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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Großbritannien findet wegen des "Platinum Jubilee Bank Holiday" kein Handel statt. In China inklusive Hongkong bleiben wegen des "Drachenbootfests" die Börsen geschlossen.

MONTAG: In Dänemark, Norwegen, Österreich und der Schweiz findet wegen Pfingsten kein Handel statt. In Schweden ("Nationalfeiertag") und Südkorea ("Memorial Day") bleiben die Börsen ebenfalls geschlossen.

AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13:08 Uhr)

INDEX             Stand    +- % +-% YTD 
E-Mini-Future S&P-500   4.147,75    -0,7%  -12,7% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 12.758,75    -1,0%  -21,8% 
Euro-Stoxx-50       3.795,16    +0,0%  -11,7% 
Stoxx-50          3.654,81    +0,1%  -4,3% 
DAX            14.503,07    +0,1%  -8,7% 
FTSE             FEIERTAG 
CAC            6.495,84    -0,1%  -9,2% 
Nikkei-225        27.761,57    +1,3%  -3,6% 
EUREX             Stand +/- Punkte 
Bund-Future         149,92    -0,34 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHÖL         zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex       116,03   116,87     -0,7%     -0,84 +59,4% 
Brent/ICE       116,86   117,61     -0,6%     -0,75 +54,9% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.867,20  1.868,55     -0,1%     -1,35  +2,1% 
Silber (Spot)      22,44   22,31     +0,6%     +0,13  -3,7% 
Platin (Spot)    1.028,34  1.025,00     +0,3%     +3,34  +6,0% 
Kupfer-Future      4,55    4,55     -0,2%     -0,01  +2,1% 
 

Nach dem deutlichen Preisanstieg am Vortag kommen die Ölpreise nur leicht zurück und verharren weiter auf hohem Niveau. Energieanalyst Carsten Fritsch von der Commerzbank äußert Verständnis für den Preisanstieg trotz der Fördermengenerhöhung der Opec+. Denn die habe zwar am Vortag beschlossen, die Ölproduktion im Juli und August jeweils um 648.000 Barrel pro Tag zu erhöhen und damit 50 Prozent stärker als bislang vorgesehen. Doch habe die Opec+ damit lediglich die für die kommenden drei Monate vorgesehenen Produktionserhöhungen auf die nächsten zwei vorgezogen. Mehr Öl stehe dem Markt, wenn überhaupt, nur kurzfristig zur Verfügung, so seine Einschätzung.

AUSBLICK AKTIEN USA

Nach den Vortagesgewinnen dürfte es an der Wall Street zum Wochenausklang leicht nach unten gehen. Die Richtung wird aber erst der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für Mai vorgeben, der eine Stunde vor Handelsbeginn veröffentlicht wird. Zwar wird erneut ein robustes Jobwachstum erwartet, doch dürfte sich das Einstellungstempo gegenüber dem Vormonat verlangsamt haben, da die Unternehmen mit einem angespannten Arbeitsmarkt und steigender wirtschaftlicher Unsicherheit konfrontiert sind, wie es heißt. Zudem ist die US-Notenbank besorgt darüber, dass ein starker Arbeitsmarkt die Inflation weiter in die Höhe treiben könnte, da der Wettbewerb um Arbeitskräfte die Lohnverhandlungen anheizt. Frank Øland Winther, globaler Chefstratege der Danske Bank, wird vor allem darauf achten, ob die Löhne im vergangenen Monat gestiegen sind. Dies - und eine Verlangsamung bei den Einstellungen - könnte die Märkte ins Wanken bringen, ergänzt er. "Das ist ein unglücklicher Cocktail. Dann haben wir eine Inflation auf breiterer Basis, und dann wird die Fed die Geldpolitik weiter straffen". Für die Okta-Aktie geht es vorbörslich kräftig nach oben. Der Experte für Identitätsmanagement schnitt in seinem ersten Quartal nicht nur besser ab als vom Markt erwartet, sondern erhöhte auch die Prognose für das Gesamtjahr. Dass das Unternehmen im März Opfer eines Hackerangriffs gewesen war, habe das Geschäft nicht wesentlich beeinträchtigt, teilte Okta zudem mit.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
  14:30 Arbeitsmarktdaten Mai 
     Beschäftigung ex Agrar 
     PROGNOSE: +328.000 gg Vm 
     zuvor:  +428.000 gg Vm 
     Arbeitslosenquote 
     PROGNOSE: 3,5% 
     zuvor:  3,6% 
     durchschnittliche Stundenlöhne 
     PROGNOSE: +0,40% gg Vm 
     zuvor:  +0,31% gg Vm 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service 
     (2. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE:  53,5 
     1. Veröff.: 53,5 
     zuvor:   55,6 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai 
     PROGNOSE: 56,7 Punkte 
     zuvor:  57,1 Punkte 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Freundlich - Gesucht sind die Branchen der Chemie- und Gesundheitswerte, bei den Autos werden Gewinne mitgenommen. Die Ölpreise sind trotz der Erhöhung der Förderquoten durch die Gruppe Opec+ am Vortag nicht stärker nach unten gekommen und zeigen sich knapp behauptet. Die Nachrichtenlage ist ansonsten recht dünn, wie auch die Umsätze. Wie schon am Vortag fehlen die Marktteilnehmer aus Großbritannien; die Börse in London ist wegen des 70. Thronjubiläums von Königin Elisabeth II den zweiten Tag in Folge geschlossen. Geblickt wird auf den US-Arbeitsmarktbericht um 14.30 Uhr MESZ. Nach dem schwächeren ADP-Bericht am Vortag wurden die Erwartungen an den Jobaufbau in den USA etwas nach unten genommen. Allerdings steht der US-Arbeitsmarkt derzeit wesentlich weniger im Fokus, der Boom der US-Wirtschaft wird von allen Marktteilnehmern vorausgesetzt. Wesentlich wichtiger für den Zinspfad der Fed sind derzeit die Inflationsdaten; kommende Woche stehen die neuen US-Verbraucherpreise an. Die Allianz (+0,8%) verkauft eine Mehrheitsbeteiligung an ihrem russischen Geschäft an den Mutterkonzern des russischen Konkurrenten Zetta Insurance. Die Transaktion dürfte die Gewinn- und Verlustrechnung der Allianz mit rund 400 Millionen Euro belasten. Fusionsfantasie gibt es im Stahlsektor: Die Aktien von Aperam in Amsterdam steigen um 3,8 Prozent. Das Unternehmen befindet sich in vorläufigen Gespräche mit Acerinox zwecks Unternehmenszusammenschluss. Diese Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium, es gebe keine Gewissheit, dass eine Vereinbarung zustande komme. Bei Singulus geht es 6,7 Prozent tiefer, nachdem das Unternehmen erneut die Vorlage des testierten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2020 verschoben hat. Faurecia notieren optisch 5,1 Prozent schwächer, nachdem der französische Automobilzulieferer eine Kapitalerhöhung über rund 705 Millionen Euro bekannt gegeben hat.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt   +/- % Fr, 8:38 Uhr Do, 17:01 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0737   -0,1%    1,0757     1,0715  -5,6% 
EUR/JPY        139,68   +0,1%    139,74     139,11  +6,7% 
EUR/CHF        1,0297   +0,0%    1,0302     1,0290  -0,8% 
EUR/GBP        0,8544   -0,0%    0,8553     0,8545  +1,7% 
USD/JPY        130,11   +0,2%    129,93     129,82 +13,0% 
GBP/USD        1,2566   -0,1%    1,2575     1,2542  -7,1% 
USD/CNH (Offshore)   6,6369   -0,3%    6,6327     6,6737  +4,4% 
Bitcoin 
BTC/USD       29.759,37   -1,9%   30.464,17   30.052,55 -35,6% 
 

Der Arbeitsmarktbericht für Mai dürfte für den Dollar im Moment kaum ausschlaggebend sein, erwartet Commerzbank-Analystin Antje Praefcke. Es sei klar, dass mit einer Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent in den USA Vollbeschäftigung herrsche und die Fed Zweitrundeneffekte über Lohnzuwächse fürchte. Gute Arbeitsmarktdaten unterstrichen also nur die falkenhafte Haltung. Weil sie aber sowieso schon mit großen und schnellen Zinserhöhungen gegen die Inflationsgefahren angehe, dürfte ein Zehntel mehr oder weniger in der Arbeitslosenquote nichts an der Gangart ändern. Und damit auch keinen Einfluss auf den Dollar haben.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Freundlich - Wie schon am Vortag zu beobachten haben sich die Börsen in Ostasien und Australien am Freitag der festen Vorgabe der Wall Street angeschlossen. In den USA hatten die Indizes nach einer kräftigen Erholung im Tagesverlauf noch deutliche Gewinne eingefahren. Unter den Einzelwerten ging es in Tokio für Fast Retailing um 5,9 Prozent aufwärts. Treiber ist der um 17,5 Prozent gestiegene Umsatz der Bekleidungstochter Uniqlo des Einzelhändlers. Der Kurs des Wettbewerbers Adastria gewann knapp 4 Prozent nach einem sogar 32-prozentigen Umsatzplus. In Sydney fanden sich Rohstoffaktien unter den größeren Gewinnern. BHP, Rio Tinto und Fortescue legten zwischen 2,5 und 4,1 Prozent zu.

CREDIT

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen präsentieren sich zum Wochenausklang unverändert. Mit dem Feiertag in London verlaufe der Handel in extrem ruhigen Bahnen, ist zu hören. In Folge ist auch der Primärmarkt zum Erliegen gekommen. Da in einigen Ländern in Europa auch an Pfingstmontag die Börsen geschlossen bleiben, dürfte hier das Geschäft erst am Dienstag kommender Woche wieder an Fahrt aufnehmen.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

ALLIANZ

verkauft eine Mehrheitsbeteiligung an ihrem russischen Geschäft an den Mutterkonzern des russischen Konkurrenten Zetta Insurance, Interholding LLC. Die Transaktion werde sich mit schätzungsweise etwa 0,4 Milliarden Euro negativ auf die Gewinn- und Verlustrechnung der Allianz auswirken, teilte der DAX-Konzern mit. Grund dafür sei vor allem die Umgliederung bereits im Eigenkapital erfasster negativer Währungseffekte. Die Solvenzkapitalisierung und die Liquiditätslage der Allianz Gruppe werden davon nicht betroffen sein. Finanzielle Details zur Veräußerung nannte der deutsche Versicherer nicht.

SALZGITTER

Der Stahlkonzern arbeitet bei seinen Dekarbonisierungsbehmühungen mit dem schwedischen Bergbaukonzern LKAB zusammen. Wie die Salzgitter AG mitteilte, haben die beiden Unternehmen eine technische Kooperation vereinbart.

AUTOABSATZ DEUTSCHLAND

Der deutsche Automarkt hat im Mai einen weiteren spürbaren Rückgang verzeichnet. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, sank der Absatz um 10,2 Prozent auf 207.199 Fahrzeuge. Im April waren die Verkäufe noch um mehr als ein Fünftel eingebrochen. In den ersten fünf Monaten stand ein Minus von 9,3 Prozent auf gut 1 Millionen Autos zu Buche.

AIRBNB

Der Ferienwohnungsvermittler will den Vermietern auf seiner Plattform im Zuge seines Rückzugs aus China einen Wechsel zu inländischen Anbietern ermöglichen. Wie das US-Unternehmen mitteilte, will er den Vermietern anbieten, ihre Anzeigen an Rivalen wie Meituan und Alibaba zu übertragen.

APERAM / ACERINOX

Im europäischen Stahlsektor bahnt sich möglicherweise eine milliardenschwere Fusion an. Der Stahlhersteller Aperam mit Sitz in Luxemburg bestätigte "sehr vorläufige" Gespräche mit dem spanischen Rivalen Acerinox SA. Beide Unternehmen werden an der Börse jeweils mit über 3 Milliarden Euro bewertet.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/smh

(END) Dow Jones Newswires

June 03, 2022 07:59 ET (11:59 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

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