DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
CONTINENTAL - Der Cyberangriff auf den Autozulieferer begann offenbar deutlich früher als bislang bekannt. Handelsblatt-Informationen zufolge haben die Hacker sich schon am 4. Juli Zugang zu den Servern des DAX-Konzerns verschafft. Darüber hat die Konzernleitung den Aufsichtsrat in einer außerordentlichen Sitzung am Dienstag informiert. Die IT-Mitarbeiter von Continental entdeckten den Angriff demnach am 4. August. Die Cyberkriminellen hatten also einen Monat Zeit, ungestört Daten des Autozulieferers abzugreifen. (Handelsblatt)
LBBW - Die Finanzaufsicht Bafin hat eine Geldbuße in Höhe von 498.000 Euro gegen die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erlassen. Dabei geht es um eine unterbliebene Verdachtsmeldung mit Blick auf Insiderhandel. Die Bafin hatte die Strafe bereits vor zwei Wochen verhängt. Die LBBW habe es unterlassen, die Aufsicht "unverzüglich über den begründeten Verdacht zu unterrichten, dass ein Auftrag vorliegt, der bezüglich eines Finanzinstruments einen Insiderhandel darstellt". Nach eigenen Angaben akzeptiert die Bank das Bußgeld. (Handelsblatt)
NORDLB - In der grünen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ist die NordLB laut Vorständin Ingrid Spletter-Weiß nicht nur in der Finanzierung gefragt, sondern als umfassender Dienstleister. "Wir verstehen uns als Partner der Unternehmen in der Transition, nicht nur als reiner Geldgeber", sagte sie beim "4. Symposium - Kreditgeschäft der Zukunft", das die Börsen-Zeitung am Mittwoch gemeinsam mit PwC veranstaltet hat. So ermittele die Landesbank gemeinsam mit ihren Kunden Investitionsbedarfe auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und agiere dabei als ganzheitlicher Begleiter, der berät, finanziert, Fördermittel auslotet und vernetzt. So könne die NordLB etwa Unternehmen zusammenbringen, die bestimmte Innovationen und Finanzmittel suchen bzw. anbieten. (Börsen-Zeitung)
ZURICH INSURANCE - Der Versicherer Zurich rechnet damit, dass Unternehmen angesichts vieler neuer Risiken künftig nicht immer einen passenden Versicherungsschutz finden, und setzt daher verstärkt auf Präventionsangebote. "Die Risiken rund um Naturgefahren, Cyberangriffe und Lieferketten-Vernetzungen werden für die Versicherungsindustrie immer größer und unberechenbarer", sagte Petra Riga-Müller, Vorständin für das Industriekundensegment der Zurich Gruppe Deutschland. "Deshalb weiten wir unsere Beratungsleistungen schon vor dem Schadenereignis deutlich aus." Es sei wichtig, dass Versicherer hier proaktiv, präventiv und mit ihren Kunden zusammenarbeiten. (Handelsblatt)
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November 24, 2022 01:05 ET (06:05 GMT)
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