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MÄRKTE USA/Fest - Hoffnung auf niedrigeres Zinserhöhungstempo stützt

DJ MÄRKTE USA/Fest - Hoffnung auf niedrigeres Zinserhöhungstempo stützt

NEW YORK (Dow Jones)--Mit Aufschlägen hat die Wall Street zu Wochenbeginn geschlossen und damit die positive Tendenz vom Freitag fortgesetzt. Zum Wochenausklang hatten durchwachsene US-Arbeitsmarktdaten für Oktober Hoffnungen geweckt, dass die US-Notenbank das Tempo ihrer Zinserhöhungen etwas drosseln könnte, ungeachtet der falkenhaften Aussagen der Fed nach dem Zinsentscheid vom vergangenen Mittwoch. Diese Hoffnungen hatten auch zu Beginn der neuen Woche Bestand. Vor den Zwischenwahlen am Dienstag und den Inflationsdaten für Oktober am Donnerstag habe aber auch Zurückhaltung geherrscht, hieß es.

Der Dow-Jones-Index erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 32.827 Punkte. Der S&P-500 legte um 1,0 Prozent zu, der Nasdaq-Composite gewann 0,9 Prozent. An der Nyse gab es nach ersten Angaben 2.045 (Freitag: 2.250) Kursgewinner und 1.112 (915) Kursverlierer. Unverändert schlossen 138 (128) Titel.

Wichtige Konjunkturdaten standen nicht auf der Agenda. Am Donnerstag werden die Verbraucherpreise für Oktober veröffentlicht und Aufschluss darüber geben, ob die Inflation allmählich nachlässt und der Fed ermöglicht, einen weniger rigorosen Kurs einzuschlagen. Hier wird bei der Jahresrate mit einem Rückgang auf 7,9 Prozent gerechnet, nach 8,2 Prozent im Vormonat.

Daneben galt das Interesse den Zwischenwahlen in den USA. In diesem Jahr dürften allerdings nach Ansicht von Strategen Impulse durch die Wahlen von den Zinserwartungen, den Unternehmensergebnissen und den Wirtschaftsdaten überlagert werden. Eine mögliche Ausweitung der Mehrheitsverhältnisse bei den Demokraten würde "die Wahrscheinlichkeit eines fiskalischen Stimulus" im Falle einer Rezession im nächsten Jahr erhöhen, heißt es von Wells Fargo. "Wenn die Republikaner eine oder beide Kammern des Kongresses zurückerobern, scheinen weitreichende fiskalpolitische Änderungen in den nächsten zwei Jahren unwahrscheinlich, es sei denn, es kommt zu einer Krise wie im Jahr 2020", so die Analysten Michael Pugliese und Karl Vesely.

Lieferprobleme belasten Apple nur kurzzeitig 

Unter den Einzelwerten stiegen Apple nach anfänglichen Abgaben um 0,4 Prozent. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass sich die Auslieferung der hochpreisigen iPhone-Modelle wegen der Corona-Beschränkungen in einer Fabrik im chinesischen Zhengzhou verzögern werde - und das kurz vor Beginn des für Apple so wichtigen Weihnachtsgeschäfts.

Meta Platforms legten um 6,5 Prozent zu. Informierte Personen berichteten, die Facebook-Mutter plane umfangreiche Stellenstreichungen. Genaueres dazu könnte Meta schon am Mittwoch bekanntgeben, hieß es. Stand Ende September beschäftigt Meta über 87.000 Mitarbeiter.

Biontech hat im dritten Quartal deutlich weniger umgesetzt und verdient als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres, aber dennoch die Erwartungen des Markts übertroffen. Überdies hob das Unternehmen das untere Ende des Prognosekorridors für seine Covid-Produkte an. Die Aktie rückte um 4,2 Prozent vor.

Blue Apron stürzten um 15,5 Prozent ab, nachdem der Kochboxenversender im dritten Quartal überraschend tief in die Verlustzone gerutscht ist und die Jahresumsatzprognose kassiert hat.

Dollar gibt nach - Ölpreise fallen 

Mit der gestiegenen Risikofreude der Anleger waren Fluchtwährungen wie der Dollar nicht gefragt. Der Dollar-Index fiel um weitere 0,7 Prozent. Der Euro kletterte im Gegenzug über die Dollar-Parität. Die Devisenexperten von MUFG halten es dessen ungeachtet für "zu früh für eine nachhaltigere Schwächung des US-Dollar". Die Daten zeigten, dass die Arbeitslosenquote in den USA gestiegen sei, aber auch die Zahl der Beschäftigten sei stärker als erwartet gestiegen. Insgesamt werde dies den Druck für weitere Zinserhöhungen aufrechterhalten, während zugleich China seine stringenten Covid-19-Maßnahmen fortsetze, so Währungsanalyst Lee Hardman.

Für die Ölpreise ging es nach einem volatilen Verlauf nach unten. Die Preise für Brent und WTI fielen um bis zu 0,7 Prozent. Im Fokus stand ein mögliches Ende der Covid-Beschränkungen in China. Für die Ölpreise dürfte es kräftig nach oben gehen, sollte es zu einer offiziellen Aufhebung der Beschränkungen kommen, so Robert Yawger von Mizuho.

Der Goldpreis gab leicht nach. Die Zwischenwahlen dürften keinen größeren Einfluss auf den Preis des Edelmetalls haben, hieß es vom World Gold Council.

Die Renditen am Anleihemarkt legten kräftig zu. Während das kurze Ende des Marktes damit die Verluste vom Freitag wieder aufholte, ging es für die Renditen am langen Ende weiter aufwärts. Entscheidender Impuls für den Markt dürften die Inflationsdaten am Donnerstag werden, hieß es.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     32.827,00 +1,3%  423,78   -9,7% 
S&P-500    3.806,80 +1,0%  36,25   -20,1% 
Nasdaq-Comp. 10.564,52 +0,9%  89,27   -32,5% 
Nasdaq-100  10.977,00 +1,1%  119,97   -32,7% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,73     +4,2     4,69     400,0 
5 Jahre         4,39     +6,0     4,33     313,3 
7 Jahre         4,32     +6,1     4,25     287,5 
10 Jahre         4,22     +5,6     4,16     270,8 
30 Jahre         4,33     +7,9     4,25     243,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mo, 7:52 Uhr Fr, 17:31 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0021    +1,0%    0,9945     0,9910 -11,9% 
EUR/JPY        146,89    +0,7%    146,38     145,82 +12,2% 
EUR/CHF        0,9908    +0,1%    0,9902     1,0021  -4,5% 
EUR/GBP        0,8704    -0,7%    0,8780     0,8775  +3,6% 
USD/JPY        146,60    -0,3%    147,18     147,16 +27,4% 
GBP/USD        1,1514    +1,8%    1,1327     1,1289 -14,9% 
USD/CNH (Offshore)   7,2345    -0,1%    7,2287     7,1885 +13,9% 
Bitcoin 
BTC/USD       20.792,85    -1,6%   20.877,76   20.811,77 -55,0% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        92,00    92,61     -0,7%     -0,61 +31,8% 
Brent/ICE        98,06    98,57     -0,5%     -0,51 +33,7% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF       113,41    114,79     -1,2%     -1,38 +75,8% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.674,48   1.681,20     -0,4%     -6,72  -8,5% 
Silber (Spot)      20,79    20,86     -0,4%     -0,08 -10,8% 
Platin (Spot)     984,05    966,50     +1,8%     +17,55  +1,4% 
Kupfer-Future      3,60     3,69     -2,3%     -0,08 -18,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 07, 2022 16:17 ET (21:17 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

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