Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 21.01.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
98,7% Goldausbeute ohne Cyanid - kommt jetzt der Milliarden-Deal?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.329 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Börsen erneut mit Abschlägen - Fedex knicken ein

DJ MÄRKTE USA/Börsen erneut mit Abschlägen - Fedex knicken ein

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen haben nach den Vortagesverlusten auch am Freitag mit Abschlägen geschlossen. Die andauernden Konjunktursorgen und die in der kommenden Woche anstehende Zinssitzung der US-Notenbank veranlassten die Anleger zum Rückzug aus dem Aktienmarkt. Die ohnehin hohe Volatilität wurde durch den Großen Verfalltermin an den internationalen Terminbörsen noch etwas verstärkt.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,5 Prozent tiefer bei 30.822 Punkte, der S&P-500 notierte 0,7 Prozent leichter. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,9 Prozent nach unten. Dabei gab es insgesamt 836 (Donnerstag: 937) Kursgewinner und 2.381 (2.281) -verlierer. Unverändert schlossen 125 (139) Titel.

Angesichts der hartnäckig hohen Inflation in den USA erwartet die Mehrheit der Marktteilnehmer eine weitere Zinserhöhung der Fed um 75 Basispunkte. Doch auch ein Zinsschritt von 100 Basispunkten gilt als nicht völlig abwegig. Die Wahrscheinlichkeit dafür wurde am Freitag mit 21 Prozent eingepreist, nach der Veröffentlichung der Verbraucherpreise am Dienstag waren es aber auch schon über 30 Prozent gewesen. Der Preisauftrieb hatte sich im August weniger stark verlangsamt als angenommen, was Hoffnungen auf ein Abflauen der Inflation und ein weniger harsches Vorgehen der Fed zerschlug. Gleichzeitig wuchs am Markt die Befürchtung, dass die Notenbank mit ihren Zinserhöhungen fortfahren werde, selbst wenn sich die Wirtschaft abkühle.

Konjunkturseitig hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im September aufgehellt. Ökonomen hatten jedoch etwas mehr erwartet. Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten verringerten sich ein wenig. Die Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, da rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen.

Fedex-Warnung befeuert Rezessionssorgen - Aktie stürzt ab 

Rezessionsängste erhielten neue Nahrung durch eine Gewinnwarnung des Paketdienstes Fedex, dessen Aktie um 21,4 Prozent abstürzte. Das als Konjunkturbarometer geltende Unternehmen machte unter anderem die Energiekrise in Europa für wegfallende Umsätze verantwortlich. Im Sog von Fedex fielen UPS um 4,5 Prozent.

General Electric (-3,7%) leidet derweil immer noch unter Lieferkettenstörungen. Das dürfte sich im Drittquartalsergebnis niederschlagen, teilte CFO Carolina Dybeck Happe mit.

Der Fahrdienstleister Uber (-3,6%) ist nach eigenen Angaben Opfer einer weitreichenden Cyberattacke geworden.

Dollar etwas leichter 

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar wenig verändert. Der Dollarindex gab leicht um 0,1 Prozent nach. Der Euro notierte 0,2 Prozent fester bei 1,0013 Dollar.

Nach den kräftigen Verlusten vom Donnerstag stiegen die Ölpreise leicht um bis zu 0,8 Prozent. Vor allem die Sorge um ein Abrutschen der Wirtschaft in eine Rezession und damit ein Rückgang der Öl-Nachfrage hatte die Preise zuletzt unter Abgabedruck gesetzt.

Am Anleihemarkt zeigten sich die Renditen volatil, nachdem sie zuletzt in Erwartung der Fed-Sitzung deutlich gestiegen sind. Die Rendite zehnjähriger Papiere notierte schließlich aber wenig verändert bei 3,45 Prozent.

Der Goldpreis legte nach den deutlichen Abgaben am Vortag um 0,5 Prozent zu.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
DJIA        30.821,76    -0,5%   -140,06     -15,2% 
S&P-500       3.873,45    -0,7%   -27,90     -18,7% 
Nasdaq-Comp.    11.448,40    -0,9%   -103,95     -26,8% 
Nasdaq-100     11.861,38    -0,6%   -66,11     -27,3% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         3,85     -1,9    3,87     312,4 
5 Jahre         3,63     -4,2    3,67     237,3 
7 Jahre         3,56     -2,2    3,58     212,1 
10 Jahre         3,45     -0,2    3,45     194,0 
30 Jahre         3,52     +4,7    3,47     161,8 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Fr, 8:10 Do, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0013    +0,2%   0,9983     0,9996  -11,9% 
EUR/JPY        143,12    -0,2%   143,19     143,36  +9,4% 
EUR/CHF        0,9657    +0,5%   0,9613     1,0417  -6,9% 
EUR/GBP        0,8764    +0,5%   0,8719     0,8695  +4,3% 
USD/JPY        142,94    -0,4%   143,56     143,42  +24,2% 
GBP/USD        1,1425    -0,4%   1,1440     1,1495  -15,6% 
USD/CNH (Offshore)   7,0026    -0,2%   7,0251     7,0085  +10,2% 
Bitcoin 
BTC/USD       19.660,40    -0,8%  19.780,25   19.706,99  -57,5% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        85,26     85,1    +0,2%     +0,16  +20,1% 
Brent/ICE        91,55    90,84    +0,8%     +0,71  +23,8% 
GAS              VT-Settlem.          +/- EUR 
Dutch TTF       186,75    214,28   -12,8%     -27,53 +250,2% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.673,36   1.664,65    +0,5%     +8,71  -8,5% 
Silber (Spot)      19,54    19,25    +1,5%     +0,29  -16,2% 
Platin (Spot)     906,55    907,83    -0,1%     -1,28  -6,6% 
Kupfer-Future      3,55     3,51    +1,1%     +0,04  -19,9% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err

(END) Dow Jones Newswires

September 16, 2022 16:12 ET (20:12 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau jetzt das Potenzial für überdurchschnittliche Renditen bieten. Stark, günstig und bislang kaum im Fokus.

Jetzt kostenlosen Report herunterladen – bevor es andere tun!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.