Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 11.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
BTQ 73x. Kommt jetzt Delta?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
789 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Bundesregierung senkt ihre Konjunkturprognose deutlich

Bundesregierung senkt ihre Konjunkturprognose deutlich

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose deutlich nach unten korrigiert und erwartet für das kommende Jahr eine Rezession. Ausschlaggebend für die düsteren Aussichten sind die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, wie etwa die angespannte Energieversorgung und die hohe Inflation. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erwartet für das kommende Jahr daher nun ein Schrumpfen des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,4 Prozent. Im April war er noch von einem BIP-Wachstum um 2,5 Prozent ausgegangen.

Auch für dieses Jahr ist die Bundesregierung pessimistischer geworden. Die Wirtschaft dürfte 2022 nur noch um 1,4 Prozent anstatt der zuvor erwarteten 2,2 Prozent wachsen. Die Inflation werde aber im kommenden Jahr aufgrund der geplanten Gas- und Strompreisebremsen etwas zurückgehen.

"Es sind ernste Zeiten und die Zahlen der Herbstprojektion belegen das. Wir erleben derzeit eine schwere Energiekrise, die sich immer mehr zu einer Wirtschafts- und Sozialkrise auswächst. Auslöser dieser Krise der Angriff Putins auf die Ukraine", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in einer Pressemitteilung.

Deutschland habe sich bei Energie über Jahrzehnte in Abhängigkeiten und Erpressbarkeit begeben. Nun sei Deutschland aber "auf einem sehr guten Weg", sich aus der Klammer russischer Energieimporte zu lösen. Flankierend seien staatliche Maßnahmen nötig. "Und natürlich brauchen wir die ganze Finanzkraft dieses Staates, um die Substanz unserer Wirtschaft und Arbeitsplätze zu erhalten", sagte Habeck.

Energie muss bezahlbar bleiben 

Er verwies auf den 200 Milliarden Euro starken Abwehrschirm, den die Bundesregierung bis 2024 einsetzen will, um Verbraucher und Unternehmen vor den stark gestiegen Energiepreisen zu schützen. Habeck versprach zudem, die Vorschläge einer Expertenkommission für eine Gaspreisbremse und eine Strompreisbremse schnell umzusetzen.

"Energie muss für die Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar bleiben", sagte Habeck. Die Bundesregierung habe dafür gesorgt, dass die Gasspeicher nun mit knapp 95 Prozent "sehr gut" gefüllt seien. Zudem werde die Infrastruktur für Flüssiggas im Rekordtempo aus dem Boden gestampft. Dennoch sei es notwendig, dass die Menschen einen sparsamen Umgang mit dem knappen Gut Gas pflegten, damit Deutschland gut durch den Winter kommen könne, so der Minister.

Regierung erwartet für 2023 leicht sinkende Inflation 

Angesichts der geplanten Gas- und Strompreisbremsen wird die Inflationsrate im kommenden Jahr auf 7,0 Prozent nach der erwarteten Rate von 8,0 Prozent in diesem Jahr zurückgehen. Für 2024 erwartet die Regierung dann einen spürbaren Rückgang auf 2,4 Prozent.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt dürfte sich laut Bundesregierung in diesem Jahr etwas verbessern, bevor es zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahr 2023 kommt. Die Arbeitslosenquote wird sich demnach in 2022 auf 5,2 Prozent nach 5,7 Prozent im Vorjahr verringern und im kommenden Jahr auf 5,4 Prozent erhöhen.

Außerdem erwartet die Regierung für 2022 einen Rückgang des Exportwachstums auf 1,4 Prozent nach 9,7 Prozent im Vorjahr. Im Jahr 2023 würden die Exporte demnach um 2,0 Prozent zulegen. Import sollten sich laut der Projektion in diesem Jahr um 5,4 Prozent erhöhen und um 1,9 Prozent im Jahr 2023.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo/kla

(END) Dow Jones Newswires

October 12, 2022 10:34 ET (14:34 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.