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POLITIK-BLOG/Lindner: Russland hätte nicht an G20-Treffen teilnehmen sollen

DJ POLITIK-BLOG/Lindner: Russland hätte nicht an G20-Treffen teilnehmen sollen

Die Übersicht in Kurzmeldungen zu Entwicklungen, Ergebnissen und Einschätzungen rund um die bundesdeutsche Politik:

Lindner: Russland hätte nicht an G20-Treffen teilnehmen sollen 

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat seine Teilnahme am Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in Washington verteidigt, nachdem zahlreiche andere westliche Teilnehmer das Treffen wegen der Präsenz Russlands verlassen hatten. "Nicht Demokratien wie Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien oder Japan müssen ein G20-Treffen verlassen", erklärte Lindner über den Kurznachrichtendienst Twitter. "Der Aggressor Russland hätte nicht teilnehmen sollen. Das hab ich in der Sitzung gesagt", erklärte er. "Mögen andere ihre Haltung anders zum Ausdruck bringen, wir haben es so gemacht." US-Finanzministerin Janet Yellen und mehrere ihrer Kollegen hatten den Sitzungssaal verlassen, als der russische Vertreter das Wort ergriff.

Ifo: Reformen bei Mini- und Midijobs verschärfen Teilzeitfalle für Frauen 

Geplante Reformen bei Mini- und Midijobs und der Einkommensteuer verschärfen nach Berechnungen des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung die "Teilzeitfalle", von der vor allem Frauen als Zweitverdienerinnen betroffen seien. "Zwar hätten die Reformen insgesamt eine positive Auswirkung auf die Arbeitsmarktbeteiligung, jedoch würden vor allem Männer ihre Arbeitszeit erhöhen. Frauen würden hingegen ihre Arbeitszeit verringern und noch häufiger in Teilzeit arbeiten", sagte Ifo-Forscher Maximilian Blömer. Durch die Reform würden gut 80.000 Frauen mehr in Teilzeitjobs mit wenigen Stunden arbeiten und 40.000 ihre Vollzeittätigkeit aufgeben. Auch nach Berücksichtigung der positiven Beschäftigungswirkung vorgesehener Steuerentlastungen würde sich die Arbeitszeit von Frauen noch um umgerechnet 7.000 Vollzeitstellen verringern.

Kontakt zur Redaktion: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

April 21, 2022 06:10 ET (10:10 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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