299  -1,3% 
EUR/GBP          0,8444   -0,6%    0,8504     0,8478  +0,5% 
USD/JPY          121,53   -0,3%    121,75     121,98  +5,6% 
GBP/USD          1,3135   +0,0%    1,3133     1,3164  -2,9% 
USD/CNH (Offshore)    6,3484   -0,2%    6,3574     6,3587  -0,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        46.969,75   -0,0%   47.065,36   47.020,40  +1,6% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         104,02   107,82     -3,5%     -3,80 +40,7% 
Brent/ICE         108,76   113,45     -4,1%     -4,69 +41,1% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.938,03  1.932,83     +0,3%     +5,20  +5,9% 
Silber (Spot)       24,96   24,87     +0,4%     +0,09  +7,1% 
Platin (Spot)       987,80   994,85     -0,7%     -7,05  +1,8% 
Kupfer-Future        4,74    4,75     -0,2%     -0,01  +6,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 31, 2022 10:00 ET (14:00 GMT)

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