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TABELLE/Preisdruck in Bundesländern bleibt hoch

DJ TABELLE/Preisdruck in Bundesländern bleibt hoch

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Inflation in Deutschland bewegt sich weiter auf einem ungewöhnlich hohen Niveau. In einer Reihe von Bundesländern stiegen die Verbraucherpreise im April mit Jahresraten von 7,0 bis 7,9 Prozent, wie die Statistischen Landesämter mitteilten. Binnen Monatsfrist erhöhten sich die Preise mit Raten von 0,4 bis 1,2 Prozent.

Heizöl und Kraftstoffe waren im April günstiger als im März, aber noch immer erheblich teurer als im Vorjahresmonat. Dagegen verteuerten sich Lebensmittel sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich. Hohe Energiepreise und Störungen durch den Krieg in der Ukraine befeuern die Inflation.

Für Gesamtdeutschland (Bekanntgabe um 14.00 Uhr) erwarten Volkswirte, dass die Verbraucherpreise im April gegenüber dem Vormonat um 0,5 (März: 2,5) Prozent gestiegen sind. Die jährliche Inflationsrate soll der Prognose zufolge auf 7,2 (7,3) Prozent nachgeben.

=== 
             April    März 
+++ veröffentlicht 
Bayern         +0,4% gg Vm  +2,8% gg Vm 
            +7,5% gg Vj  +7,8% gg Vj 
 
Baden-Württemberg   +1,2% gg Vm  +2,0% gg Vm 
            +7,0% gg Vj  +6,3% gg Vj 
 
Nordrhein-Westfalen  +0,6% gg Vm  +2,7% gg Vm 
            +7,7% gg Vj  +7,6% gg Vj 
 
Hessen         +0,5% gg Vm  +2,6% gg Vm 
            +7,9% gg Vj  +8,0% gg Vj 
 
+++ noch nicht veröffentlicht 
Brandenburg      xx,x% gg Vm  +2,6% gg Vm 
            xx,x% gg Vj  +7,3% gg Vm 
 
Sachsen        xx,x% gg Vm  +2,4% gg Vm 
            xx,x% gg Vj  +7,0% gg Vj 
--------------------------------------------------------- 
Deutschland PROGNOSE  +0,5% gg Vm* +2,5% gg Vm 
(14.00 Uhr)      +7,2% gg Vj* +7,3% gg Vj 
*Prognose 
=== 

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/sha

(END) Dow Jones Newswires

April 28, 2022 04:19 ET (08:19 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

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