DJ MÄRKTE ASIEN/Schwach - Chinesische Exporte enttäuschen
TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Überwiegend mit deutlichen Verlusten zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien zur Wochenmitte. Neben den negativen Vorgaben der US-Aktienmärkte und in den USA deutlich gestiegenen Marktzinsen lasten schwache Konjunkturdaten auf den Kursen. Die chinesischen Exporte sind im August mit plus 7,1 Prozent deutlich hinter der Erwartung zurückgeblieben. Ursächlich waren Extremwetterlagen und die dadurch bedingte Energiekrise sowie die pandemiebedingten Lockdowns.
Die Börse in Schanghai zeigt sich nach den Daten zunächst kaum verändert. Dort ist gerade Mittagspause, während der der Handel ruht. Übergeordnet dürften die jüngsten neuen Wirtschaftsstimuli der chinesischen Regierung und der People's Bank of China die Kurse am chinesischen Aktienmarkt stützen.
In Hongkong liegt der Hang-Seng-Index indessen 1,7 Prozent im Minus. Hier werden vor allem Technologiewerte verkauft. Sie folgen ihren US-Pendants nach unten, die am Dienstag von den kräftig steigenden Anleihezinsen belastet wurden.
Kräftige Verluste verzeichnen auch die Börsen jener Länder, für die China ein wichtiger Handelspartner ist. In Sydney gibt der S&P/ASX-200 um 1,5 Prozent nach. Der Kospi verliert in Seoul 1,6 Prozent. Etwas besser hält sich die Tokioter Börse, wo der Nikkei-225-Index 1,1 Prozent abgibt. Hier profitieren Finanzwerte von den gestiegenen US-Anleiherenditen.
Konjunktursorgen verschaffen dem Dollar Zulauf. Die US-Währung gilt als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Sie wird aber auch wegen der weiter Richtung 75 Basispunkte gehenden Zinserhöhungserwartung in den USA gestützt, nachdem dort am Vortag Konjunkturdaten besser als erwartet ausgefallen waren.
Der Yen notiert mit etwa 144,40 je Dollar auf dem niedrigsten Stand seit August 1998. Am Dienstag waren für einen Dollar in der Spitze gut 143 Yen gezahlt worden. Die chinesische Währung fällt nach den Handelsbilanzdaten zum Dollar auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Der Dollar steht aktuell bei etwa 6,9770 Binnen-Yuan.
Am Ölmarkt lassen Konjunktursorgen die Fördermengenkürzung der Opec vom Wochenbeginn verpuffen. Die Befürchtung einer sinkenden Nachfrage drückt den Preis für das Barrel der global gehandelten Sorte Brent um 1,4 Prozent.
=== Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende S&P/ASX 200 (Sydney) 6.726,10 -1,5% -9,7% 08:00 Nikkei-225 (Tokio) 27.311,56 -1,1% -4,1% 08:00 Kospi (Seoul) 2.371,65 -1,6% -20,4% 08:00 Schanghai-Comp. 3.242,97 -0,0% -10,9% 09:00 Hang-Seng (Hongk.) 18.880,22 -1,7% -17,9% 10:00 Straits-Times (Sing.) 3.207,70 -0,5% +2,8% 11:00 KLCI (Malaysia) 1.490,73 +0,2% -5,0% 11:00 DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Di, 9:10 Uhr % YTD EUR/USD 0,9881 -0,2% 0,9905 0,9968 -13,1% EUR/JPY 142,62 +0,9% 141,41 141,00 +9,0% EUR/GBP 0,8623 +0,3% 0,8599 0,8603 +2,6% GBP/USD 1,1459 -0,5% 1,1518 1,1593 -15,3% USD/JPY 144,37 +1,1% 142,78 141,44 +25,4% USD/KRW 1.387,80 +0,7% 1.378,51 1.373,83 +16,7% USD/CNY 6,9776 +0,3% 6,9545 6,9413 +9,8% USD/CNH 6,9909 +0,3% 6,9701 6,9522 +10,0% USD/HKD 7,8497 +0,0% 7,8495 7,8492 +0,7% AUD/USD 0,6707 -0,4% 0,6736 0,6782 -7,6% NZD/USD 0,5999 -0,7% 0,6041 0,6085 -12,1% Bitcoin BTC/USD 18.700,23 -4,1% 19.507,21 19.889,20 -59,6% ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 85,33 86,88 -1,8% -1,55 +20,2% Brent/ICE 91,50 92,83 -1,4% -1,33 +23,7% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.692,32 1.701,50 -0,5% -9,19 -7,5% Silber (Spot) 17,86 18,08 -1,2% -0,21 -23,4% Platin (Spot) 846,48 856,73 -1,2% -10,25 -12,8% Kupfer-Future 3,42 3,47 -1,5% -0,05 -22,9% YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags ===
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September 07, 2022 00:46 ET (04:46 GMT)
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