Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vom Explorer zur Gelddruckmaschine? Dieser Goldwert zündet gerade die nächste Stufe
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
945 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Aktien, Anleihen und Euro nach US-Jobbericht im Minus

DJ MÄRKTE EUROPA/Aktien, Anleihen und Euro nach US-Jobbericht im Minus

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwach haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag geschlossen, nachdem sie über lange Zeit kaum verändert handelten. Druck kam nach dem US-Arbeitsmarktbericht auf. Trotz der kräftigen Zinsanhebungen der US-Notenbank der vergangenen Monate präsentierte sich der US-Arbeitsmarkt robust. Damit dürfte die Fed die Leitzinsen wie geplant weiter nach oben nehmen, was den Dollar stärkt und die Zinsen an den Anleihemärkten steigen lässt. Steigende Zinsen wiederum belasten die Aktien, die denn auch unter Druck gerieten.

Der DAX gab 1,6 Prozent ab auf 12.273 Punkte nach, der Euro-Stoxx-50 verlor 1,7 Prozent auf 3.375 Punkte. Ein Blick auf die Branchen zeigt, dass Öl- und Gaswerte weiter gefragt waren, während Technologietitel den größten Verlierer stellten. Für die Anleihen ging es nach unten, die Rendite der zehnjährigen Bunds stieg auf 2,20 Prozent. Der Euro fällt dagegen auf 0,9770 Dollar leicht zurück.

Am auffälligsten an den Daten des US-Jobberichts war, dass die Arbeitslosenquote bei 3,5 Prozent lag, während 3,7 Prozent erwartet worden waren. Die Dynamik bei den neu geschaffenen Stellen ließ derweil leicht nach: mit 263.000 ist es die niedrigste Zahl in einem Monat dieses Jahres. Von einer Delle oder gar einer Krise kann für Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners, indes keine Rede sein. Und bei den Marktstrategen der Helaba hieß es: "Mithin besteht nach den Zahlen kein Grund daran zu zweifeln, dass die Fed demnächst nochmals kräftig an der Zinsschraube drehen wird und dieses auch im weiteren Verlauf 2022 und zu Beginn des Jahres 2023 tun wird".

Einzelhandel in Deutschland bricht weiter ein 

Am Morgen zeichneten die Konjunkturdaten aus Deutschland ein düsteres Bild: Die Produktion im produzierenden Gewerbe fiel im August um 0,8 Prozent zum Vormonat. Vor allem in energieintensiven Bereichen wird die Produktion zurückgefahren oder sogar teilweise eingestellt.

Noch schlechter sieht es aber im Einzelhandel aus: Hier fiel vor allem der Umsatz im Lebensmittelbereich im August um 3,1 Prozent zum Vorjahr. Damit lag der Einzelhandel mit Lebensmitteln auf dem niedrigsten Umsatzniveau seit Januar 2017. "Der Lebensmitteleinzelhandel bekommt derzeit die volle Breitseite der Teuerung ab", so Thomas Gitzel von der VP Bank: "Die Bürger sparen an der täglichen Nahrung".

Aber auch im Internethandel läuft es unrund: Die Umsätze fielen im August gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent. "Auf das schnell bestellte vermeintliche Schnäppchen im Internet wird verzichtet", so Gitzel. Unter anderem fielen Zalando um 4,5 Prozent.

Adidas wegen Werbevertrag Kanye West mit unter Druck 

Adidas stellten den größten DAX-Verlierer, der Kurs fiel um 5,2 Prozent. Der Sportartikelhersteller stellt seine Werbepartnerschaft mit dem Musiker und Designer Kanye West auf den Prüfstand. "Eine Trennung könnte für Adidas sehr teuer werden", so ein Händler. West bekomme über die Kooperation mehrere hundert Millionen Dollar im Jahr, der Vertrag laufe noch bis 2026. Puma gaben um 5,1 Prozent nach.

Bei RWE (+0,1%) bekräftigte die Rating-Agentur Moody's die Einstufung. Die Kreditwürdigkeit wird bei Baa2 belassen, bei einem stabilen Ausblick.

Fielmann brachen nach einer Abstufung durch Hauck Aufhäuser auf "Sell" um 6,2 Prozent ein. Für die Analysten stellen sich zwei Herausforderungen: Die schlechte Stimmung der Verbraucher dürfte sich negativ auf den Umsatz auswirken, und der Druck auf die Margen dürfte durch die hohe Inflation zunehmen.

Superdry liefert für 2022 - Wolken am Horizont 

Die Aktie von Superdry schoss um knapp 11 Prozent nach oben, seit Jahresbeginn hat sie mehr als die Hälfte an Wert verloren. Der eingeleitete Turnaround beginne zu greifen, heißt es von Analysten. Die neuen Produkte der Marke kämen bei den Kunden gut an, auch das Online-Geschäft werde zusehends besser angenommen. Allerdings gebe es auch zwei Wermutstropfen. Hier nennen die Jefferies-Analysten zum einen den Ausblick auf das kommende Jahr, der beim Gewinn vor Steuern den Konsens verfehle. Zum anderen liefen zum Jahreswechsel Kreditlinien aus, die noch nicht prolongiert seien.

Um 5,4 Prozent nach oben ging es mit den Aktien der Credit Suisse. Die Bank will nun Anleihen für umgerechnet knapp 3 Milliarden Franken zurückkaufen. Nach dem Kursverfall der Anleihen wegen der globalen Zinserhöhungen könnten damit hohe Buchgewinne eingefahren werden. Dazu demonstriere die angeschlagene Bank dem Markt damit eine starke Liquidität, hieß es.

STMicro fielen um 5,3 Prozent, auch andere Titel der Halbleiterbranche standen nach enttäuschenden Zahlen von Samsung und AMD unter Druck. Im DAX gaben Infineon um 3,7 Prozent nach.

=== 
Index         Schluss- Entwicklung Entwicklung  Entwicklung 
.             stand   absolut     in %      seit 
.                             Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50     3.375,46    -57,99    -1,7%     -21,5% 
Stoxx-50        3.378,48    -22,83    -0,7%     -11,5% 
Stoxx-600        391,67    -4,68    -1,2%     -19,7% 
XETRA-DAX       12.273,00   -197,78    -1,6%     -22,7% 
FTSE-100 London    6.993,64    -3,63    -0,1%     -5,2% 
CAC-40 Paris      5.866,94    -69,48    -1,2%     -18,0% 
AEX Amsterdam      647,11    -14,27    -2,2%     -18,9% 
ATHEX-20 Athen     1.960,37    -5,16    -0,3%     -8,5% 
BEL-20 Bruessel    3.366,12    -68,69    -2,0%     -21,9% 
BUX Budapest     39.537,63   +281,34    +0,7%     -22,1% 
OMXH-25 Helsinki    4.405,11    -91,08    -2,0%     -18,8% 
ISE NAT. 30 Istanbul  3.915,29    +8,98    +0,2%     +93,3% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.563,67    -24,76    -1,6%     -16,1% 
PSI 20 Lissabon    5.407,18    -52,48    -1,0%     -3,9% 
IBEX-35 Madrid     7.436,90    -74,20    -1,0%     -14,7% 
FTSE-MIB Mailand   20.901,56   -238,99    -1,1%     -21,9% 
RTS Moskau       1.005,04    -39,78    -3,8%     -37,0% 
OBX Oslo        1.054,15    +4,06    +0,4%     -1,4% 
PX Prag        1.168,74    -8,98    -0,8%     -18,0% 
OMXS-30 Stockholm   1.841,77    -41,27    -2,2%     -23,9% 
WIG-20 Warschau    1.405,21    -12,61    -0,9%     -38,0% 
ATX Wien        2.755,78    -30,38    -1,1%     -27,4% 
SMI Zuerich      10.308,57    -82,56    -0,8%     -19,9% 
* zu Vortagsschluss 
 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Fr, 8:33 Do, 18:47  % YTD 
EUR/USD        0,9782    -0,1%   0,9801   0,0551  -14,0% 
EUR/JPY        141,98    -0,1%   141,74   -0,26  +8,5% 
EUR/CHF        0,9695    +0,1%   0,9689   0,0230  -6,6% 
EUR/GBP        0,8797    +0,3%   0,8782   0,1451  +4,7% 
USD/JPY        145,16    +0,0%   144,99   -0,07  +26,1% 
GBP/USD        1,1119    -0,4%   1,1130  -0,0148  -17,8% 
USD/CNH (Offshore)   7,1185    +0,6%   7,1231   0,2828  +12,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       19.593,35    -1,7% 19.982,29    0,30  -57,6% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        92,37    88,45   +4,4%   +3,92  +31,2% 
Brent/ICE        98,15    94,42   +4,0%   +3,73  +33,4% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       156,50    175,71   -10,9%   -19,21 +157,0% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.706,13   1.711,20   -0,3%   -5,07  -6,7% 
Silber (Spot)      20,33    20,68   -1,7%   -0,35  -12,8% 
Platin (Spot)     922,78    925,65   -0,3%   -2,88  -4,9% 
Kupfer-Future      3,40     3,46   -1,7%   -0,06  -23,0% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 07, 2022 12:12 ET (16:12 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.