Anzeige
Mehr »
Sonntag, 15.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
988 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Fest - Hoffnung auf niedrigeres Zinserhöhungstempo stützt

DJ MÄRKTE USA/Fest - Hoffnung auf niedrigeres Zinserhöhungstempo stützt

NEW YORK (Dow Jones)--Mit Aufschlägen hat die Wall Street zu Wochenbeginn geschlossen und damit die positive Tendenz vom Freitag fortgesetzt. Zum Wochenausklang hatten durchwachsene US-Arbeitsmarktdaten für Oktober Hoffnungen geweckt, dass die US-Notenbank das Tempo ihrer Zinserhöhungen etwas drosseln könnte, ungeachtet der falkenhaften Aussagen der Fed nach dem Zinsentscheid vom vergangenen Mittwoch. Diese Hoffnungen hatten auch zu Beginn der neuen Woche Bestand. Vor den Zwischenwahlen am Dienstag und den Inflationsdaten für Oktober am Donnerstag habe aber auch Zurückhaltung geherrscht, hieß es.

Der Dow-Jones-Index erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 32.827 Punkte. Der S&P-500 legte um 1,0 Prozent zu, der Nasdaq-Composite gewann 0,9 Prozent. An der Nyse gab es nach ersten Angaben 2.045 (Freitag: 2.250) Kursgewinner und 1.112 (915) Kursverlierer. Unverändert schlossen 138 (128) Titel.

Wichtige Konjunkturdaten standen nicht auf der Agenda. Am Donnerstag werden die Verbraucherpreise für Oktober veröffentlicht und Aufschluss darüber geben, ob die Inflation allmählich nachlässt und der Fed ermöglicht, einen weniger rigorosen Kurs einzuschlagen. Hier wird bei der Jahresrate mit einem Rückgang auf 7,9 Prozent gerechnet, nach 8,2 Prozent im Vormonat.

Daneben galt das Interesse den Zwischenwahlen in den USA. In diesem Jahr dürften allerdings nach Ansicht von Strategen Impulse durch die Wahlen von den Zinserwartungen, den Unternehmensergebnissen und den Wirtschaftsdaten überlagert werden. Eine mögliche Ausweitung der Mehrheitsverhältnisse bei den Demokraten würde "die Wahrscheinlichkeit eines fiskalischen Stimulus" im Falle einer Rezession im nächsten Jahr erhöhen, heißt es von Wells Fargo. "Wenn die Republikaner eine oder beide Kammern des Kongresses zurückerobern, scheinen weitreichende fiskalpolitische Änderungen in den nächsten zwei Jahren unwahrscheinlich, es sei denn, es kommt zu einer Krise wie im Jahr 2020", so die Analysten Michael Pugliese und Karl Vesely.

Lieferprobleme belasten Apple nur kurzzeitig 

Unter den Einzelwerten stiegen Apple nach anfänglichen Abgaben um 0,4 Prozent. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass sich die Auslieferung der hochpreisigen iPhone-Modelle wegen der Corona-Beschränkungen in einer Fabrik im chinesischen Zhengzhou verzögern werde - und das kurz vor Beginn des für Apple so wichtigen Weihnachtsgeschäfts.

Meta Platforms legten um 6,5 Prozent zu. Informierte Personen berichteten, die Facebook-Mutter plane umfangreiche Stellenstreichungen. Genaueres dazu könnte Meta schon am Mittwoch bekanntgeben, hieß es. Stand Ende September beschäftigt Meta über 87.000 Mitarbeiter.

Biontech hat im dritten Quartal deutlich weniger umgesetzt und verdient als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres, aber dennoch die Erwartungen des Markts übertroffen. Überdies hob das Unternehmen das untere Ende des Prognosekorridors für seine Covid-Produkte an. Die Aktie rückte um 4,2 Prozent vor.

Blue Apron stürzten um 15,5 Prozent ab, nachdem der Kochboxenversender im dritten Quartal überraschend tief in die Verlustzone gerutscht ist und die Jahresumsatzprognose kassiert hat.

Dollar gibt nach - Ölpreise fallen 

Mit der gestiegenen Risikofreude der Anleger waren Fluchtwährungen wie der Dollar nicht gefragt. Der Dollar-Index fiel um weitere 0,7 Prozent. Der Euro kletterte im Gegenzug über die Dollar-Parität. Die Devisenexperten von MUFG halten es dessen ungeachtet für "zu früh für eine nachhaltigere Schwächung des US-Dollar". Die Daten zeigten, dass die Arbeitslosenquote in den USA gestiegen sei, aber auch die Zahl der Beschäftigten sei stärker als erwartet gestiegen. Insgesamt werde dies den Druck für weitere Zinserhöhungen aufrechterhalten, während zugleich China seine stringenten Covid-19-Maßnahmen fortsetze, so Währungsanalyst Lee Hardman.

Für die Ölpreise ging es nach einem volatilen Verlauf nach unten. Die Preise für Brent und WTI fielen um bis zu 0,7 Prozent. Im Fokus stand ein mögliches Ende der Covid-Beschränkungen in China. Für die Ölpreise dürfte es kräftig nach oben gehen, sollte es zu einer offiziellen Aufhebung der Beschränkungen kommen, so Robert Yawger von Mizuho.

Der Goldpreis gab leicht nach. Die Zwischenwahlen dürften keinen größeren Einfluss auf den Preis des Edelmetalls haben, hieß es vom World Gold Council.

Die Renditen am Anleihemarkt legten kräftig zu. Während das kurze Ende des Marktes damit die Verluste vom Freitag wieder aufholte, ging es für die Renditen am langen Ende weiter aufwärts. Entscheidender Impuls für den Markt dürften die Inflationsdaten am Donnerstag werden, hieß es.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     32.827,00 +1,3%  423,78   -9,7% 
S&P-500    3.806,80 +1,0%  36,25   -20,1% 
Nasdaq-Comp. 10.564,52 +0,9%  89,27   -32,5% 
Nasdaq-100  10.977,00 +1,1%  119,97   -32,7% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,73     +4,2     4,69     400,0 
5 Jahre         4,39     +6,0     4,33     313,3 
7 Jahre         4,32     +6,1     4,25     287,5 
10 Jahre         4,22     +5,6     4,16     270,8 
30 Jahre         4,33     +7,9     4,25     243,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mo, 7:52 Uhr Fr, 17:31 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0021    +1,0%    0,9945     0,9910 -11,9% 
EUR/JPY        146,89    +0,7%    146,38     145,82 +12,2% 
EUR/CHF        0,9908    +0,1%    0,9902     1,0021  -4,5% 
EUR/GBP        0,8704    -0,7%    0,8780     0,8775  +3,6% 
USD/JPY        146,60    -0,3%    147,18     147,16 +27,4% 
GBP/USD        1,1514    +1,8%    1,1327     1,1289 -14,9% 
USD/CNH (Offshore)   7,2345    -0,1%    7,2287     7,1885 +13,9% 
Bitcoin 
BTC/USD       20.792,85    -1,6%   20.877,76   20.811,77 -55,0% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        92,00    92,61     -0,7%     -0,61 +31,8% 
Brent/ICE        98,06    98,57     -0,5%     -0,51 +33,7% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF       113,41    114,79     -1,2%     -1,38 +75,8% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.674,48   1.681,20     -0,4%     -6,72  -8,5% 
Silber (Spot)      20,79    20,86     -0,4%     -0,08 -10,8% 
Platin (Spot)     984,05    966,50     +1,8%     +17,55  +1,4% 
Kupfer-Future      3,60     3,69     -2,3%     -0,08 -18,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 07, 2022 16:17 ET (21:17 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.