Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.151 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Steuereinnahmen legen im April weniger deutlich zu

DJ Steuereinnahmen legen im April weniger deutlich zu

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die deutschen Steuereinnahmen sind im April erneut deutlich um 9,9 Prozent gestiegen, der Zuwachs war aber weniger stark als in den Vormonaten. Das gab das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht bekannt. "Der Einnahmezuwachs war überwiegend auf das Plus bei den Gemeinschaftsteuern ... zurückzuführen", erklärte das Ministerium. Sie stiegen den Angaben zufolge um 11,6 Prozent.

"Gegenüber einer Vorjahresbasis, die aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch geschwächt war, ergaben sich spürbare Zuwachsraten im Aufkommen der meisten Steuerarten wie den Steuern vom Umsatz oder der Lohnsteuer", so das Ministerium. Bereits im März waren die Steuereinnahmen vor dem Hintergrund eines coronabedingt schwachen Vorjahres um 17,2 Prozent gestiegen. Im Februar hatten sie um 15,5 Prozent zugelegt und im Januar um 22,4 Prozent.

Der Bund verbuchte im April 10,2 Prozent mehr an Steuereinnahmen und erreichte ein Aufkommen von 22,8 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 26,6 Milliarden Euro um 9,4 Prozent mehr an Steuern ein. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im April auf rund 56,6 Milliarden Euro. In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 nahmen die Steuereinnahmen insgesamt um 16,2 Prozent auf 259,7 Milliarden Euro zu. Der Bund verbuchte ein Plus von 24,3 Prozent, und die Länder verzeichneten einen Zuwachs um 16,1 Prozent.

Wirtschaftsentwicklung grundsätzlich aufwärtsgerichtet 

Für die weitere Konjunkturentwicklung erklärten die Ökonomen des Ministeriums, nach dem leichten Dämpfer im Schlussquartal 2021 habe die deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal laut Schnellschätzung trotz Omikron-Welle und der russischen Invasion in die Ukraine preisbereinigt ein leichtes Plus von 0,2 Prozent verzeichnet. Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft werde durch die Auswirkungen des Kriegs und der Energiepreissteigerungen gedämpft, bleibe aber "grundsätzlich aufwärtsgerichtet". Die Inflationsrate habe im April weiter auf sehr hohem Niveau gelegen.

"Die Projektion ist mit hoher Unsicherheit verbunden", betonte das Ministerium. Abwärtsrisiken für die Wirtschaftsleistung und Aufwärtsrisiken für die Inflationsentwicklung ergäben sich vor allem mit Blick auf die weiteren Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, aber auch auf den Fortgang der Pandemie und länger andauernde oder erneute damit verbundene Lieferengpässe.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 19, 2022 18:01 ET (22:01 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.