DJ Länder schlagen 49-Euro-Ticket vor
BERLIN (Dow Jones)--Die Verkehrsminister von Bund und Ländern haben sich auf die Details eines künftigen 49-Euro-Tickets geeinigt, Finanzfragen aber noch offengelassen. "Wir haben uns verständigt, und zwar über alle Parteigrenzen hinweg", sagte Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) nach Beratungen der Verkehrsministerkonferenz. Man mache "ein 49-Euro-Ticket als Vorschlag", das papierlos und deutschlandweit gültig sein solle. "Der Bund und die Länder unterstützen die Einführung des Tickets", sagte sie. Der Bund gebe 1,5 Milliarden Euro ab 2023, die Länder seien bereit, sich an der Kofinanzierung zu beteiligen, brauchten aber die Zusage für Regionalisierungsmittel.
Damit soll sich den Angaben zufolge nun die Ministerpräsidentenkonferenz befassen. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte, offene Fragen müssten in einem Gesamtpaket geklärt werden, mit dem sich die Ministerpräsidentenkonferenz befassen solle. "Die wichtige Botschaft ist, dass wir die Weichen jetzt gestellt haben, um den nächsten Schritt zu gehen", sagte er. Offen seien Fragen der Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Allgemeinen. Die technischen und inhaltlichen Fragen seien aber geklärt. Für den Start wäre der 1. Januar "ein idealer Zeitpunkt", jedoch müsse dies noch geklärt werden. "Das Ticket soll ein Abo-Ticket sein", sagte er.
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October 13, 2022 09:01 ET (13:01 GMT)
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