Anzeige
Mehr »
Freitag, 09.01.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Steht diese NASDAQ-Biotech-Aktie jetzt vor einer seltenen Kaufgelegenheit?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
357 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Bundestag beschließt Abschaffung der EEG-Umlage

DJ Bundestag beschließt Abschaffung der EEG-Umlage

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Der Bundestag hat die Abschaffung der EEG-Umlage zum 1. Juli beschlossen. Das Parlament billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf, teilte der Bundestag auf seiner Internetseite mit. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zeigte sich erfreut. "Zum 1. Juli soll sie weg", erklärte er über den Kurznachrichtendienst Twitter. "So wollen wir die breite Mitte unseres Landes um 6,6 Milliarden entlasten - von der Rentnerin über den Bafög-Bezieher und die Familie bis hin zum Handwerk."

Mit dem Gesetz, das nun noch durch den Bundesrat muss, sollen die Verbraucher nach Willen der Koalitionsfraktionen bei den Stromkosten spürbar entlastet werden. Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll damit früher als zunächst geplant bereits zum 1. Juli 2022 auf null abgesenkt werden. Dies sei der erste Schritt zur vollständigen Finanzierung der Förderungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz über den Energie- und Klimafonds, heißt es im Gesetzentwurf. Die Kosten der Förderung erneuerbarer Energien sollten künftig aus diesem Sondervermögen des Bundes finanziert und die Förderung über den Strompreis somit beendet werden.

Die EEG-Umlage beträgt in diesem Jahr 3,723 Cent pro Kilowattstunde. Sie wird seit dem Jahr 2000 erhoben. Durch die Absenkung der EEG-Umlage auf null zum 1. Juli werde der Energie- und Klimafonds künftig mit rund 6,6 Milliarden Euro belastet. Der Wegfall der EEG-Umlage mindert laut Gesetzentwurf die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer auf Strom. Er führe somit bezogen auf Stromlieferungen an Letztverbraucher, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, zu geringeren Umsatzsteuereinnahmen.

Gewinnmargen sollen nicht erhöht werden 

Die gewonnene Kaufkraft dürfe jedoch "zu Umsatzsteuermehreinnahmen in anderen Bereichen in ähnlicher Höhe führen, so dass die Haushalte der Länder und Kommunen im Ergebnis nicht belastet werden". Das Gesetz diene ausschließlich dazu, die strombeziehenden Unternehmen und die Verbraucher zu entlasten, und nicht dazu, die Gewinnmargen von Stromunternehmen zu erhöhen.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärte allerdings, die Abschaffung der EEG-Umlage allein könne "die extrem gestiegenen Beschaffungskosten nicht ausgleichen". Bereits seit Monaten sei der Druck auf die Energiepreise enorm. "Seit dem Start der russischen Invasion in der Ukraine hat sich die Lage an den Energiemärkten noch einmal verschärft", betonte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae.

Die Abschaffung der EEG-Umlage sei daher eine wichtige Maßnahme, um Haushalte und viele Gewerbekunden vor zu starken Belastungen zu schützen. Um die Belastung der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu dämpfen, seien aber weitere Maßnahmen notwendig. So solle die Bundesregierung die Senkung der Stromsteuer auf das europäisch zulässige Mindestmaß und die Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom und Gas von 19 auf 7 Prozent prüfen.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/brb

(END) Dow Jones Newswires

April 28, 2022 12:41 ET (16:41 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und von der nächsten Welle im Edelmetall-Boom profitieren!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.