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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Dänemark bleiben die Börsen wegen des Feiertages Buß- und Bettag geschlossen.

MONTAG: In Singapur ruht der Handel wegen des buddhistischen Feiertags Vesakh.

AKTIENMÄRKTE (18.39 Uhr)

INDEX       Stand   +-% +-% YTD 
EuroStoxx50  3.613,43  -0,94% -15,94% 
Stoxx50    3.530,59  -0,89%  -7,54% 
DAX      13.739,64  -0,64% -13,50% 
FTSE      7.233,34  -1,56%  -0,50% 
CAC      6.206,26  -1,01% -13,24% 
DJIA     31.615,53  -0,69% -13,00% 
S&P-500    3.915,81  -0,49% -17,84% 
Nasdaq-Comp. 11.354,69  -0,08% -27,42% 
Nasdaq-100  11.926,45  -0,34% -26,92% 
Nikkei-225  25.748,72  -1,77% -10,57% 
EUREX       Stand +-Ticks 
Bund-Future  155,22%   +145 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHÖL         zuletzt VT-Settl.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex       106,67   105,71   +0,9%    0,96 +45,4% 
Brent/ICE       108,15   107,51   +0,6%    0,64 +42,3% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.835,03  1.852,46   -0,9%   -17,44  +0,3% 
Silber (Spot)      20,94   21,58   -3,0%   -0,64 -10,2% 
Platin (Spot)     958,50   994,78   -3,6%   -36,28  -1,2% 
Kupfer-Future      4,09    4,21   -2,8%   -0,12  -8,2% 
 

Die Ölpreise haben ins Plus gedreht. Der Druck westlicher Staaten verringere das russische Angebot, heißt es. Der feste Dollar bremst indes den Goldpreis.

FINANZMARKT USA

Erneut volatil zeigt sich die Wall Street. Noch immer wird an der Börse diskutiert, ob nach den jüngsten Inflationsdaten in den USA der Gipfel der Preissteigerungen erreicht ist. Die Unsicherheit darüber belastet tendenziell den US-Aktienmarkt. Nach den zuletzt zwar leicht gesunkenen, aber noch immer höher als prognostiziert ausgefallenen Verbraucherpreisen schwächte sich die Inflation auf Basis der Erzeugerpreise im vorhergesagten Rahmen ab - in der Kernrate sogar etwas deutlicher als gedacht. Zugleich fielen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten knapp schwächer als prognostiziert aus. Die Stagflationsdiskussion dürfte damit anhalten. Beyond Meat (+6,9%) haben ins Plus gedreht. Der Hersteller pflanzenbasierter Fleischersatzprodukte ist tiefer als erwartet in die Verlustzone gerutscht. Allerdings hat die Aktie im laufenden Jahr bereits 60 Prozent verloren. Disney verlieren 1,7 Prozent. Der bereinigte Gewinn des Unterhaltungskonzerns hat die Erwartungen verfehlt. E-Auto-Hersteller Rivian hat den Verlust deutlich ausgeweitet. Die Aktien steigen dennoch um 20 Prozent, nachdem sie in diesem Jahr bereits 80 Prozent eingebüßt hatten. Sonos verbessern sich um 17 Prozent. Der Lautsprecherhersteller hat im zweiten Geschäftsquartal mehr umgesetzt als erwartet und den bereinigten Gewinn je Aktie überraschend deutlich gesteigert. Um 9,6 Prozent abwärts geht es für Fossil, nachdem der Anbieter von Uhren seine Umsatzprognose gesenkt hatte.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

Keine Daten mehr angekündigt.

FINANZMÄRKTE EUROPA

Die Aktienmärkte haben sich im späten Handel vom Tagestief erholt, aber dennoch mit Abgaben geschlossen. Stagflationssorgen belasteten. Die Berichtssaison zum ersten Quartal hat in Europa nun ihren Höhepunkt hinter sich, von dieser Seite fehlen zunehmend die Impulse. Für die Erdgaspreise ging es deutlich in die Höhe, an der niederländischen Terminbörse stieg der Preis für den Kontrakt mit Fälligkeit Ende Mai um rund 12 Prozent. Hintergrund war der Umstand, dass Russland Sanktionen gegen mehr als 30 Energiefirmen aus der EU, den USA und Singapur erlassen hatte. Die hohen Energiepreise belasteten. In dem schwachen Marktumfeld konnte die Berichtssaison nicht immer Akzente bei den Einelwerten setzen. Siemens verloren 3,7 Prozent. Die Margen wurden von Bernstein durchweg als schwach eingestuft. Für RWE ging es nach Zahlenausweis um 3,8 Prozent nach unten. Etwas überraschend verlor die Merck-Aktie 5,6 Prozent. Während die Quartalszahlen alle nahe an den Schätzungen lagen, fiel der Ausblick besser als die Prognosen aus. Goldman Sachs dagegen soll das Votum "Sell" bestätigt haben. Zu Heidelbergcement (-4,6%) hieß es, die Stimmung im Bau sei weltweit schlecht, damit seien weitere Umsatzprobleme absehbar. Allianz (-3,3%) bestätigte den Ausblick für 2022, nachdem der Versicherer am Vortag bereits erste Quartalsergebnisse mitgeteilt hatte. Zurich Insurance (+1,5%) hatte derweil solide Geschäftszahlen vorgelegt. Leicht über den Erwartungen lagen die Geschäftszahlen von Telefonica. Die Aktie stieg um 2,6 Prozent. Varta schlossen nach der Zahlenvorlage 9 Prozent tiefer. "Der Gewinn sinkt", sagte ein Marktteilnehmer.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt   +/- %  Do, 8:22 Mi, 18:55  % YTD 
EUR/USD        1,0383   -1,3%   1,0495   1,0530  -8,7% 
EUR/JPY        133,17   -2,6%   135,91   136,72  +1,8% 
EUR/CHF        1,0390   -0,6%   1,0455   1,0444  +0,1% 
EUR/GBP        0,8500   -1,0%   0,8610   0,8574  +1,2% 
USD/JPY        128,25   -1,3%   129,43   129,82 +11,4% 
GBP/USD        1,2215   -0,3%   1,2190   1,2282  -9,7% 
USD/CNH (Offshore)   6,8123   +0,8%   6,8014   6,7526  +7,2% 
Bitcoin 
BTC/USD       29.550,68   +2,0% 26.769,98 30.175,79 -36,1% 
 

Der Dollar steigt auf die höchsten Niveaus seit 2002, der Dollarindex legt um 0,6 Prozent zu. Angesichts sinkender Marktzinsen setzen Anleger wie bei US-Renten auch hier auf die vermeintliche Sicherheit in unsicheren Zeiten.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Negative Vorzeichen haben an den Börsen dominiert. Beobachter verwiesen auf schwache Vorgaben der Wall Street in Reaktion auf die jüngsten US-Inflationsdaten. Diese nährten Befürchtungen, dass die Fed ihre Geldpolitik noch rigoroser straffen und die Wirtschaft in die Rezession treiben könnte. Während sich Tokio und Hongkong sehr schwach zeigten, hielt sich Schanghai deutlich besser. Berichte über ein Abflauen der Coronapandemie stützten. Derweil rückten die Probleme des chinesischen Immobilienmarkts wieder in den Vordergrund: Der Immobilienentwickler Sunac China kann Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Sunac verloren über 10 Prozent. Für Country Garden Holdings ging es um fast 7 Prozent nach unten. Aktien chinesischer Automobilhersteller reagierten meist mit Verlusten auf schwache Absatzzahlen. BYD fielen um 3,1 Prozent, Geely um 1,2 Prozent und Dongfeng um 1,5 Prozent. Great Wall Motors verbuchten indessen ein Plus von 0,7 Prozent. Toyota verloren in Tokio 1,5 Prozent, nachdem der Automobilkonzern vor einem Gewinnrückgang im laufenden Geschäftsjahr gewarnt hatte. Olympus (+11%) stellte hingegen einen Gewinnsprung von 33 Prozent in Aussicht. In Seoul brachen LG Household & Health Care um fast 15 Prozent ein, nachdem der Kosmetikhersteller enttäuschende Erstquartalszahlen vorgelegt hatte. Positiv wurden dagegen die Zahlen von KT Corp (+4%) aufgenommen. Schwächster Sektor in Australien waren Technologiewerte, die im Sog ihrer US-Pendants im Schnitt um 8,7 Prozent absackten. Commonwealth Bank (+0,6%) entzogen sich dank Vorlage überzeugender Zahlen der negativen Tendenz.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Deutsche Telekom und Verdi einigen sich auf neuen Tarifabschluss

Rund 55.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom bekommen ab August und dann noch einmal ab Juni 2023 mehr Gehalt. Je nach Beschäftigungsgruppe soll es dieses Jahr 2,7 bis 3,1 Prozent mehr Geld geben. Ab Juni 2023 sind dann noch einmal einheitlich für alle eingeschlossenen Tarifangestellten weitere 2,1 Prozent Aufschlag drin.

Volkswagen-Aktionäre entlasten Vorstand und Aufsichtsrat

Die Volkswagen-Aktionäre haben die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat wie in den Vorjahren mit großer Mehrheit entlastet. Auf die Entlastung der einzelnen Manager entfielen bei der virtuellen Hauptversammlung am Donnerstag jeweils mehr als 99 Prozent der Stimmen. Zudem haben die Aktionäre die für das Geschäftsjahr 2021 vorgeschlagene Dividende von Euro je 7,50 (Vorjahr: 4,80) Stammaktie und 7,56 (4,86) Euro je Vorzugsaktie abgesegnet, wie der Konzern mitteilte.

Adidas-CFO: Unsere Überprüfungen bestätigen Xinjiang-Baumwolle nicht

Adidas hat in internen Überprüfungen laut CFO Harm Ohlmeyer keine Belege für Xinjiang-Baumwolle in seinen Produkten gefunden. Ohlmeyer sagte auf der Hauptversammlung, interne Überprüfungen, "insbesondere die Auswertungen der vorliegenden Zertifikate und Lieferdokumentationen", hätten die in Medienberichten gemachten Vorwürfe nicht bestätigt.

Heidelbergcement-Aufsichtsrat von Ex-Chef Scheifele geführt

Gut zwei Jahre nach dem Rückzug als Vorstandschef von Heidelbergcement übernimmt Bernd Scheifele den Vorsitz des Aufsichtsrates. Das Kontrollgremium des Baustoffkonzerns machte den 64-Jährigen zum Nachfolger des vorzeitig ausgeschiedenen Fritz-Jürgen Heckmann, wie das Unternehmen mitteilte.

Patrizia setzt Aktienrückkauf temporär aus

Die Patrizia AG wird ihr aktuelles Aktienrückkaufprogramms vorübergehend aussetzen. Im Zeitraum von elf Börsenhandelstagen vor der am 1. Juni 2022 stattfindenden Hauptversammlung bis zum Ablauf von vier Börsenhandelstagen nach dem Aktionärstreffen sollen zur Abwicklung der vorgeschlagenen Dividendenzahlung keine Aktien zurückgekauft werden.

Hapag-Lloyd bleibt bei positivem Ausblick

Die Hapag-Lloyd AG ist nach einem starken Jahresauftakt trotz China-Lockdowns und Ukraine-Kriegs weiter zuversichtlich. Der Reedereikonzern bestätigte bei der Veröffentlichung der vollständigen Zahlen des ersten Quartals seine Ende April angehobene Jahresprognose, die jedoch mit "erheblichen Unsicherheiten" behaftet sei.

HHLA mit gutem Jahresauftakt - Prognose unverändert

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen in das Jahr 2022 gestartet und hält an seinem bisherigen Jahresausblick fest. Die Umsatzerlöse steigerte der HHLA-Konzern im ersten Quartal 2022 nach eigenen Angaben um 10,7 Prozent auf 386,2 Millionen Euro.

Rhön-Klinikum gleicht Einbußen mit Corona-Hilfen aus

Die Rhön-Klinikum AG hat im ersten Quartal bei einem leichten Wachstum ein in etwa stabiles Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Erlöseinbußen infolge der Pandemie, etwa durch Personalausfälle oder verschobene Operationen wurden durch Ausgleichszahlungen aus Corona-Hilfen ausgeglichen. Zudem wurden im stationären Bereich mehr Leistungen erbracht.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 12, 2022 12:42 ET (16:42 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

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