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MÄRKTE USA/Powell-Rally an Wall Street

DJ MÄRKTE USA/Powell-Rally an Wall Street

Von Florian Faust

NEW YORK (Dow Jones)--US-Notenbankgouverneur Jerome Powell hat der Wall Street am Mittwoch im späten Geschäft den entscheidenden Impuls verliehen und an den Aktienmärkten eine Rally ausgelöst. Denn er sagte, was Aktien- und Rentenanleger hören wollten. Powell deutete eine Verlangsamung des Zinserhöhungstempos an und stellte für die nächste Fed-Sitzung im Dezember eine Zinsanhebung um "nur" 50 Basispunkte in Aussicht. Damit dürfte die beispiellose Serie von vier Zinserhöhungen um 75 Basispunkte zur Bekämpfung der hohen Inflation enden. "Powell muss weiter hart in der Sache argumentieren, aber er lieferte der Wall Street Grund zur Hoffnung", analysierte Marktstratege David Russell von TradeStation die viel beachtete Rede des Fed-Chefs.

Der Dow-Jones-Index drehte 2,2 Prozent auf 34.590 Punkte ins Plus, S&P-500 und Nasdaq-Composite stiegen um 3,1 bzw. 4,4 Prozent. Der Automobil- und der Halbleitersektor stiegen jeweils um über 6 Prozent. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 2.698 (Dienstag 1.791) Kursgewinner und 476 (1.372) verlierer. Unverändert schlossen 104 (103) Titel. Powell und auch Fed-Gouverneurin Lisa Cook ließen zwar keine Zweifel aufkommen, dass die Inflation in den USA trotz der leichten Abschwächung im Oktober noch immer deutlich zu hoch ausfalle. Doch gingen sich solche Worte in der allgemeinen Euphorie über ein verlangsamtes Zinstempo unter, zumal sich die US-Wirtschaft laut einer Erhebung der Fed zuletzt schwächer entwickelt hatte.

Wie es im Konjunkturbericht Beige Book hieß, hatte die Wirtschaft stagniert oder nur leicht zugelegt und damit im Vergleich zum vorherigen Bericht an Tempo eingebüßt. Diese Erkenntnisse stützten die Hoffnungen des Marktes auf ein geringeres Tempo im Zinserhöhungszyklus. Dazu passte auch der ADP-Bericht, der einen schwächeren Stellenaufbau als erwartet auswies. Auch die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hatte sich stärker als erwartet eingetrübt. Dass das BIP stärker als in der ersten Lesung ausfiel und auch die Inflationskennziffer PCE-Deflator etwas über den Erwartungen lag, ging weitgehend unter.

HPE nach Zahlenausweis fest 

Hewlett Packard Enterprise (HPE) verteuerten sich um 8,5 Prozent. Das Informationstechnologiekonzern hatte mit seinem Quartalsergebnis die Analystenerwartung getroffen und zudem einen starken Umsatzausblick gegeben. Die Titel von Workday haussierten um 17,2 Prozent. Der Anbieter Cloud-basierter Computersoftware für Rechnungswesen, Personalverwaltung und Unternehmensplanung hatte den Ausblick für 2023 nach oben genommen und ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt.

Die Papiere von Intuit stiegen nach den Ergebnissen für das erste Quartal um 7,3 Prozent. Der Hersteller von Steuerberechnungssoftware übertraf die Erwartungen der Wall Street, senkte aber die Umsatzprognose. Analysten senkten daraufhin reihenweise ihre Kursziele, hielten aber einträchtig an ihren Kaufempfehlungen fest. Doordash gewannen 9,2 Prozent, der Essenslieferdienst strich 1.250 Stellen - 6 Prozent der Belegschaft.

US-Staatsanleihen wurden nach der Powell-Rede rege gekauft - die Renditen - vor allem bei den kürzeren Laufzeiten, die sensibler auf die Zinspolitik reagieren - sackten deutlich ab. Der Dollar geriet mit abstürzenden Marktzinsen gehörig unter Druck, der Dollarindex verlor 0,9 Prozent. Der schwache Greenback sowie die einbrechenden Marktzinsen stützten den Goldpreis. Auch die Ölpreise legten deutlich zu. Die Rohöllagerbestände in den USA hatten sich sehr viel üppiger als vom Markt veranschlagt reduziert. Auch der schwache Dollar half.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
DJIA        34.589,77    +2,2%   737,24     -4,8% 
S&P-500       4.080,11    +3,1%   122,48     -14,4% 
Nasdaq-Comp.    11.468,00    +4,4%   484,22     -26,7% 
Nasdaq-100     12.030,06    +4,6%   526,61     -26,3% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,35    -11,6    4,47     362,1 
5 Jahre         3,78    -14,4    3,92     252,0 
7 Jahre         3,73    -12,5    3,85     228,7 
10 Jahre         3,65     -9,8    3,75     213,9 
30 Jahre         3,76     -4,8    3,80     185,6 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mi, 8:12 Di, 17:30 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0404    +0,7%   1,0348     1,0339  -8,5% 
EUR/JPY        143,63    +0,3%   143,40     143,08  +9,7% 
EUR/CHF        0,9841    -0,1%   0,9871     1,0504  -5,1% 
EUR/GBP        0,8634    -0,1%   0,8646     0,8636  +2,8% 
USD/JPY        138,06    -0,4%   138,57     138,39  +19,9% 
GBP/USD        1,2050    +0,8%   1,1965     1,1971  -11,0% 
USD/CNH (Offshore)   7,0470    -1,4%   7,1455     7,1549  +10,9% 
Bitcoin 
BTC/USD       17.050,88    +3,5%  16.874,45   16.380,44  -63,1% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        80,54    78,20    +3,0%     +2,34  +16,3% 
Brent/ICE        85,36    83,03    +2,8%     +2,33  +16,4% 
GAS              VT-Settlem.          +/- EUR 
Dutch TTF       146,00    136,17    +7,2%     +9,84 +104,9% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.769,17   1.750,30    +1,1%     +18,87  -3,3% 
Silber (Spot)      22,18    21,25    +4,4%     +0,93  -4,9% 
Platin (Spot)    1.036,28   1.005,50    +3,1%     +30,78  +6,8% 
Kupfer-Future      3,78     3,63    +4,0%     +0,15  -14,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

November 30, 2022 16:14 ET (21:14 GMT)

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© 2022 Dow Jones News
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