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MÄRKTE USA/Niedrigere Inflation treibt Wall Street an - Dollar unter Druck

DJ MÄRKTE USA/Niedrigere Inflation treibt Wall Street an - Dollar unter Druck

NEW YORK (Dow Jones)--Die Hoffnung auf ein langsameres Zinserhöhungstempo der US-Notenbank sorgt am Donnerstag an der Wall Street für eine Rally. Die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten für Oktober hatten sich kräftiger abgeschwächt als prognostiziert. Der Dow-Jones-Index gewinnt am Mittag (Ortszeit) 3,0 Prozent auf 33.500 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 4,7 Prozent aufwärts und der als besonders zinssensibel geltende technologielastige Nasdaq-Composite steigt um 6,2 Prozent.

Die Verbraucherpreise stiegen im vergangenen Monat gegenüber dem September um 0,4 Prozent und im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Prozent. Im September hatte der Preisauftrieb auf Jahressicht 8,2 Prozent betragen. Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,6 Prozent und einer Jahresteuerung von 7,9 Prozent gerechnet.

Der nachlassende Inflationsdruck dürfte es der US-Notenbank ermöglichen, das Tempo ihrer Zinserhöhungen zu drosseln, so die Hoffnung am Markt. Die Deutsche Bank bezeichnet die Verbraucherpreise als "eine der wichtigsten Variablen", anhand derer die Federal Reserve entscheidet, ob sie im kommenden Monat die Zinsen weniger stark erhöht als zuletzt. Anleger sollten allerdings im Hinterkopf behalten, dass vor dem nächsten Zinsentscheid nochmals Verbraucherpreisdaten veröffentlicht werden, so die Analysten. Die Fed Funds Futures preisen aktuell eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte im Dezember zu mehr als 80 Prozent ein, verglichen mit weniger als 60 Prozent am Vortag, wie aus dem FedWatch-Tool der CME hervorgeht.

Daneben wurden noch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche und Daten zu den Realeinkommen aus dem Oktober veröffentlicht. Die Zahl der Erstanträge stieg etwas stärker als erwartet, blieb aber auf niedrigem Niveau. Die Realeinkommen sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent.

Wework nach Zahlenvorlage unter Druck - Ringcentral mit Kurssprung 

Unter den Einzelwerten zeigen sich Wework 4,5 Prozent niedriger. Der Betreiber sogenannter Co-Working-Spaces ist im dritten Quartal tiefer als erwartet in die roten Zahlen gerutscht. Auch der Umsatz verfehlte die Erwartungen. Dazu gab das Unternehmen einen enttäuschenden Ausblick.

Einen Kurssprung um 35,2 Prozent machen Ringcentral. Der Anbieter von cloudbasierten Kommunikationslösungen hat überraschend gute Zahlen vorgelegt und will überdies mehr als 10 Prozent der Arbeitsplätze abbauen.

Bumble gewinnen 7,6 Prozent. Der Betreiber der gleichnamigen Dating-App ist zwar in die Gewinnzone zurückgekehrt, hat dabei aber nicht in allen Punkten überzeugt. Überdies zeigt sich Bumble pessimistisch für das vierte Geschäftsquartal. Die Aktie wird von der allgemein guten Stimmung mit nach oben gezogen.

Ralph Lauren hat im zweiten Geschäftsquartal zwar die Erwartungen übertroffen, sieht den Umsatz im laufenden dritten Quartal aber durch negative Wechselkurseinflüsse belastet. Die Aktie des Luxusgüterherstellers gewinnt 4,6 Prozent.

Zehnjahresrendite zurück unter 4 Prozent 

Am Anleihemarkt brechen die Renditen mit der Erwartung einer weniger rigorosen Geldpolitik ein. Die Rendite zehnjähriger US-Titel fällt um 25,1 Basispunkte auf 3,84 Prozent und damit unter die Marke von 4 Prozent. Die Inflation war schwächer als erwartet, aber das bedeutet nicht, dass der Kampf der Fed gegen die Inflation vorbei ist, sagt Willem Sels, Global Chief Investment Officer bei HSBC Private Banking. Um jedoch sicher zu sein, dass die Inflation nachlässt, müssen die Anleger auf Anzeichen warten, dass die Anspannung auf dem US-Arbeitsmarkt ebenfalls nachlässt, so der Experte.

Der Dollar sackt nach den Verbraucherpreisdaten ebenfalls ab. Für den Dollar-Index geht es um 2,0 Prozent nach unten. Der Euro steigt auf 1,0168 Dollar. Nach Ansicht der Rabobank ist es aber noch zu früh, um angesichts der weiteren Zinserhöhungen durch die US-Notenbank eine deutliche Umkehr der Dollarstärke zu erwarten, sagt Devisen-Strategin Jane Foley. "Selbst wenn die Leitzinsen der Fed ihren Höchststand erreichen, werden sie wahrscheinlich noch länger höher bleiben, ohne dass es vor 2024 zu einer Zinssenkung kommt", so die Expertin. Der Dollar dürfte auch von seinem Status als sicherer Hafen profitieren.

Bitcoin erholt sich etwas vom heftigen Ausverkauf. Auslöser des Kursrutschs waren Berichte, nach denen eine der größten Handelsplattformen von Liquiditätssorgen geplagt worden sei, wie Ulrich Stephan von der Deutschen Bank sagt. "Kursbewegungen dieser Art verdeutlichen die Fragilität des Kryptomarktes", so der Anlagestratege: "Anleger sollten sich der Risiken von Digitalwährungen bewusst sein."

Die Ölpreise ziehen nach den Inflationsdaten leicht an. Hier stütze zwar der schwächere Dollar, der Öl für Käufer aus dem Nicht-Dollarraum billiger macht. Doch die Sorgen um eine niedrigere Nachfrage aus China belasteten die Preise, heißt es.

Auch der Goldpreis profitiert von der Dollar-Schwäche und zusätzlich von den gesunkenen Anleiherenditen. Letztere machen das zinslos gehaltene Edelmetall im Vergleich zu Anleihen attraktiver.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     33.499,59 +3,0%  985,65   -7,8% 
S&P-500    3.923,76 +4,7%  175,19   -17,7% 
Nasdaq-Comp. 10.995,96 +6,2%  642,78   -29,7% 
Nasdaq-100  11.454,08 +6,1%  656,53   -29,8% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     4,33   -31,9    4,65   359,8 
5 Jahre     3,96   -28,6    4,24   269,8 
7 Jahre     3,89   -27,4    4,17   245,4 
10 Jahre    3,84   -25,1    4,10   233,4 
30 Jahre    4,09   -17,4    4,26   219,1 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Do, 8:09 Uhr Mi, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0168    +1,6%    1,0035     1,0047 -10,6% 
EUR/JPY        144,21    -1,6%    146,60     146,74 +10,2% 
EUR/CHF        0,9842    -0,2%    0,9862     1,0180  -5,1% 
EUR/GBP        0,8711    -1,2%    0,8805     0,8804  +3,7% 
USD/JPY        141,82    -3,2%    146,19     146,05 +23,2% 
GBP/USD        1,1673    +2,8%    1,1390     1,1414 -13,7% 
USD/CNH (Offshore)   7,1832    -1,3%    7,2542     7,2606 +13,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       17.784,24    +12,3%   16.604,81   17.212,65 -61,5% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        86,93    85,83     +1,3%     +1,10 +24,5% 
Brent/ICE        93,93    92,65     +1,4%     +1,28 +28,0% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF       109,49    113,14     -3,2%     -3,65 +68,7% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.748,73   1.706,68     +2,5%     +42,05  -4,4% 
Silber (Spot)      21,58    21,13     +2,1%     +0,45  -7,5% 
Platin (Spot)    1.039,50    990,18     +5,0%     +49,33  +7,1% 
Kupfer-Future      3,78     3,70     +2,3%     +0,08 -14,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

November 10, 2022 11:59 ET (16:59 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
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Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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