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Bitkom: Digitalbranche erwartet 2022 und 2023 Umsatzplus über 4%

DJ Bitkom: Digitalbranche erwartet 2022 und 2023 Umsatzplus über 4%

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik 2022 ein Umsatzplus von 4,3 Prozent auf 189,4 Milliarden Euro und 2023 eine Steigerung in ähnlicher Größenordnung auf rund 197 Milliarden Euro. Das sagte Bitkom-Präsident Achim Berg bei einer Pressekonferenz auf Basis aktueller Berechnungen. Die aktuellen Herausforderungen für die Weltmärkte führten in der digitalen Wirtschaft in Deutschland allerdings zu Verunsicherung. "Derzeit laufen die Geschäfte noch gut, allerdings blickt die Branche verhalten auf die zweite Jahreshälfte", betonte der Verband.

Im Juni 2022 beurteilten die ITK-Unternehmen ihre Geschäftslage insgesamt als sehr gut, wie Erhebungen von Bitkom und Ifo-Institut zeigten. Dass sich der Aufwärtstrend fortsetze, glaubten allerdings nur wenige Unternehmen. "Die aktuelle Weltlage stürzt von einer Krise zur nächsten, und die entsprechenden Unsicherheiten verstärken sich gegenseitig", erklärte Berg. "Die Corona-Lockdowns in China lassen die Lieferketten immer wieder reißen, der russische Angriffskrieg hat die Energiepreise explodieren lassen, und die Inflation setzt Unternehmen und Haushalte gleichermaßen unter Druck."

Trotz der zunehmenden Unsicherheiten bleibe aber die Aufgabe bestehen, Wirtschaft und Verwaltung schnell und umfassend zu digitalisieren. Viele Unternehmen hätten erkannt, wie herausragend wichtig eine resiliente IT in diesen Zeiten ist. "War es in den ersten Jahren der Pandemie der Consumer-Bereich, wird das Branchenwachstum jetzt von Unternehmensinvestitionen getragen", sagte Berg. Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setze sich fort. Ende des Jahres würden voraussichtlich 1,3 Millionen Menschen in der ITK-Branche beschäftigt sein, gut 30.000 mehr als im Vorjahr.

IT-Wachstum profitiert von Investitionen in resiliente Infrastrukturen 

Die beschleunigte Digitalisierung treibt laut den Angaben das Wachstum in der Informationstechnik. Mit IT würden 2022 nach aktueller Prognose 113,0 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Wachstum von 6,7 Prozent entspreche. Am stärksten im Plus liegen demnach die Umsätze mit Software mit einem Plus von 8,8 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro, vom boomenden Cloud-Geschäft angetrieben. Das Hardware-Segment wächst um 6,7 Prozent auf 37,0 Milliarden Euro. Die Umsätze mit IT-Services steigen um 5,3 Prozent auf 43,6 Milliarden. Der Markt für Telekommunikation setze sein moderates Wachstum fort. 2022 soll das Segment um 1,5 Prozent auf 67,7 Milliarden Euro zunehmen.

In der Unterhaltungselektronik warte man aber "weiter vergeblich auf Wachstum". Nach einem zwischenzeitlichen Corona-Hoch sänken die Umsätze im zweiten Jahr in Folge, um 2,6 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. "Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind verunsichert, weil sie nicht wissen, wie viel ihr Geld morgen noch wert ist, und halten sich bei größeren Anschaffungen wie einem neuen Fernseher zurück", erklärte Berg. Der Trend gehe zu bewussteren Kaufentscheidungen, im Zweifel werde lieber auf teurere und langlebige Produkte gesetzt.

Berg appellierte an die Politik, die digitale Transformation in allen Bereichen zu beschleunigen. Es gehe darum, "unsere Widerstandsfähigkeit und Resilienz gegenüber Krisen jeder Art zu steigern" Der Bitkom-Präsident mahnte die Politik zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben in der Digitalpolitik. So forderte er eine Einführung von ID-Wallets für alle Bürgerinnen und Bürger bis Ende 2022, eine Abschaffung der Schriftformerfordernisse bis Ende 2023, die Einführung eines Grundrechts auf digitale Bildung, die Schaffung nationaler Datenräume, einen Ausbau- und Beschleunigungspakt für Mobilfunk- und Gigabitnetze sowie eine beschleunigte Zuwanderung von IT-Fachkräften aus Russland und Belarus.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/kla

(END) Dow Jones Newswires

July 06, 2022 04:33 ET (08:33 GMT)

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