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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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MÄRKTE USA/Fest - Meta stimmt optimisch für Technologiesektor

DJ MÄRKTE USA/Fest - Meta stimmt optimisch für Technologiesektor

NEW YORK (Dow Jones)--Zum Start in den Donnerstagshandel zeichnen sich an den US-Börsen deutliche Kursgewinne ab. Der Future auf den S&P-500 liegt vorbörslich 1,4 Prozent im Plus, der Nasdaq-Future gewinnt 1,8 Prozent.

Für das überdurchschnittliche Plus der Technologiewerte machen Marktbeobachter den Quartalsausweis der Facebook-Mutter Meta (vorbörslich +15%) verantwortlich. Dieser sei zwar durchwachsen ausgefallen, aber nicht so schlecht wie befürchtet. Der Umsatz lag etwas unter der Konsensschätzung, doch hätten die Anleger ihre Erwartungen vorher wohl schon deutlich heruntergeschraubt, heißt es unter Verweis auf den Kursrückgang der Aktie um 48 Prozent seit Jahresbeginn. Ein Lichtblick seien ferner die Nutzerzahlen gewesen, die besser als erwartet ausgefallen seien und optimistisch stimmten für die Zahlen zweier anderer Technologie-Schwergewichte: Nach Börsenschluss werden Amazon und Apple über den Geschäftsverlauf berichten.

Qualcomm und Pinterest überzeugen mit starkem Wachstum 

Auch sonst steht die Bilanzsaison erneut im Vordergrund mit einer Schwemme an Quartalsausweisen. Positiv werden die Zahlen von Qualcomm (+6,1%) aufgenommen. Das Unternehmen meldete einen Rekordumsatz, der ebenso wie der Gewinn die Analystenschätzungen übertraf. Pinterest (+7,7%) überzeugt mit einem Umsatzwachstum von 18 Prozent und einem geringeren Quartalsverlust.

Licht und Schatten enthielten Zahlen und Ausblick von Paypal (+2,7%). Amgen (-4,5%) hat zwar mehr umgesetzt und verdient als erwartet, muss aber 7 Milliarden Dollar Steuern nachzahlen.

Twitter legen um 0,7 Prozent zu. Der Kurznachrichtendienst hat Umsatz und Nutzerzahlen im ersten Quartal gesteigert, den Ausblick aber mit Verweis auf die Übernahme durch Tesla-Gründer Elon Musk zurückgezogen.

Marktteilnehmer wollen den zu erwartenden Kursgewinnen indessen nicht zu viel Bedeutung beimessen. Sie verweisen auf die anstehenden Zinserhöhungen der US-Notenbank. Es lasse sich bisher nicht absehen, in welchem Maße diese die Wirtschaft belasten würden, heißt es. Weitere Unsicherheitsfaktoren seien die Lockdowns in China und der Krieg in der Ukraine. Die Volatilität sei, wenn man den Beginn der Pandemie 2020 außer Acht lasse, derzeit so hoch wie zuletzt während der Finanzkrise 2008, so John Roe von Legal & General Investment Management zur Lage am Markt.

Auf der Konjunkturseite gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche im erwarteten Rahmen zurück. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte gemäß der ersten Lesung im ersten Quartal um 1,4 Prozent zum Vorquartal, hier hatten Ökonomen mit einem Wachstum von 1,0 Prozent gerechnet. Im vierten Quartal war noch ein Wachstum von 6,9 Prozent verzeichnet worden.

Dollar bleibt gefragt 

Die politische und wirtschaftliche Unsicherheit in Verbindung mit den bevorstehenden Fed-Zinserhöhungen treibt die Anleger in den Dollar, der als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt. Der Dollarindex steigt um 0,7 Prozent auf den höchsten Stand seit gut 19 Jahren. Der Euro rutscht derweil unter 1,05 Dollar. Neben der divergierenden Geldpolitik in den USA und der EU verunsichert aktuell der von Russland verhängte Gaslieferstopp für Polen und Bulgarien und verstärkt den Druck auf die Gemeinschaftswährung. Und während in den USA die Geldpolitik schon gestrafft wird, befindet sich die EZB noch mehr im Planungsmodus.

Etwas Zulauf verzeichnet auch der Anleihemarkt. Dort gibt die Zehnjahresrendite um einen Fünftel Basispunkt nach.

Öl wird derweil verkauft. Die Akteure am Ölmarkt befürchten, dass die chinesische Nachfrage nach Öl aufgrund der Lockdowns zurückgehen wird.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite  Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         2,59    +1,6     2,58     186,3 
5 Jahre         2,83    +0,1     2,83     156,8 
7 Jahre         2,86    -0,2     2,86     141,8 
10 Jahre         2,83    -0,2     2,83     132,0 
30 Jahre         2,93    +0,3     2,92     102,5 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- % Do, 8:04 Uhr Mi, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0487   -0,7%    1,0518     1,0537  -7,8% 
EUR/JPY        137,28   +1,2%    136,78     135,30  +4,9% 
EUR/CHF        1,0214   -0,1%    1,0198     1,0217  -1,6% 
EUR/GBP        0,8438   +0,3%    0,8399     0,8415  +0,4% 
USD/JPY        130,88   +1,9%    130,05     128,38 +13,7% 
GBP/USD        1,2427   -0,9%    1,2523     1,2514  -8,2% 
USD/CNH (Offshore)   6,6540   +1,0%    6,6463     6,5935  +4,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       39.697,54   +1,2%   39.324,57   38.737,08 -14,1% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex       101,16   102,02     -0,8%     -0,86 +37,9% 
Brent/ICE       104,79   105,32     -0,5%     -0,53 +36,8% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.885,79  1.886,41     -0,0%     -0,62  +3,1% 
Silber (Spot)      23,06   23,28     -0,9%     -0,22  -1,1% 
Platin (Spot)     924,40   921,05     +0,4%     +3,35  -4,8% 
Kupfer-Future      4,45    4,47     -0,4%     -0,02  -0,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/mgo

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April 28, 2022 08:49 ET (12:49 GMT)

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