Anzeige
Mehr »
Sonntag, 22.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das "Next Butte?"-Setup in Montana - und es ist noch immer eine $15M-Story
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
505 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Ministerium: Bericht über Ausrufung der 2. Stufe Notfallplan Gas falsch

DJ Ministerium: Bericht über Ausrufung der 2. Stufe Notfallplan Gas falsch

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Medienbericht zurückgewiesen, nach dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am 8. Juli angesichts gedrosselter Gaslieferungen aus Russland die nächste Stufe im Notfallplan Gas - die Alarmstufe - ausrufen wolle.

"Wir entscheiden nach aktueller Lage und aktuellem Lagebild. Das ist das, was der Notfallplan und die gesetzlichen Regelungen vorsehen", erklärte eine Ministeriumssprecherin. "Die Versorgungssicherheit ist aktuell weiter gewährleistet, aber die Lage ist ernst. Das Krisenteam Gas und die Fernleitungsnetzbetreiber beobachten die Lage weiter genau." Zudem sei man über die Krisenstrukturen in engstem Austausch mit den relevanten Akteuren und im Austausch mit den europäischen Partnern.

Zuvor hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit Verweis auf Teilnehmer berichtet, Habeck hätte dieses Datum Mittwochfrüh im Energieausschuss des Bundestags genannt. Das Datum sei gewählt worden, weil an jenem Freitag der Bundesrat tage und dann bei Zustimmung zwei neue, für die Alarmstufe grundlegende Gesetze in Kraft treten können: das Energiesicherungsgesetz und das Ersatzkraftwerkebereitstellungsgesetz.

Bundesratsentscheidung zu Gasersatz-Reserve wohl am 8. Juli 

Das Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz ist die rechtliche Grundlage für die Gasersatzreserve. In dem Gesetz ist vorgesehen, dass Kohlekraftwerke in eine Reserve kommen und sich betriebsbereit halten für die Erzeugung von Strom. Damit soll der Gasverbrauch für die Stromproduktion reduziert werden.

Erst auf Basis dieses noch zu beschließenden Gesetzes kann die notwendige Rechtsverordnung ergehen, um die Gasersatz-Reserve zu konkretisieren. Bedingung für diese Gasersatz-Reserve ist wiederum, dass die Alarmstufe oder die Feststellung einer drohenden Gasmangellage erfolgt ist.

Allerdings wird damit keinerlei Aussage getroffen, wann eine Alarmstufe ausgerufen wird.

Gaslage angespannt aber stabil 

Laut dem Notfallplan Gas liegt bei Ausrufung der Alarmstufe eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vor, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt. Der Markt sei in diesem Stadium aber noch in der Lage, diese Störung der Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssten.

Die Bundesnetzagentur hat am Mittwoch in ihrem täglichen Lagebericht erklärt, dass die Lage zwar angespannt, die Gasversorgung in Deutschland "im Moment" aber stabil sei. "Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist derzeit weiter gewährleistet", so die Bundesnetzagentur.

Im Saldo könne trotz der Drosselung von russischen Gaslieferungen weiterhin Gas eingespeichert werden. Unternehmen könnten die Mengen anderweitig am Markt beschaffen. Die aktuellen Füllstände der deutschen Gasspeicher liegen bei 58,38 Prozent. Bis November sollen die Speicher zu mindestens 90 Prozent gefüllt sein.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/sha

(END) Dow Jones Newswires

June 22, 2022 10:55 ET (14:55 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.