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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: In Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und der Schweiz findet wegen Christi Himmelfahrt kein Handel statt.

FREITAG: In Dänemark bleiben die Börsen geschlossen. In den USA findet der Anleihehandel nur verkürzt statt, er endet um 20.00 Uhr MESZ.

TAGESTHEMA

Der Chiphersteller Nvidia hat mit seinem Ausblick auf das laufende zweite Quartal die Markterwartungen verfehlt. Das auf Grafikprozessoren spezialisierte Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von 7,94 bis 8,26 Milliarden Dollar, wohingegen die Konsensschätzung der Analysten laut Factset bereits bei 8,4 Milliarden Dollar liegt. Die covidbedingten Lockdowns in China sowie der Krieg in der Ukraine kosten das Unternehmen rund 500 Millionen Dollar, wie es bei Vorlage der Erstquartalszahlen mitteilte. Nvidia meldete derweil für das erste Quartal einen Nettogewinn von 1,62 (Vorjahr: 1,91) Milliarden Dollar oder 64 (76) Cent pro Aktie. Der bereinigte Gewinn, bei dem Ausgaben für aktienbasierte Vergütungen und andere Posten nicht berücksichtigt werden, lag bei 1,36 (0,91) Dollar. Der Umsatz stieg von 5,66 Milliarden im Vorjahresquartal auf einen Rekordwert von 8,29 Milliarden Dollar. Analysten hatten 1,30 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 8,12 Milliarden Dollar erwartet, die Nvidia-Umsatzprognose lag bei 7,94 bis 8,26 Milliarden Dollar.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:45 US/Medtronic plc, Ergebnis 4Q, Minneapolis

13:10 CN/Alibaba Group Holding Ltd, Ergebnis 4Q, Hangzhou

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 215.000 
     zuvor:  218.000 
 
     BIP (2. Veröffentlichung) 1Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  -1,3% gg Vq 
     1. Veröff.: -1,4% gg Vq 
     4. Quartal: +6,9% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:  +8,0% gg Vq 
     1. Veröff.: +8,0% gg Vq 
     4. Quartal: +7,1% gg Vq 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX             Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   3.966,25 -0,3% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 11.871,50 -0,6% 
Nikkei-225        26.624,02 -0,2% 
Hang-Seng-Index      20.044,96 -0,6% 
Kospi           2.603,64 -0,5% 
Shanghai-Composite     3.129,21 +0,7% 
S&P/ASX 200        7.122,70 -0,5% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Etwas fester - Leicht stützend wirken die positiven US-Vorgaben. Ein leichtes Minus weist dagegen der Hang-Seng-Index in Hongkong aus, wo erneut die Werte aus dem Technologie-Sektor etwas schwächeln. Der Ausblick des US-Chipherstellers Nvidia hat die Markterwartungen verfehlt und nach Snap damit für die nächste Enttäuschung gesorgt, heißt es. Leicht stützend wirkt das Protokoll der US-Notenbanksitzung von Anfang Mai. Die südkoreanische Notenbank hat die Zinsen erneut um 25 Basispunkte angehoben um die hohe Inflation in den Griff zu bekommen. Dies war vom Markt so erwartet worden. In Schanghai stehen zudem die Quartalszahlen von Alibaba und Baidu im Fokus, die im weiteren Tagesverlauf veröffentlicht werden, so Analyst Yeap Jun Rong von IG. Diese dürften, wie bereits bei Tencent gesehen, ein langsameres Umsatzwachstum zeigen. Die Aktien geben im Vorfeld nach. In Australien steht eine mögliche Übernahme im Fokus. Das Datenverarbeitungsunternehmen Appen teilte mit, dass es ein Übernahmeangebot in Höhe von 1,17 Milliarden australischen Dollar von Telus erhalten hat. Für die Appen-Aktie geht es kräftig nach oben.

US-NACHBÖRSE

Der Geschäftsausweis von Nvidia hat die Anleger am Mittwochabend im nachbörslichen US-Aktienhandel in erster Linie beschäftigt. Der Chiphersteller hat mit seinem Ausblick auf das laufende zweite Quartal die Markterwartungen verfehlt. Die Aktie sackte um 6,8 Prozent ab. Splunk schossen dagegen 6,1 Prozent in die Höhe. Der Anbieter von Datensicherungssystemen schnitt im ersten Quartal trotz eines Verlustausweises besser als gedacht ab. Der Fehlbetrag wurde stärker als prognostiziert eingegrenzt. Das wichtige Cloud-Geschäft wuchs um 66 Prozent. Auch der Ausblick überzeugte. Elon Musk will die Barkomponente seiner geplanten Übernahme von Twitter erhöhen, wie aus Unterlagen der Börsenaufsicht hervorgeht. Die Titel stiegen um 5,6 Prozent. Nutanix brachen um 30,4 Prozent ein, nachdem das Unternehmen für Speicherlösungen vor allem mit dem Ausblick enttäuscht hatte.

WALL STREET

INDEX         zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        32.120,28   +0,6%    191,66     -11,6% 
S&P-500       3.978,73   +0,9%     37,25     -16,5% 
Nasdaq-Comp.    11.434,74   +1,5%    170,29     -26,9% 
Nasdaq-100     11.943,93   +1,5%    174,09     -26,8% 
 
           Mittwoch Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,03 Mrd 1,01 Mrd 
Gewinner       2.581   1.463 
Verlierer       704   1.838 
Unverändert      120    146 
 

Fest - Das Protokoll der US-Notenbanksitzung von Anfang Mai machte den Kursen Beine. Börsianer werteten den Inhalt tendenziell als taubenhaft, weil die US-Notenbanker nach anfänglichen aggressiven Zinserhöhungen zur Eindämmung der Inflation später im Jahr zu einem flexibleren Vorgehen bereit zu sein scheinen, auch in Abwägung der Folgen für die Wirtschaft. Zudem zeigten die Aufzeichnungen, dass zunächst keine noch aggressivere Straffungspolitik zu erwarten sein dürfte, als die ohnehin schon erwartete mit zwei 50-Basispunkte-Zinserhöhungen auf den nächsten beiden Sitzungen. Insbesondere die techniklastigen Nasdaq-Indizes konnten sich in der so aufgehellten Stimmung deutlicher erholen um bis zu 1,5 Prozent, nachdem sie am Vortag unter anderem in Reaktion auf eine Gewinnwarnung von Snap (+10,7%) stark nachgegeben hatten. Wendy's gewannen 9,8 Prozent, weil ein aktivistischer Investor Interesse an einer Übernahme der Burgerkette bekundete. Intuit gewannen 8,2 Prozent. Der Entwickler von Software für Steuererklärungen verdiente in seinem dritten Geschäftsquartal mehr und setzte auch mehr um als erwartet. Die Kaufhauskette Nordstrom (+14,0%) kehrte in die Gewinnzone zurück und erhöhte den Ausblick. Sehr positiv wurden auch die Erstquartalszahlen des Bekleidungsunternehmens Urban Outfitters (+15,5%) aufgenommen. Eine Rally erlebten die Aktien von Schusswaffen- und Munitionsherstellern nach dem Amoklauf mit über 20 Toten am Dienstag in einer Grundschule in Texas.

US-ANLEIHEN

Laufzeit       Rendite  Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         2,49    -0,3     2,50     176,2 
5 Jahre         2,72    -2,9     2,75     145,7 
7 Jahre         2,76    -2,1     2,78     132,1 
10 Jahre         2,75    -0,1     2,75     124,2 
30 Jahre         2,98    +0,8     2,97     107,8 
 

Deutlich gelassener alsam Aktienmarkt wurde das Fed-Protokoll am Anleihemarkt aufgenommen, weil es letztlich auch keine Überraschungen enthielt. Auch dass der US-Auftragseingang für langlebige Güter im April etwas weniger zulegte als erwartet, bewegte die Anleihekurse kaum, die am Vortag noch deutlich gestiegen waren, als die Festverzinslichen von ihrem Ruf als sicherer Hafen profitierten.

DEVISEN

DEVISEN     zuletzt   +/- %  0:00 Uhr Mi, 17:51 Uhr  % YTD 
EUR/USD      1,0674   -0,1%   1,0681     1,0659  -6,1% 
EUR/JPY      135,90   -0,0%   135,94     135,70  +3,8% 
EUR/CHF      1,0275   -0,0%   1,0394     1,0267  -1,0% 
EUR/GBP      0,8499   +0,1%   0,8491     0,8504  +1,2% 
USD/JPY      127,28   +0,0%   127,26     127,30 +10,6% 
GBP/USD      1,2561   -0,1%   1,2578     1,2534  -7,2% 
USD/CNH      6,7625   +0,8%   6,7110     6,7130  +6,4% 
Bitcoin 
BTC/USD    29.698,34   -0,3% 29.793,08   29.608,67 -35,8% 
 

Auch der Dollar zeigte wenig Reaktionauf die Aufzeichnungen der Fed-Sitzung. Er hatte schon zuvor nach dem jüngsten Rücksetzer eine Gegenbewegung begonnen. Der Euro fiel von knapp 1,0750 am Morgen im US-Handel auf 1,0678 Dollar, der Dollar-Index gewann 0,2 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL      zuletzt VT-Settl.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     110,87   110,33   +0,5%      0,54 +52,3% 
Brent/ICE     114,47   114,03   +0,4%      0,44 +50,7% 
 

Die Ölpreise zeigten sich bis zu knapp 1 Prozent fester. Nachdem neue Ölvorratsdaten aus den USA insgesamt uneinheitlich ausgefallen waren, ging es nach dem Fed-Protokoll leicht nach oben mit den Preisen.

METALLE

METALLE     zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   1.844,20  1.853,47   -0,5%     -9,28  +0,8% 
Silber (Spot)   21,76   21,99   -1,0%     -0,23  -6,6% 
Platin (Spot)   941,86   947,80   -0,6%     -5,94  -3,0% 
Kupfer-Future    4,24    4,26   -0,3%     -0,01  -4,7% 
 

Der Goldpreis gab um 0,7 Prozent nach. Hier dürfte der festere Dollar etwas gebremst haben.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH, 20.00 UHR

GELDPOLITIK USA

Die US-Notenbanker sind bei ihrer Ratssitzung am 3. und 4. Mai der Auffassung gewesen, die Zinssätze müssten auf jeder ihrer nächsten beiden Sitzungen um einen halben Prozentpunkt erhöht werden. Wie aus dem Protokoll weiter hervorgeht, erörterten die Notenbanker die Möglichkeit, die Zinssätze auf ein Niveau anzuheben, das hoch genug ist, um das Wirtschaftswachstum absichtlich zu verlangsamen, um die hohe Inflation zu drücken. Die meisten Teilnehmer waren der Ansicht, dass eine Anhebung des Zielbereichs um 50 Basispunkte bei den nächsten Sitzungen wahrscheinlich angemessen wäre.

NATO-ERWEITERUNG

Die türkische Regierung hat ihre Forderungen gegenüber Schweden und Finnland erneuert und "konkrete Maßnahmen" verlangt, bevor sie einem Nato-Beitritt der beiden Staaten zustimmt.

USA - KONJUNKTUR

Nach Schätzungen des Congressional Budget Office (CBO) werden sich Inflation und Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten im Laufe dieses Jahres und 2023 abkühlen.

NORDKOREA

Nach dem Test einer mutmaßlichen Interkontinentalrakete durch Nordkorea haben die USA eine Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über schärfere Sanktionen gegen das kommunistische Land angesetzt.

APPLE

erhöht angesichts der steigenden Inflation, des angespannten Arbeitsmarktes und des Drucks der Gewerkschaften die Gehälter seiner Mitarbeiter.

LENOVO

hat im vierten Quartal dank höherer Umsätze und Veräußerungsgewinnen einen Gewinnsprung um 48 Prozent verzeichnet. Der weltgrößte PC-Hersteller meldete einen Nettogewinn von 421 Millionen US-Dollar für die drei Monate bis März. Die Einnahmen des Unternehmens stiegen von 15,63 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 16,69 Milliarden Dollar, was auf ein stetiges Wachstum der PC-Verkäufe und das schnell expandierende Dienstleistungsgeschäft zurückzuführen ist.

TWITTER

Die Internetplattform zahlt wegen Datenschutzverstößen 150 Millionen Dollar Geldstrafe. Das US-Justizministerium verkündete am Mittwoch eine entsprechende Vereinbarung mit dem Konzern. Die Behörden werfen der Plattform vor, ihre Nutzer von 2013 bis 2019 getäuscht zu haben: Twitter habe verschwiegen, dass es persönliche Nutzerdaten dazu verwendet hat, Unternehmen dabei zu helfen, personalisierte Werbung zu schalten.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 26, 2022 02:03 ET (06:03 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

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