Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 01.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon-Magnetverbot in 185 Tagen: Eine einzige Manganknolle rettet die Lieferkette
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
921 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Zinspolitik bestimmt Handel

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Zinspolitik bestimmt Handel

NEW YORK (Dow Jones)--Nach den Vortagesverlusten zeigen sich die US-Börsen zum Ende der Handelswoche uneinheitlich. Im Fokus steht weiter die US-Zinspolitik. Gegen Mittag (Ortszeit New York) notiert der Dow-Jones-Index 0,5 Prozent höher bei 33.711 Punkten, der S&P-500 legt um 0,2 Prozent zu. Für den Nasdaq-Composite geht es indessen um 0,2 Prozent nach unten.

Weiter versucht der Markt Klarheit über das künftige Zinstempo der US-Notenbank zu bekommen. Einerseits wird nach zuletzt günstig ausgefallenen Preisdaten mit einer etwas gemäßigteren Gangart der Fed gerechnet, auf der anderen Seite gab es zuletzt eher falkenhafte Aussagen aus Fed-Kreisen, die Unsicherheit schürten, wo der letztliche Zinshochpunkt liegen könnte.

Laut dem aktuellen CME FedWatch Tool wird der Leitzins im nächsten Frühjahr zwischen 4,75 und 5,5 Prozent seinen Höhepunkt erreichen. James Bullard, Präsident der Fed von St. Louis, habe am Vortag ihre Ansicht bestärkt, dass die Fed den Leitzins auf bis zu 6 Prozent anheben könnte, so die Analysten von Wolfe Research. Die US-Notenbank muss ihre Zinsen laut Bullard noch deutlich anheben, um für eine hinreichend restriktive Geldpolitik zu sorgen. Er nannte während einer Rede zwar kein explizites Niveau, ein Chart, mit dem er diese illustrierte, zeigte jedoch ein Leitzinsniveau von 5 bis 7 Prozent.

Für die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Boston, Susan Collins, ist die Größe des Zinsschritts der US-Notenbank bei der Sitzung im Dezember offen. "Extrem unwahrscheinlich" sei es, den Zins unverändert bei 3,75 bis 4 Prozent zu lassen, wohingegen ein Schritt um 75 Basispunkte in Erwägung gezogen werden sollte. "75 Basispunkte liegen auf dem Tisch, es ist wichtig, das zu betonen", so Collins.

Konjunkturseitig ist der Index der Frühindikatoren für Oktober um 0,8 Prozent gegenüber der Vormonat gesunken. Erwartet worden war nur ein Rückgang um 0,4 Prozent. Die Verkäufe bestehender Häuser sind im Oktober indessen weniger stark zurückgegangen als von Ökonomen prognostiziert.

Dollar wenig verändert - Ölpreise fallen 

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar stabil. Der Markt glaube den falkenhaften Fed-Kommentaren nicht, heißt es bei der Commerzbank. Analystin You-Na Park-Heger betont zudem, dass es keine wirklich neuen Aussagen gewesen seien. Die Fed-Mitglieder versuchten weiter vor allem Erwartungen zu dämpfen, dass die Fed im Verlauf des nächsten Jahres ihren Leitzins senken könnte. Stattdessen könnten die Zinsen länger auf dem Hochpunkt verharren, der irgendwann im nächsten Jahr erreicht werden dürfte.

Die Ölpreise geben deutlich nach. Die Sorgen über die chinesische Null-Covid-Politik dürften die Nachfrage-Aussichten weiter eintrüben. Es gebe auch andere Anzeichen dafür, dass sich die Nachfrage abschwäche, so die Analysten von ANZ. "Die Nachfrage nach Lieferungen für den Winter ist trotz der drohenden Frist für die europäischen Sanktionen gegen russisches Rohöl zurückgegangen", heißt es dort. Der Preis für die Sorte Brent gibt um 3,0 Prozent nach, der WTI-Preis fällt um 3,2 Prozent.

Am US-Anleihemarkt bauen die Renditen ihre Gewinne weiter aus. Für die Rendite zehnjähriger Papiere geht es um 4,8 Basispunkte auf 3,82 Prozent nach oben.

Der Goldpreis gibt mit den steigenden Renditen etwas nach. Der Preis für die Feinunze fällt um 0,3 Prozent.

Palo Alto Networks nach Zahlen gesucht 

Bei den Einzelwerten geht es für Applied Materials um 0,6 Prozent nach oben. Der Halbleiterkonzern hat im vierten Quartal mehr umgesetzt als erwartet und sieht eine anhaltende Dynamik auch in der ersten Periode.

Palo Alto Networks legen um 8,6 Prozent zu. Der Anbieter von Netzwerksicherheitslösungen wies besser als gedacht ausgefallene Geschäftszahlen aus. Zudem lieferte das Unternehmen einen positiven Ausblick. Außerdem teilte Palo Alto mit, Cider Security für 195 Millionen Dollar zu übernehmen.

Dolby verlieren 2,9 Prozent, der Audio-Spezialist hatte Viertquartalszahlen unter der Marktschätzung vorgelegt.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        33.711,39    +0,5%   165,07   -7,2% 
S&P-500       3.955,26    +0,2%    8,70   -17,0% 
Nasdaq-Comp.    11.120,83    -0,2%   -24,13   -28,9% 
Nasdaq-100     11.645,77    -0,3%   -31,09   -28,6% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     4,46   +0,4    4,45   372,9 
5 Jahre     3,99   +4,5    3,94   272,6 
7 Jahre     3,92   +5,9    3,86   248,2 
10 Jahre    3,82   +4,8    3,77   230,8 
30 Jahre    3,93   +5,1    3,88   203,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Fr, 8:26 Do, 17:20  % YTD 
EUR/USD        1,0350    -0,2%   1,0375   1,0323  -9,0% 
EUR/JPY        144,98    -0,3%   145,05   145,27 +10,8% 
EUR/CHF        0,9851    -0,2%   0,9885   1,0466  -5,1% 
EUR/GBP        0,8696    -0,5%   0,8718   0,8770  +3,5% 
USD/JPY        140,07    -0,2%   139,81   140,70 +21,7% 
GBP/USD        1,1901    +0,3%   1,1902   1,1772 -12,1% 
USD/CNH (Offshore)   7,1193    -0,4%   7,1329   7,1704 +12,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       16.651,72    -0,3%  16.756,63 16.563,56 -64,0% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        79,03    81,64    -3,2%   -2,61 +13,2% 
Brent/ICE        87,05    89,78    -3,0%   -2,73 +18,7% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       108,51    112,56    -3,6%   -4,05 +76,5% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.754,30   1.758,85    -0,3%   -4,56  -4,1% 
Silber (Spot)      21,06    21,03    +0,1%   +0,03  -9,7% 
Platin (Spot)     986,25    987,18    -0,1%   -0,93  +1,6% 
Kupfer-Future      3,66     3,69    -0,9%   -0,03 -17,1% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 18, 2022 12:06 ET (17:06 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.