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XETRA-SCHLUSS/DAX über 14.000 - Nordex brechen ein

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX über 14.000 - Nordex brechen ein

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem ruhigen Geschäft mit Aufschlägen geschlossen. Nach dem schwachen Tag am Dienstag ging es mit den Kursen wieder nach oben. Der DAX gewann 0,6 Prozent auf 14.008 Punkte. Die Börse ist übergeordnet weiter auf Richtungssuche.

Nur leicht positiv stimmte die Aufwärtsrevision im deutschen BIP. Im ersten Quartal legte die deutsche Wirtschaft um kalenderbereinigt 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. In der ersten Veröffentlichung waren 3,7 Prozent vermeldet worden. Den nächsten Impuls könnte nun die Veröffentlichung des Fed-Protokoll der Sitzung vom 3. und 4. Mai am Abend setzen. Auf Unternehmensseite waren Nordex schwach nach gesenkter Margenprognose.

Internet-Aktien mit US-Rückenwind gefragt 

Mit Rückenwind von der Nasdaq setzten Techaktien mit Internet-Geschäftsmodell im DAX zu einer Erholungsbewegung an. Um mehr als technische Eindeckungskäufe dürfte es sich hierbei indes nicht gehandelt haben. Die fundamentalen Aussichten für den Sektor bleiben indes schwierig. Delivery Hero gewannen 7,3 Prozent, Hellofresh 4,8 Prozent und Zalando 4,1 Prozent. Tagesverlierer im DAX waren Deutsche Börse mit Verlusten von 1,6 Prozent nach den jüngsten Aufschlägen.

Die Nordex-Aktie brach um 17,1 Prozent ein. Der Windkraftanlagen-Hersteller hat die Margenprognose kräftig in den Verlustbereich gesenkt auf minus 4 bis 0 Prozent. Zuvor war ein Plus von 1 bis 3,5 Prozent erwartet worden. Auch die Umsatzerwartung wurde gesenkt.

Nach Zahlen zum ersten Quartal verloren Aroundtown 0,8 Prozent. Der Immobilienkonzern hat seine Prognose für das Jahr bestätigt und konnte auf Jahressicht leicht wachsen. Das Sentiment für den Sektor ist angesichts steigender Zinsen indes angeschlagen.

Fuchs Petrolub steigt in den Batteriemarkt ein 

Positiv für Fuchs Petrolub (+2,6%) wertete ein Händler den Einstieg in den Batteriemarkt. "Ob das hier konkret ein Erfolg wird, ist nicht so wichtig", so der Händler: "Wichtiger ist die Einsicht, dass sie handeln müssen". Denn mit dem Wandel hin zu Elektromotoren schrumpfe naturgemäß auch der Markt für Schmierstoffe. Konkret steigt Fuchs in die E-Lyte Innovations GmbH ein, um in den Markt für Elektrolyte einzutreten. Sie seien ein wesentlicher Bestandteil von Lithium-Ionen-Batterien.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX     14.007,93 +0,6%  -11,82% 
DAX-Future  14.010,00 +0,7%  -11,63% 
XDAX     14.019,71 -0,1%  -11,54% 
MDAX     29.108,44 +0,7%  -17,12% 
TecDAX    3.056,16 -0,1%  -22,04% 
SDAX     13.279,43 +0,3%  -19,10% 
zuletzt   +/- Ticks 
Bund-Future   153,86  +25 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag 
DAX      33     7   0     3.016,1    65,1  72,2 
MDAX     35     15   0      586,2    37,4  48,8 
TecDAX    17     13   0      728,0    31,2  23,4 
SDAX     47     23   0      207,9    15,1  13,0 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2022 11:49 ET (15:49 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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