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WOCHENEND-ÜBERBLICK Unternehmen/22. und 23. Oktober 2022

DJ WOCHENEND-ÜBERBLICK Unternehmen/22. und 23. Oktober 2022

Die wichtigsten Meldungen zu Unternehmen aus dem Wochenendprogramm von Dow Jones Newswires.

EU-Kommission warnte schon vor Monaten vor Einstieg Chinas im Hamburger Hafen 

Die EU-Kommission hat Deutschland schon vor Monaten davor gewarnt, einen Teilverkauf eines Terminals des Hamburger Hafen an die chinesische Staatsreederei Cosco zuzulassen. Eine entsprechende Stellungnahme der Behörde mit Sicherheitsbedenken sei im Frühjahr an die Bundesregierung übermittelt worden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP.

Dt. Post mit Zustellproblemen wegen Personalengpässen und Pandemie 

Die Deutsche Post begründet die aktuellen Probleme bei der Zustellung mit Personalengpässen und der Corona-Pandemie. Aufgrund sehr hoher Infektionszahlen würden Mitarbeiter in einigen Betriebsstätten "reihenweise ausfallen", so Thomas Schneider, Betriebschef des Post- und Paketgeschäfts in Deutschland, gegenüber der Bild am Sonntag. Zudem sei die Situation auf dem Arbeitsmarkt derzeit "sehr angespannt", so Schneider, es sei "schwieriger, gute Leute zu finden".

RWE will Atomkraftwerk Gundremmingen endgültig demontieren 

Der Energiekonzern RWE sieht keinerlei Chance mehr für eine Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Gundremmingen, die unter anderem aus den Reihen von Union und FDP in Spiel gebracht wird."Der aktuelle Rückbaufortschritt schließt eine zeitlich absehbare und wirtschaftliche Wiederaufnahme des Betriebs aus", sagte ein Sprecher der RWE Nuclear GmbH der Augsburger Allgemeinen. Mit dem Gesetz für den Weiterbetrieb der drei noch am Netz befindlichen deutschen Kernkraftwerke Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 bis April 2023 sei die Frage der künftigen Energieversorgung aus Sicht des Unternehmens entschieden.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/mpt

(END) Dow Jones Newswires

October 23, 2022 11:33 ET (15:33 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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