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MÄRKTE USA/Leichter mit China-Sorgen - Disney mit CEO-Wechsel fest

DJ MÄRKTE USA/Leichter mit China-Sorgen - Disney mit CEO-Wechsel fest

NEW YORK (Dow Jones)--Die sich deutlich zuspitzende Corona-Lage in China hat am Montag an der Wall Street zu Abgaben geführt. "Alle Augen sind auf China gerichtet", sagte Portfolioverwalter Hani Redha von PineBridge. Statt der erhofften Lockerungen der strengen Corona-Maßnahmen bleibt die politische Führung bei der strikten Null-Covid-19-Politik, während die Behörden in China steigende Neuinfektionen auf immer neue Siebenmonatshochs meldeten und auch wieder Todesfälle einräumten.

Der Dow-Jones-Index wurde von einer Rally bei Walt Disney gestützt und verlor daher nur 0,1 Prozent auf 33.700 Punkte. Für den S&P-500 ging es dagegen um 0,4 Prozent nach unten, und der Nasdaq-Composite notierte 1,1 Prozent leichter. Dabei gab es insgesamt 1.469 (Freitag: 1.866) Kursgewinner und 1.691 (1.287) -verlierer. Unverändert schlossen 109 (111) Titel.

Das ohnehin schwache Wachstum in China dürfte durch die neuen Corona-Ausbrüche weiter ausgebremst werden, so die Befürchtung am Markt. Für die Rabattschlacht bzw. den Einkaufsmarathon "Black Friday" in der laufenden Woche sind die Erwartungen zudem eher gedämpft. Neue Umsatzrekorde dürfte es wegen der aktuellen Inflation kaum geben, so die Befürchtung im Handel. Der "Black Friday" nach dem Feiertag Thanksgiving am Donnerstag zählt zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres im US-Einzelhandel und eröffnet die Weihnachtssaison.

"Die Finanzmärkte haben sich erkältet, weil sie befürchten, dass die zunehmenden Covid-Fälle in China und die erneute Verschärfung der Restriktionen die Industrieproduktion erneut ins Wanken bringen und die Nachfrage nach Rohstoffen senken werden", sagt Marktanalystin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown. "Die Bären sind heute auf der Pirsch, denn Anleger haben kaum eine andere Wahl, als sich auf das Abwärtsrisiko einzustellen", ergänzt Marktstratege Stephen Innes von SPI Asset Management.

Disney feuert CEO - Aktie steil aufwärts 

Für einen Paukenschlag sorgte der Unterhaltungskonzern Walt Disney. Denn der hat sich überraschend von seinem CEO Bob Chapek getrennt. Den Posten übernimmt nun wieder der frühere Chairman und CEO Robert Iger, den Disney aus dem Ruhestand zurückholt. Anleger feierten die Rückkehr des früheren Chefs, der Kurs stieg um 6,3 Prozent. Die Wiedereinsetzung von Iger an die Spitze "bringt die vielleicht beste Führungspersönlichkeit in der Medienbranche ans Ruder, mit dem Auftrag, die Dinge aufzuarbeiten", so die Analysten von Wells Fargo.

Dagegen ging es mit Tesla fast 7 Prozent abwärts. Es war die vierte Sitzung mit einem nachgebenden Kurs. Hier belastete die Sorge wegen möglicher Lockdowns in China. Auch die Probleme mit Twitter drückten laut Händlern auf Tesla. Elon Musk ist CEO beider Unternehmen.

Die mit den Schlagzeilen aus China verbundene Risikoaversion half zunächst auf dem Rentenmarkt, der jedoch später leicht ins Minus abdrehte. Hier lastete wieder die Sorge, dass die US-Notenbank an ihrer entschlossenen Straffungspolitik festhalten wird. Deutlicher ließ sich die sinkende Risikobereitschaft am Devisenmarkt ablesen, wo der Dollarindex um deutliche 0,8 Prozent auf den höchsten Stand seit einer Woche anzog. Die Furcht vor den neuen Abriegelungen in China mit den wachstumshemmenden Folgen erhöhe die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie dem Dollar, sagte MUFG-Währungsanalyst Lee Hardman.

Am Erdölmarkt spekulierte man derweil auf eine sinkende Nachfrage wegen der neuen Abriegelungen in China. Wenn die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ihr Wachstum abwürge, gehe die Nachfrage zurück, hieß es im Handel. Zwischenzeitlich belasteten Berichte, denen zufolge Saudi-Arabien und weitere Mitglieder des Erdölkartells Opec eine Produktionserhöhung erwägen. Doch später wies der saudische Energieminister den Bericht zurück. Daraufhin erholte sich der Ölpreis von zuvor deutlich höheren Verlusten, die den Preis auf ein Zehnmonatstief gedrückt hatten. Der feste Dollar drückte derweil den Goldpreis.

=== 
 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA        33.700,28    -0,1%   -45,41    -7,3% 
S&P-500       3.949,94    -0,4%   -15,40   -17,1% 
Nasdaq-Comp.    11.024,51    -1,1%   -121,55   -29,5% 
Nasdaq-100     11.553,45    -1,1%   -123,57   -29,2% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,54     +3,0    4,51    381,0 
5 Jahre         4,02     +1,9    4,00    276,2 
7 Jahre         3,93     -0,3    3,93    248,7 
10 Jahre         3,82     -0,1    3,83    231,4 
30 Jahre         3,91     -1,7    3,92    200,7 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mo, 8:04 Mo, 17:30h  % YTD 
EUR/USD        1,0238    -0,8%   1,0253   1,0242 -10,0% 
EUR/JPY        145,49    +0,4%   144,42   145,38 +11,2% 
EUR/CHF        0,9822    -0,3%   0,9820   0,9815  -5,3% 
EUR/GBP        0,8665    -0,2%   0,8685   0,8685  +3,1% 
USD/JPY        142,11    +1,2%   140,82   141,95 +23,5% 
GBP/USD        1,1815    -0,6%   1,1808   1,1792 -12,7% 
USD/CNH (Offshore)   7,1738    +0,7%   7,1657   7,1817 +12,9% 
Bitcoin 
BTC/USD       15.798,95    -2,9%  16.074,21  15.978,45 -65,8% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        79,74    80,08    -0,4%    -0,34 +14,2% 
Brent/ICE        87,27    87,62    -0,4%    -0,35 +19,0% 
GAS              VT-Settlem.         +/- EUR 
Dutch TTF       113,70    115,51    -1,6%    -1,81 +66,6% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.739,07   1.750,80    -0,7%   -11,74  -4,9% 
Silber (Spot)      20,86    20,94    -0,4%    -0,09 -10,5% 
Platin (Spot)     986,80    980,00    +0,7%    +6,80  +1,7% 
Kupfer-Future      3,58     3,63    -1,4%    -0,05 -18,8% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

November 21, 2022 16:09 ET (21:09 GMT)

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© 2022 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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