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Scholz: Deutschland, Katar wollen bei Energie enger zusammenarbeiten

DJ Scholz: Deutschland, Katar wollen bei Energie enger zusammenarbeiten

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich für eine Vertiefung der Beziehungen Deutschlands zu Katar ausgesprochen. Deutschland setze auf zusätzliche Gas- und auf Wasserstofflieferungen aus dem Land aus der Golfregion, wie Scholz nach einem Treffen mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad al-Thani, erklärte.

"In Deutschland wollen wir unsere Energieversorgung ändern, um weniger abhängig von russischen Energieimporten zu werden. Scheich Tamim und ich sind uns einig, dass Katar und die Bundesrepublik im Energiebereich künftig enger zusammenarbeiten werden", sagte Scholz.

Die nun vereinbarte Energiepartnerschaft zwischen beiden Ländern eröffne viele Möglichkeiten für eine erfolgreiche Kooperation beider Länder.

"Im Zuge der Transformation ist Erdgas für einige Zeit noch eine wichtige Brückentechnologie auf dem Weg zur Klimaneutralität. Wasserstoff wird für unsere Wirtschaft eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung unserer Wirtschaft spielen", sagte Scholz. "Katar hat ein enormes Potential für erneuerbare Energien und zur Produktion von Wasserstoff."

Auch im Handel und als Investitionspartner in der Hochtechnologie und in der Wirtschaftstransformation wolle man die Beziehungen vertiefen, so Scholz.

Katar will zur Energiesicherheit beitragen 

Al-Thani hob hervor, dass Katar einer der größten Investoren in deutsche Unternehmen sei und sein finanzielles Engagement in den kommenden Jahren in Deutschland erhöhen wolle.

Außerdem betonte er, dass Katar Deutschland und Europa in der Energiekrise mit Flüssiggaslieferungen helfen wolle. Die Ausweitung der Gasförderung werde hoffentlich bis 2026 abgeschlossen sein. "Wir wissen jetzt, dass die Energiesicherheit sehr wichtig ist und dass Gas eine sehr wichtige Rolle spielt, auch in der Übergangszeit", so al-Thani. "Daher ist die Investition für uns sehr wichtig. Wir freuen uns darauf, neue Märkte zu erschließen und Europa ist ein sehr interessanter Markt."

Diesen gelte es auszubauen. Die aktuelle Energiekrise habe sich mit dem Krieg in der Ukraine verschärft. "Wir sind sehr glücklich, dass wir zur Stabilität des Energiemarktes beitragen können", sagte er.

Der Vizepremier des Golfstaats, Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani, hatte zuvor in einem Interview mit dem Handelsblatt gesagt, dass Katar Deutschland früher verflüssigtes Erdgas (LNG) liefern wolle als bislang bekannt. "Wir wollen unsere US-Flüssiggasanlage Golden Pass in Texas, an dem Qatar Energy 70 Prozent hält, bereits 2024 so weit haben, dass wir nach Deutschland liefern können", zitiert die Zeitung al-Thani.

"Die Erweiterung der Förderung in unserem Gasfeld North Dome wird 2026 abgeschlossen sein, vielleicht sogar schon 2025", sagte er der Zeitung. North Dome ist das weltgrößte Gasfeld, das sich Katar und der Iran unter dem Persischen Golf teilen.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 20, 2022 10:15 ET (14:15 GMT)

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