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BDI senkt BIP-Prognose für dieses Jahr auf 1,5 Prozent

DJ BDI senkt BIP-Prognose für dieses Jahr auf 1,5 Prozent

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat seine Konjunkturprognose wegen der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten deutlich gesenkt. Für Deutschland erwartet der BDI nur noch ein Zuwachs des Bruttoinlandprodukts (BIP) von rund 1,5 Prozent für 2022. Im Januar war der Verband noch von einem Wachstum von 3,5 Prozent ausgegangen. Für den Fall, dass kein russisches Gas mehr nach Deutschland fließen sollte, würde die deutsche Wirtschaft schrumpfen.

"Der Industrie macht die doppelte Krise aus der russischen Invasion in die Ukraine und den Auswirkungen der Covid-Pandemie zu schaffen", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm auf dem Tag der Industrie in Berlin. Eine Erholung im Sinne einer Rückkehr zum Vorkrisenniveau sei frühestens zum Jahresende zu erwarten. Voraussetzung sei, dass russisches Gas weiterhin Westeuropa erreicht. "Die Reduzierung russischer Gasexporte besorgt uns. Eine Unterbrechung hätte katastrophale Auswirkungen auf die produzierende Industrie und würde unsere Wirtschaft unweigerlich in die Rezession schicken", warnte Russwurm.

Störung der Lieferketten wohl noch über den Sommer 

Aktuell bleibe der Auftragsbestand in der Industrie auf Rekordhoch und auch die Kapazitätsauslastung sei hoch. Allerdings sehe es weniger positiv für die Produktion in der Industrie aus. Diese sei aufgrund der bestehenden Lieferengpässe zum Teil erheblich beeinträchtigt. "Die fragwürdige Null-Covid-Strategie Chinas lähmt den weltweiten Handel", sagte der BDI-Präsident. Die gestörten Lieferketten dürften laut BDI noch in den Sommermonaten zu spüren sein. Zudem bremsten viele Unternehmen ihre Investitionstätigkeiten wegen der unsicheren Konjunkturaussichten und den gestiegenen Unsicherheiten durch den Krieg.

Russwurm forderte zudem, dass die Versorgungssicherheit für Energie, Rohstoffe und Basistechnologien zu jeder Zeit gewährleistet sein müsse. Dabei litten nicht nur die Bürger, sondern auch die Unternehmen unter den hohen Energiekosten. "Die Kostenbelastungen schnüren den Unternehmen immer mehr die Luft ab, nicht nur bei den Energieintensiven", sagte Russwurm. Nötig sei unter anderem ein global wettbewerbsfähiger Strompreis. Dabei reiche die Abschaffung der EEG-Umlage nicht aus. Auch die Stromsteuer und die Netzentgelte müssten deutlich sinken.

Beschleunigte Energiewende 

Mit Blick auf die verringerten Gaszuflüsse aus Russland forderte der BDI, dass jetzt das Füllen der Gasspeicher Vorrang haben müsse vor der Verstromung von Gas, damit Deutschland zum Winter volle Gasspeicher habe. Auch die Energiewende müsse beschleunigt werden.

"Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen und den verbindenden Stromtrassen muss viel schneller als bisher umgesetzt werden", sagte Russwurm. Ganz oben auf die Agenda gehörten auch die Sicherung neuer Bezugsquellen und der Aufbau einer Infrastruktur für Flüssiggas. Dies wende mittelfristige Versorgungsnot ab und sei langfristig eine ohnehin erforderliche Investition als Vorbereitung für die Wasserstoffwirtschaft.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

June 21, 2022 02:37 ET (06:37 GMT)

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