Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
488 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Schwächer - Umfeld mahnt zur Vorsicht

DJ MÄRKTE EUROPA/Schwächer - Umfeld mahnt zur Vorsicht

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Druck auf die europäischen Aktienmärkte hält am Dienstagnachmittag an. Der DAX verliert 1,1 Prozent auf 12.138 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 gibt ebenfalls um 1,1 Prozent auf 3.320 Punkte nach. Die Belastungsfaktoren haben sich nicht geändert: "Eine galoppierende Inflation mit einer einhergehenden restriktiven Geldpolitik, geopolitische Spannungen und die Angst vor einer Rezession belasten fundamental die Aktienmärkte", sagt Eddine Salah-Bouhmidi von IG Markets. "Die Wahrscheinlichkeit weiterer Kursverluste bleibt hoch", so der Marktanalyst, der bereits die Gefahr neuer Jahrestiefs sieht.

Daneben verunsichert aber auch die nahende Berichtssaison zum 3. Quartal den Markt. Zwar sagt Steven Bell von Columbia Threadneedle, eine erfolgreiche Berichtssaison wäre keine Überraschung. "Aber die Analysten werden nicht nur auf die Schlagzeilen schauen", so der Vermögensverwalter. "Viel besorgniserregender sind nämlich die Gewinnaussichten, denn es steht ein erheblicher Rückgang der Gewinnmargen zu befürchten", warnt er mit Blick auf die Entwicklung der Unternehmensergebnisse in den USA.

Nach dem Sprung am Vortag rentieren Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren mit 2,35 Prozent, das ist das höchste Niveau seit 11 Jahren. Der Euro kann sich nach einer frühen Schwäche inzwischen behaupten und kostet 0,9704 Dollar. Die Zehnjahresrendite in den USA ist mittlerweile bei 3,94 Prozent angelangt.

Chemie- und Stahlaktien: Wie gewonnen, so zerronnen 

An der Spitze der Verliererliste stehen mit den Chemietiteln die Gewinner vom Montag, ihr Stoxx-Sub-Index gibt um 3,1 Prozent nach. Deutlich im Minus liegt auch der Stoxx-Index der Öl- und Gaswerte.

Auf der anderen Seite liegt der Index der Einzelhandelsaktien mit einem Index-Plus von 0,3 Prozent auf der Gewinnerseite. Auch die konjunkturunabhängigen Pharmawerte halten sich relativ gut, ihr Index kann sich knapp behaupten.

Am deutschen Markt fallen Brenntag um 8,3 Prozent, BASF um 4,6 Prozent und Covestro um 3,9 Prozent. Auch die Aktien der zuletzt gesuchten energieintensiven Stahlunternehmen Thyssenkrupp und Salzgitter geben wieder deutlich nach. Auch die neuen Aktien der Porsche AG (-3,5%) fallen weiter zurück und nähern sich dem Ausgabepreis von 82,50 Euro.

Auf der anderen Seite steigen Airbus um 0,5 Prozent. Die September-Auslieferungen entsprechen laut Marktteilnehmern den Erwartungen. Zalando ziehen um 2,6 Prozent an.

Übernahmespekulation treibt Qiagen 

Größter Gewinner sind Qiagen, die um 4,0 Prozent auf 43,52 Euro steigen. Wie das Wall Street Journal unter Verweis auf informierte Personen schreibt, soll das US-Unternehmen Bio-Rad Laboratories Gespräche über eine Fusion mit Qiagen führen. Die Transaktion soll demnach einen Wert von mehr als 10 Milliarden Dollar haben. In den vergangenen Jahren gab es um Qiagen immer wieder Übernahmespekulationen. Zuletzt wollte 2020 Thermo Fisher Scientific das Unternehmen für rund 10 Milliarden Dollar übernehmen, scheiterte aber am Widerstand der Qiagen-Aktionäre.

Givaudan enttäuschen - Instone zweistellig im Minus 

Givaudan brechen um 7,2 Prozent ein. Der Schweizer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan hat den Umsatz im dritten Quartal nicht so stark steigern können wie erwartet. Das organische Wachstum ist auf 5,8 nach 7,9 Prozent im zweiten Quartal zurückgegangen. Der Kurs des deutschen Wettbewerbers Symrise verliert 3,8 Prozent.

In der dritten Reihe des deutschen Markts sacken Instone um rund 12 Prozent ab. Die Analysten von Barclays haben die Immobilienaktie auf "Verkaufen" heruntergestuft.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.320,48    -1,1%   -36,40   -22,8% 
Stoxx-50        3.331,13    -0,9%   -29,39   -12,8% 
DAX          12.137,67    -1,1%   -135,27   -23,6% 
MDAX          22.030,92    -2,0%   -445,34   -37,3% 
TecDAX         2.668,04    -1,0%   -28,25   -31,9% 
SDAX          10.342,22    -0,9%   -96,78   -37,0% 
FTSE          6.875,65    -1,2%   -83,66   -5,8% 
CAC           5.786,81    -0,9%   -53,74   -19,1% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,35          +0,01   +2,53 
US-Zehnjahresrendite    3,94          +0,05   +2,43 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Di, 11:08 Mo, 17:01  % YTD 
EUR/USD          0,9704    +0,0%   0,9709   0,9701  -14,7% 
EUR/JPY          141,40    +0,0%   141,42   141,39  +8,0% 
EUR/CHF          0,9691    -0,1%   0,9699   1,0002  -6,6% 
EUR/GBP          0,8771    -0,0%   0,8782   0,8779  +4,4% 
USD/JPY          145,74    +0,0%   145,69   145,74  +26,6% 
GBP/USD          1,1065    +0,1%   1,1059   1,1052  -18,2% 
USD/CNH (Offshore)    7,1743    +0,3%   7,1870   7,1625  +12,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        19.059,25    -1,0%  19.095,62 19.244,48  -58,8% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         89,28    91,13    -2,0%   -1,85  +26,9% 
Brent/ICE         94,95    96,19    -1,3%   -1,24  +29,1% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         161,50    154,12    +4,8%   +7,38 +145,3% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.667,87   1.668,50    -0,0%   -0,64  -8,8% 
Silber (Spot)       19,39    19,68    -1,4%   -0,28  -16,8% 
Platin (Spot)       892,50    899,45    -0,8%   -6,95  -8,0% 
Kupfer-Future        3,44     3,45    -0,2%   -0,01  -22,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 11, 2022 10:06 ET (14:06 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.