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Commerzbank: Sind die Bad News schon eingepreist?

Bärenrallye bei der Commerzbank-Aktie (CBK) trotz Abwertung bei Moody's und drohender Pleitewelle? Börsentäglich weitere coole Setups im Alphatrader-Chat bei ratgeberGELD.at!

Symbol: CBK ISIN: DE000CBK1001

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des laut eigenen Angaben "Deutschlands führenden Kreditinstituts für Privat- und Firmenkunden" legte im vergangenen Halbjahr über 12 Prozent zu und gehört zu den wenigen MDax-Werten, die überhaupt eine positive Entwicklung in diesem Zeitraum vorweisen können. Die Unterstützungslinie bei 7 EUR deutet daraufhin, dass bei diesem Niveau die Käufer trotz der üblen Nachrichtenlage auf der Matte stehen.

Chart vom 12.10.2022 - Basis täglich, 6 Monate - Kurs: 7.262 EUR

Commerzbank (CBK)

Meine Expertenmeinung zu CBK

Meinung: Nach der Finanzkrise hatte die Commerzbank die Kurve gekriegt und die Staatshilfen zurückgezahlt. Der Bund hat seine Beteiligung auf 15.6 Prozent zurückgefahren. Mit Ausnahme des Corona-Jahrs 2020 wurden zuletzt schwarze Zahlen geliefert. Neuerdings häufen sich aber wieder die Bad News: Zahlreiche Energieversorger stehen bei dem Bankhaus in der Kreide und als Sekundäreffekt der Inflation könnte eine Lawine von Kreditausfällen bei Privat- und Geschäftskunden das Wertpapier in die Tiefe reißen. Eine Abwertung der Ratingagentur Moody's war die Folge.

Setup

Mögliches Setup: Charttechnisch gibt es jedoch - wie oben beschrieben - Signale, dass die schlechten Nachrichten eingepreist sein könnten und die Commerzbank-Aktie eine kleine Bärenrallye starten könnte, sobald der Gesamtmarkt die passenden Impulse liefert.

Aussicht: BULLISCH

Veröffentlichungsdatum: 12.10.2022

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Analyse erstellt im Auftrag von

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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