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MÄRKTE ASIEN/Aufwärts - Bank of England stützt

DJ MÄRKTE ASIEN/Aufwärts - Bank of England stützt

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Nach kräftigen Verlusten am Vortag kommt es am Donnerstag an den Börsenplätzen in Ostasien und Australien zu einer Erholung. Die Märkte folgen den Vorgaben der Wall Street, die rund 2 Prozent vorgerückt war. Auslöser für die Aufschläge war die Bank of England, die angekündigt hatte, vorübergehend Staatsanleihen zu kaufen; die Quantitative Straffung soll derweil verschoben werden. Seit Freitag waren die britischen Staatsanleihen unter Abgabedruck geraten. Mit der Ankündigung sanken die Renditen nicht nur der britischen Staatsanleihen deutlich.

In Japan tendiert der Nikkei freundlich, wobei Technologie- und Pharmaaktien den Markt stützen. Teilnehmer berichten, dass die Sorgen wegen der Kreditkosten nach der Aktion der Bank of England etwas nachgelassen hätten. Die Rendite der 20-jährigen Staatstitel verliert 4,5 Basispunkte auf 1,000 Prozent.

In Südkorea wird die Erholung (+1,1%) von Biotech- und Elektronikwerten angeführt. Marktstabilisierungsaktionen stützen das Sentiment. So hat das Finanzministerium beschlossen, Staatsanleihen im Wert von 2 Billionen Won zurückzukaufen, und die Bank von Korea plant, Anleihen im Umfang von 3 Billionen Won am Markt zu kaufen. Damit sollen die Renditen nach unten gebracht werden. Zudem erwägt die Financial Services Commission Maßnahmen zur Stabilisierung des Aktienmarkts.

In Hongkong werden Gewinne von 1,5 Prozent verzeichnet. Analysten von China Industrial Securities urteilen, der Markt habe das meiste an negativen Faktoren eingepreist, und die jüngste Zunahme des Handelsumsatzes sei ein gutes Zeichen. Der Broker rät dennoch, vorerst keine Positionen zu addieren und abzuwarten, ob die Erholung nachhaltig ist. In Festlandschina zeigt sich der Markt 0,3 Prozent im Plus.

Derweil erholt sich der Dollar von seinen kräftigen Vortagesverlusten. Der Dollarindex legt 0,6 Prozent zu.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  6.582,20    +1,9%   -11,6%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   26.357,88    +0,7%   -7,7%     08:00 
Kospi (Seoul)      2.194,12    +1,1%   -26,3%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.053,33    +0,3%   -16,1%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   17.459,19    +1,2%   -23,6%     10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.147,91    +1,0%   +1,2%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.404,23    +0,2%   -10,0%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Di, 9:35 Uhr  % YTD 
EUR/USD          0,9685    -0,5%   0,9735    0,9664  -14,8% 
EUR/JPY          139,89    -0,3%   140,28    139,31  +6,9% 
EUR/GBP          0,8970    +0,3%   0,8942    0,8931  +6,8% 
GBP/USD          1,0796    -0,8%   1,0886    1,0814  -20,2% 
USD/JPY          144,45    +0,2%   144,10    144,20  +25,5% 
USD/KRW         1.435,06    +0,7%  1.424,92   1.420,34  +20,7% 
USD/CNY          7,1886    -0,2%   7,2005    7,1494  +13,1% 
USD/CNH          7,1908    +0,5%   7,1585    7,1467  +13,2% 
USD/HKD          7,8499    +0,0%   7,8490    7,8495  +0,7% 
AUD/USD          0,6484    -0,6%   0,6521    0,6500  -10,7% 
NZD/USD          0,5685    -0,7%   0,5728    0,5714  -16,7% 
Bitcoin 
BTC/USD        19.541,31    -0,4% 19.610,83   20.243,06  -57,7% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         81,78    82,15   -0,5%     -0,37  +16,2% 
Brent/ICE         88,91    89,32   -0,5%     -0,41  +20,2% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.654,03   1.659,70   -0,3%     -5,68  -9,6% 
Silber (Spot)       18,78    18,93   -0,8%     -0,15  -19,5% 
Platin (Spot)       859,73    866,50   -0,8%     -6,78  -11,4% 
Kupfer-Future        3,37     3,37   -0,1%     -0,00  -23,8% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 29, 2022 00:41 ET (04:41 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
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