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MÄRKTE EUROPA/Kräftige Erholung vor deutschen Inflationsdaten

DJ MÄRKTE EUROPA/Kräftige Erholung vor deutschen Inflationsdaten

FRANKFURT (Dow Jones)--Kräftig erholt zeigen sich Europas Börsen am Dienstagmittag. Vor allem die Rückkehr der Marktteilnehmer aus London aus ihrem verlängerten Wochenende treibt. Sie hätten die gedrückten Kurse vom Vortag vor allem bei Banken, Autos und Tech-Werten als Schnäppchengelegenheit gesehen. Der DAX steigt um 1,8 Prozent auf 13.130 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 1,5 Prozent auf 3.625 Punkte.

Ob daraus jedoch mehr als eine kurzfristige Bärenmarkt-Rally wird, ist zweifelhaft. Denn schon am Nachmittag stehen die frischen Daten zur Verbraucherpreis-Inflation aus Deutschland an. Zudem wirkt das Zentralbankertreffen in Jackson Hole weiter nach. Es hatte gezeigt, dass fast alle Notenbanker der Bekämpfung der Inflation Priorität einräumen. Damit steigt die Aussicht auf steigende Zinsen, was die Aktienbörsen üblicherweise drückt.

Deutsche Inflation um 8 Prozent erwartet 

Im Blick steht die Veröffentlichung der deutschen Inflationsdaten (CPI) für August. Hier wird ein Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet nach zuvor plus 7,5 Prozent. Allerdings wiesen Länderdaten aus Bayern und Hessen schon eine Acht vor dem Komma aus. Die deutschen Daten werden als Indikation gesehen für die mit Spannung erwarteten europäischen Verbraucherpreise am Mittwoch. Die gesunkenen Preise für Benzin und Heizöl dürften laut Commerzbank die Inflationsrate im August leicht auf 8,8 Prozent gedrückt haben.

Der Preisauftrieb der Kern-Rate dürfte sich aber noch einmal verstärkt haben mit einem Anstieg von 4,3 nach zuvor 4,0 Prozent. Die Teuerungsrate von Nahrungsmittel wird wohl deutlich auf über 10 Prozent zugelegt haben. Aus Marktsicht relevant ist vor allem die Frage, ob die Daten für eine Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB im September von 50 oder gleich 75 Basispunkten sprechen.

Kräftige Erholung bei Retail und Autos 

Carrefour fallen in Paris gegen den Trend um 1,8 Prozent. Hier hat JP Morgan die Kaufempfehlung gestrichen und die Aktien von "Overweight" auf "Neutral" gesenkt. Einzelhandelswerte sind europaweit trotzdem gesucht, nach einer langen Durststrecke steigt der Branchen-Index um 2,3 Prozent. Im DAX legen Zalando um 4,8 Prozent zu.

Ganz vorn auf den Kauflisten der Anleger stehen Bank-Aktien mit 2,7 Prozent Plus im europaweiten Index. In London steigen Barclays um 3,6 Prozent und Deutsche Bank im DAX um 3,2 Prozent.

Gesucht sind auch die Autowerte: Porsche SE liegen mit Aufschlägen von 5,1 Prozent vorne im Markt. Im Handel heißt es, die Aktie werde weiter von der jüngsten IPO-Fantasie der Porsche AG gestützt. In Medienberichten war zuletzt von einer starken Nachfrage von Investorenseite die Rede. Auch VW und Daimler legen bis je 3,2 Prozent zu. Nach den deutlichen Abgaben des Vortages erholen sich Bayer mit Aufschlägen von 3,8 Prozent.

Versorger von EU-Strom-Plänen belastet 

Versorger stehen weiter im Blick mit den Plänen der EU zum Umbau der Stromverrechnung und Sorgen vor einer Übergewinnsteuer. RWE fallen 3,2 Prozent. Im Handel heißt es, RWE dürfte viel stärker betroffen sein als Eon (-0,1%). Uniper liegen derweil sehr gut im Markt mit Aufschlägen von 6,5 Prozent.

Verlierer mit minus 4,5 Prozent sind erneut Encavis. Die Umstrukturierung des Strommarktes dürfte zu Lasten der Windparkbetreiber gehen, da sie innerhalb des bisherigen "Merit-Systems" zu den größten Gewinnern gehört hätten. Bei den geringsten Produktionskosten der Branche sei ihnen Strom zu den hohen Kosten der Gaskraftwerke vergütet worden. Die EU will dies nun ändern, "der Gaspreis darf nicht mehr den Strompreis dominieren", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.622,02    +1,4%     51,51     -15,7% 
Stoxx-50        3.598,59    +0,4%     14,46     -5,8% 
DAX          13.126,66    +1,8%    233,67     -17,4% 
MDAX          25.754,59    +1,1%    284,09     -26,7% 
TecDAX         2.977,91    +1,5%     42,71     -24,0% 
SDAX          12.078,51    +1,2%    138,04     -26,4% 
FTSE          7.435,70    +0,1%     8,39     +0,6% 
CAC           6.287,63    +1,1%     65,35     -12,1% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    1,44           -0,06     +1,62 
US-Zehnjahresrendite    3,06           -0,05     +1,55 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Di, 8:06 Uhr Mo, 17:52 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0034    +0,3%    1,0000     1,0001  -11,8% 
EUR/JPY          138,68    +0,0%    138,50     138,76  +6,0% 
EUR/CHF          0,9740    +0,6%    0,9673     1,0324  -6,1% 
EUR/GBP          0,8560    +0,2%    0,8544     0,8539  +1,9% 
USD/JPY          138,23    -0,4%    138,50     138,75  +20,1% 
GBP/USD          1,1722    +0,1%    1,1705     1,1711  -13,4% 
USD/CNH (Offshore)    6,9100    -0,1%    6,9214     6,9160  +8,7% 
Bitcoin 
BTC/USD        20.394,50    +0,9%   20.413,96   20.246,49  -55,9% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         94,43    97,01     -2,7%     -2,58  +33,1% 
Brent/ICE         102,44    105,09     -2,5%     -2,65  +37,5% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF         261,00    272,60     -4,3%     -11,60 +365,5% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.733,73   1.738,35     -0,3%     -4,62  -5,2% 
Silber (Spot)       18,70    18,78     -0,4%     -0,07  -19,8% 
Platin (Spot)       865,28    867,08     -0,2%     -1,80  -10,8% 
Kupfer-Future        3,55     3,61     -1,8%     -0,07  -20,0% 
 
YTD zu Vortagsschluss 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 30, 2022 07:03 ET (11:03 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
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