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TABELLE/EZB: Anleihebestände steigen in Vorwoche langsamer

DJ TABELLE/EZB: Anleihebestände steigen in Vorwoche langsamer

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anleihebestände der Zentralbanken des Eurosystems sind in der Woche zum 3. Juni 2022 etwas langsamer als zuvor gestiegen. Folgende Angaben machte die Europäische Zentralbank (EZB):

=== 
Angaben in Milliarden Euro 03.06.22     27.05.22   Änderung Vorwoche 
APP* gesamt         3.252,587    3.248,374   +4,213  +1,263 
--öff. Anleihen       2.584,792    2.581,233   +3,559  +0,155 
--Unternehmensanleihen    341,587     341,298   +0,289  +1,348 
--Covered Bonds        300,181     299,919   +0,262  +0,798 
--ABS             26,027      25,924   +0,103  -1,038 
 
PEPP** gesamt        1.697,967    1.700,153   -2,186  +1,949 
 
APP und PEPP gesamt     4.950,554    4.948,527   +2,027  +3,212 

===

- Quelle Daten: EZB

- die Zahlen beinhalten Käufe bis zum Mittwoch vor dem Stichtag

* Asset Purchase Programme (APP) - Die APP-Bestände sollen bis zum Ende des zweiten Quartals erhöht werden. Das monatliche Kaufvolumen betrug im April 40 Milliarden Euro und im Mai 30 Milliarden Euro. Im Juni soll es auf 20 Milliarden sinken. Im dritten Quartal sollen die Nettokäufe eingestellt werden. Nationale Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, Wiederanlage von Tilgungsbeträgen innerhalb eines Jahres und so lange wie nötig.

** Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) - Das PEPP ist beendet, die Nationalen Zentralbanken legen nur noch die Tilgungsbeträge wieder an. Dabei kann es von Woche zu Woche zu Bestandsschwankungen kommen, die sich aber auf Monatssicht ausgleichen sollten. Die Zentralbanken kaufen öffentliche Anleihen auf eigenes Risiko, volle Wiederanlage bis Ende 2024. Die EZB veröffentlicht alle zwei Monate Details.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/kla

(END) Dow Jones Newswires

June 07, 2022 09:43 ET (13:43 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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