Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
679 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Bundesbank: Deutsches BIP könnte im 3. Quartal erneut stagnieren

DJ Bundesbank: Deutsches BIP könnte im 3. Quartal erneut stagnieren

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutsche Wirtschaftsleistung könnte nach Einschätzung der Bundesbank nach einer Stagnation im zweiten Quartal auch im laufenden dritten Jahresviertel stagnieren und danach zurückgehen. "Insgesamt könnte die deutsche Wirtschaftsleistung im Sommerquartal zwar erneut in etwa auf der Stelle treten. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Winterhalbjahr zurückgeht, hat sich gleichwohl deutlich erhöht", heißt es im aktuellen Monatsbericht für August.

Laut Bundesbank halten sich derzeit belastende und stützende Faktoren weiterhin die Waage, wobei die ungünstigen Entwicklungen am Gasmarkt seit Mitte Juni, Lieferengpässe und eine schlechte Stimmung in Unternehmen und Haushalten den Ausblick für die Wirtschaftsentwicklung trüben.

Dienstleistungssektor erholt sich weiterhin 

"Dagegen sorgt der Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen weiter für positive Impulse bei den zuvor eingeschränkten Dienstleistungen und dem darauf entfallenden privaten Verbrauch", merkt die Bundesbank an. Zudem legten die jüngsten Daten nahe, dass die Industrie und der Außenhandel den belastenden Faktoren bis zuletzt getrotzt hätten.

Die Bundesbank hält einen Anstieg der Inflationsrate im Herbst "auf eine Größenordnung von 10 Prozent" für möglich. "Der Inflationsausblick bleibt vor allem durch die unklare Lage an den Rohstoffmärkten allerdings außerordentlich unsicher, wobei die Preisrisiken derzeit weiterhin eher aufwärtsgerichtet sind", heißt es in dem Bericht.

Im ersten Quartal war das BIP um 0,8 Prozent gestiegen. Für das zweite Quartal hatte Destatis in erster Veröffentlichung eine Stagnation gemeldet. Die zweite Veröffentlichung steht am Donnerstag an. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte erwarten eine Bestätigung der BIP-Rate. Von Interesse ist darüber hinaus, wie sich die einzelnen Wirtschaftsbereiche entwickelt haben.

Laut Bundesbank hat der Wegfall der meisten Corona-Schutzmaßnahmen den zuvor eingeschränkten Dienstleistern im zweiten Quartal einen kräftigen Schub gegeben. Die hohen Preissteigerungen und die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg hätten jedoch die privaten Haushalte und Unternehmen belastet.

Industrie litt im 2. Quartal unter Lieferproblemen 

"Die Industrie sah sich zudem einer schwächeren Nachfrage und weiterhin spürbaren Lieferengpässen gegenüber", so die Bundesbank. Materialknappheiten belasteten demnach auch den Bau, der zusätzlich unter fehlenden Arbeitskräften gelitten habe. "Außerdem war die Bautätigkeit im Winterquartal aufgrund günstiger Witterung stark ausgeweitet worden, sodass es im Frühjahr zu einer Gegenbewegung kam."

Mit Blick auf die Verwendungsseite des BIP rechnet die Bundesbank damit, dass die Exporte im zweiten Quartal kräftig gestiegen sind, die Ausrüstungsinvestitionen aber nur schwach. Für die Bauinvestitionen wird ein kräftiger Rückgang erwartet. Die Bundesbank geht davon aus, dass der private Verbraucher deutlich gestiegen ist

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/jhe

(END) Dow Jones Newswires

August 22, 2022 06:00 ET (10:00 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.