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MÄRKTE USA/Börsen nach Datenflut mit Abschlägen - Adobe knicken ein

DJ MÄRKTE USA/Börsen nach Datenflut mit Abschlägen - Adobe knicken ein

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen haben am Donnerstag mit Abschlägen geschlossen, wobei sich die Abwärtsbewegung im späteren Handelsverlauf verstärkte. Geprägt war der Handel weiterhin von hoher Volatilität. Die Anleger mussten eine Fülle von Konjunkturdaten verarbeiten, die Licht und Schatten enthielten, aber nichts an der Erwartung änderten, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erneut anheben wird.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,6 Prozent tiefer bei 30.962 Punkte, der S&P-500 notierte 1,1 Prozent leichter. Für den Nasdaq-Composite ging es um 1,4 Prozent nach unten. Dabei gab es insgesamt 963 (Mittwoch: 1.662) Kursgewinner und 2.269 (1.526) -verlierer. Unverändert schlossen 107 (179) Titel.

Unter den Konjunkturdaten des Tages fiel der Philadelphia Fed Index im September überraschend deutlich und überdies in negatives Terrain. Der Empire State Manufacturing Index erholte sich dagegen wider Erwarten in diesem Monat, verharrte aber knapp im negativen Bereich. Die Importpreise gingen im August deutlich weniger stark zurück als erwartet. Die Einzelhandelsumsätze legten im vergangenen Monat leicht zu; hier war mit einer Stagnation gerechnet worden. Und in der vergangenen Woche beantragten weniger Amerikaner als erwartet erstmals Arbeitslosenhilfe. Die Industrieproduktion schrumpfte im August leicht, während Ökonomen mit einem unveränderten Niveau gerechnet hatten, und auch die Kapazitätsauslastung lag leicht unter den Erwartungen. Die Juli-Daten zu den Lagerbeständen entsprachen den Erwartungen.

Vor allem die Daten aus dem Einzelhandel und vom Arbeitsmarkt gelten als Indikatoren für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Am Markt herrscht derzeit die Erwartung vor, dass die Fed auf ihrer Zinssitzung in der kommenden Woche den Leitzins abermals um 75 Basispunkte erhöhen wird. Nach den jüngsten Inflationsdaten rechnen einige Marktteilnehmer zwar auch mit einer Zinserhöhung um 100 Basispunkte. Diese wird nach den Daten aber nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 19 Prozent eingepreist, am Mittwoch waren es noch über 30 Prozent.

Adobe mit Kursrutsch 

Die Aktie von Adobe knickte um 16,8 Prozent ein. Das Unternehmen teilte mit, dass es für 20 Milliarden Dollar die Design-Plattform Figma übernehmen wolle, und zog bei dieser Gelegenheit die Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Geschäftsquartal vor, die eigentlich nach Börsenschluss erfolgen sollte. Der Umsatz verfehlte die Erwartungen, dafür fiel das Ergebnis je Aktie besser aus als angenommen.

Activision Blizzard notierten 0,3 Prozent höher, nachdem die britische Wettbewerbsbehörde CMA eine vertiefte Prüfung der geplanten Übernahme des Onlinespiele-Anbieters durch Microsoft (-2,7%) angekündigt hat.

Tesla (+0,4%) ist wegen Angaben zu seiner Fahrerassistenz-Technologie in den Elektroautos verklagt worden. In einer beim Bundesgericht in San Francisco eingereichten Klage heißt es, dass der Konzern falsche Versprechungen zu der Technologie gemacht habe. Die Fähigkeiten seiner Autopilot- und Full-Self-Driving-Funktionen seien "täuschend und irreführend" übertrieben dargestellt.

Gap büßten 3,6 Prozent ein, nachdem der Rapper Kanye West seine Partnerschaft mit dem Bekleidungsunternehmen aufgrund angeblicher Vertragsverletzungen aufgekündigt hat.

Mit Erleichterung wurde derweil aufgenommen, dass ein Streik der Eisenbahner abgewendet wurde, nachdem sich die Tarifpartner geeinigt haben. Allerdings konnten Eisenbahn-Aktien hiervon nicht nachhaltig profitierten: CSX fielen um 3,4 Prozent, Union Pacific schlossen lediglich 0,2 Prozent höher.

Ölpreise geben deutlich nach - Renditen steigen 

Die Ölpreise gaben nach dem Anstieg vom Vortag nun deutlich um bis zu 3,7 Prozent nach. Der Ölmarkt bewege sich im Spannungsfeld aus Angebots- und Nachfragesorgen, berichten Marktteilnehmer. Aktuell dominiere die Befürchtung, dass konjunkturbedingt weniger Öl nachgefragt werde.

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollarindex wenig verändert. Der Euro notierte knapp unter Parität zum Dollar.

Am Anleihemarkt stieg die Rendite zehnjähriger Papiere um 4,8 Basispunkte auf 3,45 Prozent. Am kurzen Ende legte sie bei den zweijährigen Papieren um 8,9 Basispunkte zu auf 3,87 Prozent. Die Zinsstruktur zeigt damit weiter einen inversen Verlauf, was am Markt als Signal für eine bevorstehende Rezession gilt.

Der Goldpreis gab um 1,9 Prozent nach. Vor allem die Erwartung eines weiter entschlossenen Zinserhöhungskurses der US-Notenbank hatte den Preis des zinslosen Edelmetalls zuletzt deutlich belastet.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        30.962,02    -0,6%   -173,07   -14,8% 
S&P-500       3.901,32    -1,1%   -44,69   -18,2% 
Nasdaq-Comp.    11.552,36    -1,4%   -167,32   -26,2% 
Nasdaq-100     11.927,49    -1,7%   -206,91   -26,9% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         3,87     +8,9    3,78   313,9 
5 Jahre         3,67     +6,4    3,61   241,1 
7 Jahre         3,59     +6,0    3,53   214,8 
10 Jahre         3,45     +4,8    3,41   194,4 
30 Jahre         3,48     +2,0    3,46   157,9 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Do, 8:11 Mi, 17:20  % YTD 
EUR/USD        0,9996    +0,2%   0,9964   0,9996  -12,1% 
EUR/JPY        143,40    +0,4%   143,13   142,61  +9,6% 
EUR/CHF        0,9606    +0,0%   0,9603   1,0412  -7,4% 
EUR/GBP        0,8714    +0,8%   0,8656   0,8635  +3,7% 
USD/JPY        143,45    +0,2%   143,62   142,68  +24,6% 
GBP/USD        1,1471    -0,6%   1,1511   1,1577  -15,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,0146    +0,6%   6,9775   6,9693  +10,4% 
Bitcoin 
BTC/USD       19.817,68    -1,9%  20.141,32 20.262,60  -57,1% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        85,23    88,48    -3,7%   -3,25  +20,1% 
Brent/ICE        90,97     94,1    -3,3%   -3,13  +23,0% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       214,10    217,88    -1,7%   -3,78 +263,2% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.664,05   1.696,00    -1,9%   -31,96  -9,0% 
Silber (Spot)      19,17    19,73    -2,8%   -0,55  -17,8% 
Platin (Spot)     907,88    909,85    -0,2%   -1,98  -6,5% 
Kupfer-Future      3,49     3,54    -1,3%   -0,05  -21,1% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/

(END) Dow Jones Newswires

September 15, 2022 16:14 ET (20:14 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

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