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Die 0,61-CAD-Uranaktie, die den Giganten hinterherjagt
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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

AKTIENMÄRKTE (18:15 Uhr)

INDEX         Stand   +-% +-% YTD* 
EuroStoxx50    3.492,85  +0,62%  -18,74% 
Stoxx50      3.424,30  +0,23%  -10,32% 
DAX        12.767,41  +0,20%  -19,63% 
FTSE        6.943,91  +0,27%  -6,22% 
CAC        6.086,90  +0,76%  -14,90% 
DJIA       30.536,19  +0,37%  -15,97% 
S&P-500      3.697,69  +0,07%  -22,42% 
Nasdaq-Comp.   10.737,62  +0,53%  -31,37% 
Nasdaq-100    11.172,07  +0,62%  -31,54% 
Nikkei-225    27.006,96  -0,92%  -6,20% 
EUREX         Stand +-Ticks 
Bund-Future     135,54   -12 
*zu Vortag 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        85,85    85,55     +0,4%     +0,30 +22,0% 
Brent/ICE        92,24    92,41     -0,2%     -0,17 +25,4% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF       128,25    112,51    +14,0%     +15,74 +81,7% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.638,94   1.629,15     +0,6%     +9,79 -10,4% 
Silber (Spot)      18,83    18,48     +1,9%     +0,36 -19,2% 
Platin (Spot)     912,15    886,93     +2,8%     +25,23  -6,0% 
Kupfer-Future      3,44     3,34     +3,2%     +0,11 -22,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der WTI-Ölpreis profitiert weiterhin etwas vom Rückgang der US-Ölvorräte, der schon am Mittwoch vermeldet wurde. Daneben stützen Spekulationen auf eine Beendigung der Corona-Beschränkungen in China, die eine kräftig steigende Nachfrage zur Folge haben dürfte.

Der Goldpreis legt mit dem schwächeren Dollar etwas zu. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,8 Prozent.

FINANZMARKT USA

Nach den Einbußen am Vortag zeigen sich die US-Börsen am Donnerstag wieder mit Aufschlägen. Das Handelsumfeld ist angesichts der andauernden Unsicherheiten jedoch weiter von hoher Volatilität gekennzeichnet. Dazu beitragen dürfte auch der angekündigte Rücktritt der britischen Premierministerin Liz Truss. Für Bewegung sorgt zudem die laufende Berichtssaison. Am Anleihemarkt steigen die Renditen zwar weiter, jedoch deutlich langsamer als am Mittwoch. Aktuell steigt die Rendite zehnjähriger Papiere um 2,2 Basispunkte auf 4,16 Prozent. Anleger fürchten, dass steigende Zinsen in Verbindung mit der hartnäckig hohen Inflation die Wirtschaft abwürgen könnten. Die Tesla-Aktie gibt 3,8 Prozent nach. Der Elektroautohersteller hat zwar einen Rekordgewinn ausgewiesen, Analysten hatten aber noch mehr erwartet. IBM (+4,1%) überzeugte auf bereinigter Basis. American Airlines hat im dritten Quartal von einer soliden Nachfrage nach Flugreisen profitiert. Die Aktie gibt dennoch 2,0 Prozent nach, was wohl auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen ist. Bei Philip Morris (-1,1%) schrumpfte der Umsatz nicht so stark wie erwartet. Der US-Tabakkonzern hat indessen sein Übernahmeangebot für Swedish Match AB erhöht. Dow (+3,9%) hat im dritten Quartal Rückgänge bei Umsatz und Gewinn verzeichnet, die Erwartungen aber übertroffen. Ein kräftiges Wachstum im Mobilfunkgeschäft hat AT&T (+9,2%) im dritten Quartal erzielt. Für dieses wird das Unternehmen nun zuversichtlicher. Daneben muss der Markt einige Konjunkturdaten verarbeiten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der Vorwoche überraschend zurück und zeugt von einer nach wie vor guten Beschäftigungslage. Der Philadelphia-Fed-Index für Oktober erholte sich auf -8,7 von -9,9 im September. Hier hatten Volkswirte aber einen Stand von -5,0 erwartet. Der Index der Frühindikatoren ist für September um 0,4 Prozent gesunken. Erwartet worden war ein Rückgang um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Verkäufe bestehender Häuser sind im September weniger stark zurückgegangen als erwartet.

FINANZMÄRKTE EUROPA

Die europäischen Börsen haben am Donnerstag bei leicht uneinheitlicher Tendenz wieder etwas zugelegt. "Die Erholungsrally der vergangenen Woche ist einem gemischten Bild gewichen", sagte ein Händler. Im Blick stand aber vor allem Großbritannien mit dem Rücktritt von Premierministerin Liz Truss. Während das Pfund und die britischen Anleihen etwas profitierten, trat der FTSE-100 mehr oder weniger auf der Stelle. Auf der Branchenseite setzten die Chemietitel ihre Erholung fort: BASF stiegen um 0,9 Prozent auf 45,70 Euro, Covestro um 2,2 Prozent und Lanxess um 0,9 Prozent. Ein Händler sprach von Anschlusskäufen, nachdem die Branche zuletzt vor allem vom starken Gaspreisrückgang profitiert hatte. "Allerdings dürfte der Effekt nun langsam auslaufen", so der Marktteilnehmer. Der Stoxx-Subindex der Chemie stieg um 0,9 Prozent. Auch die Indizes der Technologie-Aktien und der Autoaktien legten zu. Auf der anderen Seite gaben Telekom-Aktien und Pharmatitel gemessen an ihren Stoxx-Subindizes nach. Deutsche Börse fielen nach ihren Drittquartalszahlen um 3,7 Prozent. Einige Anleger dürften sich am Ausblick des Unternehmens gestört haben, so die Citigroup. Bei Ericsson (-15%) lagen Quartalszahlen und Ausblick unter den Erwartungen. Bei Nokia (-7,6%) enttäuschte die Bruttomarge. Die Zahlen von Yara (+6,6%) zum dritten Quartal kamen dagegen gut an. K+S gewannen 6,5 Prozent. Deutlich besser als erwartet ist auch der Zwischenbericht von Hermes (+1,6%) ausgefallen. Bei ABB (+0,3%) überzeugten die Zahlen weitgehend, doch hat der Auftragseingang unter Gegenwind von der Währungsseite gelitten, wie die Analysten von Berenberg meinten. Bei Akzo (-1,4%) ist das dritte Quartal zwar im Rahmen der Erwartung gelaufen, doch bemängelten die Jefferies-Analysten den Ausblick auf das vierte Quartal. Im MDAX gewannen Rheinmetall mit einer Kaufempfehlung durch Goldman Sachs 5,7 Prozent. Und die Aktien der neuen Porsche AG markierten einen neuen Höchststand, sie stiegen um 0,7 Prozent auf 94,00 Euro.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt    +/- % Do, 8.25 Uhr Mi, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD        0,9806    +0,3%    0,9785     0,9787 -13,8% 
EUR/JPY        146,98    +0,3%    146,72     146,49 +12,3% 
EUR/CHF        0,9820    -0,0%    0,9836     0,9967  -5,4% 
EUR/GBP        0,8712    +0,0%    0,8722     0,8697  +3,7% 
USD/JPY        149,87    +0,0%    149,96     149,70 +30,2% 
GBP/USD        1,1259    +0,3%    1,1219     1,1254 -16,8% 
USD/CNH (Offshore)   7,2335    -0,5%    7,2467     7,2646 +13,8% 
Bitcoin 
BTC/USD       19.174,47    -0,1%   19.121,63   19.220,54 -58,5% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Dollar kommt nach dem Anstieg vom Vortag etwas zurück. Der Dollarindex gibt um 0,5 Prozent nach. Das Pfund steigt zum Dollar, nachdem die britische Premierministerin Liz Truss ihren Rücktritt angekündigt hat - nach nicht einmal zwei Monaten im Amt. Der Erleichterung über das Ende der chaotischen Regierungsführung der Premierministerin steht nun jedoch die Ungewissheit gegenüber, wie es weitergehen wird.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

An den asiatischen Aktienbörsen ist es am Donnerstag auf breiter Front talwärts gegangen. Händler sprachen von der bekannten Furcht der Anleger vor einer drohenden Rezession gepaart mit steigenden Marktzinsen und der Erwartung weiter anziehender Leitzinsen durch die Notenbanken und hier zuvorderst der Federal Reserve in den USA. Der Konjunkturbericht Beige Book der Fed lieferte kaum Argumente gegen das Anziehen der geldpolitischen Zügel, wenngleich sich die Unternehmen pessimistischer zeigten. Die exportlastigen Branchenunternehmen in Japan litten unter Rezessionssorgen und den steigenden Zinsen in den Absatzländern. So büßten Hoya und Renesas Electronics 3,5 bzw. 2,4 Prozent ein. Shinsei Bank sprangen um 8,2 Prozent nach oben mit einem Bericht, wonach SBI Holdings ein Delisting der Bank prüfe. In Hongkong waren es sehr schwache Technologietitel, die drückten. Sie litten besonders unter steigenden Marktzinsen wegen eines hohen Fremdfinanzierungsanteils. Baidu stürzten um 8,4 und Meituan um 4,2 Prozent ab - Alibaba verloren 4 Prozent auf den niedrigsten Stand seit ihrem Börsengang in Hongkong. Fosun International drehten 0,2 Prozent ins Minus, das Unternehmen will sich von Nanjing Nangang Iron & Steel United trennen. Nach einem Verlustausweis verloren die Kasinoaktien von Sands China 3 Prozent. Im chinesischen Kernland hielten sich die Abgaben in Grenzen; belasteten Verluste von Automobil- und Batteriewerten. Der Sektor wurde von schwachen Tesla-Zahlen belastet.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

DOUGLAS

Die Parfümeriekette Douglas bekommt zum 1. November einen neuen Chef. Wie das Düsseldorfer Unternehmen mitteilte, wird Sander van der Laan, 54, die Führung übernehmen. Die derzeitige CEO, Tina Müller, werde nach fünf Jahren an der Spitze des Unternehmens auf eigenen Wunsch in den Aufsichtsrat wechseln.

KION

findet eine Nachfolge für den vakanten Posten des Finanzvorstandes. Marcus A. Wassenberg (55), derzeit Finanzchef von der Heidelberger Druck, wird das Amt bis spätestens 1. April nächsten Jahres übernehmen. Wassenbergs Vorgängerin Anke Groth hatte Kion bereits Ende März verlassen. Das von ihr geführte Finanzressort und die Funktion des Arbeitsdirektors führt zwischenzeitlich CEO Rob Smith.

VARTA

ist im dritten Quartal operativ in die roten Zahlen gerutscht und hat auch weniger umgesetzt. Wie der Batteriehersteller mitteilte, schlugen sich verzögerte Kundenprojekte zum Beispiel im hochmargigen Segment Microbatteries und hohe Rohstoff- und Energiekosten nieder.

AMAZON

droht in Großbritannien eine Sammelklage wegen wettbewerbschädlichen Verhaltens. Eine Londoner Anwaltskanzlei kündigte an, die 900 Millionen Pfund (1,035 Milliarden Euro) schwere Klage bis Ende Oktober beim zuständigen Gericht der britischen Hauptstadt einzureichen. Die Juristen werfen Amazon vor, seine marktbeherrschende Stellung ausgenutzt und Verbrauchern geschadet zu haben.

AT&T

hat im dritten Quartal ein kräftiges Wachstum im Mobilfunkgeschäft erzielt. Für dieses wird das Unternehmen nun zuversichtlicher. Im Dreimonatszeitraum bis Ende September hat AT&T 708.000 Vertragskunden hinzugewonnen. Analysten hatten 552.300 erwartet. Der Umsatz in dem Segment legte um 5,6 Prozent zu, was nach Unternehmensangaben das stärkste Wachstum seit über zehn Jahren war.

GOOGLE

wird von Texas wegen der Sammlung von biometrischen Daten über Gesichts- und Sprachmerkmale verklagt. In der Klage, die der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton beim Bezirksgericht in Midland County eingereicht, wird der Alphabet-Tochter vorgeworfen, nicht die volle Zustimmung der Nutzer eingeholt zu haben, bevor die biometrischen Daten erfasst worden seien. Damit habe der Suchmaschinengigant gegen staatliche Gesetze verstoßen. Die Praxis gehe bis ins Jahr 2015 zurück.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 20, 2022 12:18 ET (16:18 GMT)

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© 2022 Dow Jones News
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