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MÄRKTE USA/Etwas leichter - Steigende Anleiherenditen belasten Börsen

DJ MÄRKTE USA/Etwas leichter - Steigende Anleiherenditen belasten Börsen

NEW YORK (Dow Jones)--Nach den Einbußen am Vortag haben die US-Börsen am Donnerstag erneut mit Abschlägen geschlossen. Zeitweise deutlichere Aufschläge konnten nicht gehalten werden. Das Handelsumfeld war angesichts der andauernden Unsicherheiten von hoher Volatilität gekennzeichnet. Dazu hatte auch der Rücktritt der britischen Premierministerin Liz Truss beigetragen. Für Bewegung sorgte zudem die laufende Berichtssaison.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent tiefer bei 30.334 Punkte, der S&P-500 notierte 0,8 Prozent leichter. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,6 Prozent nach unten. Dabei gab es insgesamt 1.028 (Mittwoch: 776) Kursgewinner und 2.123 (2.455) -verlierer. Unverändert schlossen 104 (132) Titel.

Am Mittwoch hatten bereits deutlich steigende Marktzinsen die Aktienkurse belastet. Am Donnerstag ging es mit den Renditen weiter nach oben. Die Rendite zehnjähriger Papiere stieg um 9,2 Basispunkte auf 4,23 Prozent. Anleger fürchten, dass steigende Zinsen in Verbindung mit der hartnäckig hohen Inflation die Wirtschaft abwürgen könnten.

Tesla gibt nach - AT&T mit deutlichem Plus 

Die Tesla-Aktie gab 6,6 Prozent nach. Der Elektroautohersteller hat zwar einen Rekordgewinn ausgewiesen, Analysten hatten aber noch mehr erwartet.

IBM (+4,7%) hat im dritten Quartal einen Umsatzanstieg aufgrund einer höheren Nachfrage in den Segmenten Software, Beratung und Infrastruktur verzeichnet. Für den Umsatz im Gesamtjahr zeigte sich das Management des IT-Konzerns zuversichtlicher.

American Airlines hat im dritten Quartal von einer soliden Nachfrage nach Flugreisen profitiert. Die Erlöse übertrafen das Vor-Corona-Niveau deutlich, obwohl der Konzern die Preise anhob und weniger Kapazität vorhielt. Die Aktie gab dennoch 3,8 Prozent nach, was wohl auch auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen ist.

Bei Philip Morris (-1,7%) schrumpfte der Umsatz nicht so stark wie erwartet. Der US-Tabakkonzern hat indessen sein Übernahmeangebot für Swedish Match AB erhöht. Dow (-0,4%) hat im dritten Quartal Rückgänge bei Umsatz und Gewinn verzeichnet, die Erwartungen aber übertroffen.

Ein kräftiges Wachstum im Mobilfunkgeschäft hat AT&T im dritten Quartal erzielt. Für dieses wird das Unternehmen nun zuversichtlicher. Die Aktie legte 7,7 Prozent zu.

Daneben musste der Markt einige Konjunkturdaten verarbeiten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der Vorwoche überraschend zurück und zeugte von einer nach wie vor guten Beschäftigungslage. Der Philadelphia-Fed-Index für Oktober erholte sich auf -8,7 von -9,9 im September. Hier hatten Volkswirte aber einen Stand von -5,0 erwartet.

Der Index der Frühindikatoren ist für September um 0,4 Prozent gesunken. Erwartet worden war ein Rückgang um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Verkäufe bestehender Häuser sind im September weniger stark zurückgegangen als erwartet.

Dollar moderat leichter 

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar nach dem Anstieg vom Vortag moderat leichter. Der Dollarindex gab 0,1 Prozent nach. Das Pfund stieg zum Dollar zeitweise deutlich, nachdem die britische Premierministerin Liz Truss ihren Rücktritt angekündigt hat - nach nicht einmal zwei Monaten im Amt. Die Gewinne bröckelten jedoch wieder ab, da der Erleichterung über das Ende der chaotischen Regierungsführung der Premierministerin nun die Ungewissheit gegenüber steht, wie es weitergehen wird.

Die Ölpreise notierten wenig verändert. Der Preis für die Sorten Brent und WTI erhöhten sich jeweils um 0,2 Prozent. Am Markt gab es Spekulationen auf ein Ende der Corona-Beschränkungen in China, die eine kräftig steigende Nachfrage zur Folge haben dürfte.

Der Goldpreis gab leicht nach. Der Preis für die Feinunze fiel um 0,1 Prozent.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        30.333,59    -0,3%    -90,22     -16,5% 
S&P-500       3.665,76    -0,8%    -29,40     -23,1% 
Nasdaq-Comp.    10.614,84    -0,6%    -65,66     -32,2% 
Nasdaq-100     11.046,71    -0,5%    -56,67     -32,3% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,61     +5,6     4,55     387,6 
5 Jahre         4,44     +8,2     4,36     318,3 
7 Jahre         4,36     +9,0     4,27     291,5 
10 Jahre         4,23     +9,2     4,14     271,8 
30 Jahre         4,23    +10,0     4,12     232,5 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Do, 8.25 Uhr Mi, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD        0,9783    +0,1%    0,9785     0,9787 -14,0% 
EUR/JPY        146,91    +0,3%    146,72     146,49 +12,2% 
EUR/CHF        0,9824    +0,0%    0,9836     0,9967  -5,3% 
EUR/GBP        0,8715    +0,0%    0,8722     0,8697  +3,7% 
USD/JPY        150,16    +0,2%    149,96     149,70 +30,5% 
GBP/USD        1,1225    +0,0%    1,1219     1,1254 -17,0% 
USD/CNH (Offshore)   7,2564    -0,2%    7,2467     7,2646 +14,2% 
Bitcoin 
BTC/USD       19.073,48    -0,7%   19.121,63   19.220,54 -58,7% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        85,71    85,55     +0,2%     +0,16 +21,8% 
Brent/ICE        92,57    92,41     +0,2%     +0,16 +25,8% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF       128,25    112,51    +14,0%     +15,74 +81,7% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.626,77   1.629,15     -0,1%     -2,38 -11,1% 
Silber (Spot)      18,64    18,48     +0,9%     +0,16 -20,1% 
Platin (Spot)     918,03    886,93     +3,5%     +31,10  -5,4% 
Kupfer-Future      3,42     3,34     +2,5%     +0,08 -22,7% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/

(END) Dow Jones Newswires

October 20, 2022 16:13 ET (20:13 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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