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MÄRKTE EUROPA/Aufwärtsbewegung hält an - Autos und Banken gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/Aufwärtsbewegung hält an - Autos und Banken gesucht

FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter nach oben geht es mit den Kursen an den europäischen Aktienmärkten zum Wochenauftakt. Der DAX könnte zunächst Richtung 13.200er-Marke vorstoßen. "Die Stabilisierung des Euro stützt die Risikobereitschaft", so ein Händler. Globale Anleger lockerten nun die extreme Untergewichtung Europas. Der DAX gewinnt 1,2Prozent auf 13.247 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es etwas weniger kräftig um 0,9 Prozent auf 3.601 Punkte nach oben.

Die falkenhaften Kommentare der Notenbanker lassen die Aktienanleger laut QC Partners im Moment erstaunlich kalt. "Sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks haben die Notenbanker das Gaspedal übers Wochenende weiter voll durchgetreten", heißt es. Bei der Fed scheine ein erneuter Zinsschritt um 75 Basispunkte mittlerweile ausgemachte Sache zu sein. Hierzulande habe sich Bundesbank-Präsident Joachim Nagel für eine deutlich restriktivere Geldpolitik im Falle anhaltend hoher Inflation ausgesprochen.

Porsche-IPO stützt Sektor 

"Allerdings dürfte die Luft schnell dünner werden", heißt es derweil im Handel mit Blick auf die kursierenden Rezessionsszenarien. Deutlich ausdehnen dürfte sich die Erholung der Aktienmärkte vermutlich nur bei wieder kräftig fallenden Energiepreisen.

Banken steigen zu Wochenbeginn in Europa um 1,7 Prozent. Das falkenhafte geldpolitische Umfeld steigender Zinsen ist gut für den Sektor. Bei der EZB wird offenbar laut Medienberichten zunehmend die Meinung vertreten, dass trotz einer möglichen Rezession die Zinsen auf über 2 Prozent steigen müssen. "Die Zinswende in der Eurozone führt zu Milliarden-Gewinnen", ergänzt ein Marktteilnehmer mit Blick auf neue Berechnungen. Zugrunde liegt den Berechnungen der weite Spread zwischen TLTROs und Einlagensatz. "Europaweit könnten zweistellige Milliardengewinne anfallen", sagt er.

Für Auto-Aktien geht es sogar 2,2 Prozent nach oben. Porsche Holding gewinnen 3,2 Prozent und VW 2,5 Prozent. "Mit einem Branchen-KGV von 5 gilt der Sektor als extrem billig", so ein Marktteilnehmer. Allerdings sollten Anleger auch nicht vergessen, dass die Investmentbanken wegen des Porsche-IPO großes Interesse an einem positiven Marktumfeld hätten.

Hellofresh können sich dem freundlichen Gesamtmarkt nicht anschließen und tendieren mit Abgaben von 3,7 Prozent schwach. Am Markt kursiert ein Bericht um mögliche Qualitätsprobleme im Juli in den USA. Betroffen sei Hackfleisch. Die US-Regierung ermittele, heißt es im Handel.

Anschlusspotenzial bei Versicherern gesehen 

Anschlusspotenzial sehen Marktteilnehmer bei den Aktien der Rückversicherer. Die Munich Re (+1,5%) hat zur Prämien-Erneuerungsrunde in Monte Carlo von einer günstigen Nachfrage gesprochen. Außerdem sieht sich das Unternehmen als Profiteur der steigenden Zinsen. Bei den mittelfristigen Zielen sieht sich der Konzern im Plan. "Die Aussagen sollten die Stimmung stützen", so ein Marktteilnehmer.

Die Hannover Rück (+1,2%) erwartet angesichts des Trends zu teureren Großschäden, der Folgen der Pandemie und der hohen Inflationsraten weitere Preissteigerungen sowie Verbesserungen der Konditionen für das Unternehmen in der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2023.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.600,91    +0,9%    30,87   -16,2% 
Stoxx-50        3.547,47    +0,2%    7,86   -7,1% 
DAX          13.247,30    +1,2%   159,09   -16,6% 
MDAX          26.000,52    +1,2%   299,58   -26,0% 
TecDAX         3.014,96    +0,2%    4,67   -23,1% 
SDAX          12.063,69    +0,9%   102,50   -26,5% 
FTSE          7.418,97    +0,9%    67,90   -0,5% 
CAC           6.260,24    +0,8%    47,91   -12,5% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    1,73          +0,03   +1,91 
US-Zehnjahresrendite    3,32          +0,00   +1,81 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mo, 8:03 Fr, 17:04  % YTD 
EUR/USD          1,0184    +0,9%   1,0084   1,0035  -10,4% 
EUR/JPY          145,45    +1,2%   144,59   143,08  +11,1% 
EUR/CHF          0,9733    +0,6%   0,9682   1,0394  -6,2% 
EUR/GBP          0,8720    +0,5%   0,8683   0,8669  +3,8% 
USD/JPY          142,79    +0,3%   143,11   142,57  +24,1% 
GBP/USD          1,1680    +0,4%   1,1616   1,1574  -13,7% 
USD/CNH (Offshore)    6,9245    -0,0%   6,9412   6,9383  +9,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        22.135,06    +2,9%  21.752,69 21.070,75  -52,1% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         86,87    86,79    +0,1%   +0,08  +22,4% 
Brent/ICE         92,84    92,84     0%     0  +25,5% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         191,50    207,09    -7,5%   -15,59 +238,6% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.724,61   1.716,71    +0,5%   +7,91  -5,7% 
Silber (Spot)       19,15    18,85    +1,6%   +0,30  -17,9% 
Platin (Spot)       896,60    885,25    +1,3%   +11,35  -7,6% 
Kupfer-Future        3,60     3,58    +0,8%   +0,03  -18,7% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

September 12, 2022 03:54 ET (07:54 GMT)

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© 2022 Dow Jones News
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