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MÄRKTE USA/Rezessionssorgen bremsen Wall Street aus

DJ MÄRKTE USA/Rezessionssorgen bremsen Wall Street aus

NEW YORK (Dow Jones)--Nach der Vortagesrally und der Euphorie über die Aussagen von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell ist am Donnerstag an der Wall Street etwas Realismus eingekehrt. Anleger neigten zu Gewinnmitnahmen und spielten wieder verstärkt die Karte Rezessionsangst. Ohnehin hatte es bereits am Vorabend Stimmen gegeben, die die Rally als übertrieben eingestuft hatten. Denn Powell hatte zwar ein verlangsamtes Zinserhöhungstempo angedeutet, damit aber eigentlich nur die Markterwartungen bestätigt. Den geldpolitischen Straffungskurs stellte er nicht in Frage.

Nun bestätigte Fed-Gouverneurin Michelle Bowman Powells Einschätzung über eine Verlangsamung des Zinserhöhungstempos. Der US-Notenbankpräsident der Filiale in New York, John Williams, sah Indizien für das Erreichen der Inflationswende. Doch sollten all diese Stimmen recht behalten, wären das Signale der wirtschaftlichen Eintrübung. Daher stellte Investment Steve Wyett von BOK Financial die Frage, ob denn niedrigere Zinsen wirklich eine gute Nachricht für Aktien seien. Anleger fanden so recht keine Antwort: Der Dow-Jones-Index gab 0,6 Prozent auf 34.397 Punkte ab - belastet von Salesforce. Der S&P-500 verlor um 0,1 Prozent und der technologielastige Nasdaq-Composite gewann dank gesunkener Marktzinsen 0,1 Prozent. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.781 (Mittwoch 2.698) Kursgewinner und 1.363 (476) verlierer. Unverändert schlossen 133 (104) Titel.

Im Blick standen Wirtschaftsdaten, die Licht und Schatten zeigten. Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fielen etwas besser als gedacht aus, der PCE-Preisindex entsprach den Erwartungen. Mit den Daten zogen Aktien zunächst an. Bei der Kernrate im PCE-Preis-Index sei die Dynamik zurückgegangen, hieß es zur Begründung. Abwärtsdruck kam dann aber mit einem schwachen ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe auf, der deutlicher zurückging als ohnehin befürchtet. Zudem rutschte der Index in den Kontraktionsbereich. Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex sank in zweiter Veröffentlichung ebenfalls deutlich in den Bereich, der auf eine schrumpfende Wirtschaft deutet. Die minimale Aufwärtsrevision zur ersten Lesung spielte dabei keine Rolle.

"Die ISM-Umfrage für das verarbeitende Gewerbe, die zum ersten Mal seit Mai 2020 in den Kontraktionsbereich fiel (...), untermauerte das Bild des erreichten Inflationsgipfels und des schwächeren Wachstums", sagte Chefmarktanalyst Michael Hewson von CMC Markets.

Salesforce stürzen ab 

Aktien von Salesforce brachen um 8,3 Prozent ein. Die Ergebnisse des Softwareunternehmens für das dritte Quartal waren zwar besser als erwartet ausgefallen, doch blieb der Umsatzausblick für das vierte Quartal hinter den Schätzungen des Marktes.

Die Titel von Costco Wholesale fielen um 6,6 Prozent. Der Umsatzanstieg des Einzelhändlers blieb im November hinter der Zunahme aus dem Vormonat klar zurück. Zudem meldete das Unternehmen einen zweistelligen Prozentrückgang bei den E-Commerce-Verkäufen.

Für die Papiere von Victoria's Secret ging es um 6,3 Prozent nach unten. Der Dessousanbieter meldete für das dritte Quartal einen Umsatzrückgang und blieb knapp unter den Schätzungen des Marktes.

Dollar weiter schwach 

Am Devisenmarkt baute der Dollar die Vortagsverluste mit erneut gesunkenen Marktzinsen weiter aus, der Dollarindex verlor 1,2 Prozent. Die Aussagen von Powell, die mehrheitlich schwachen Konjunkturdaten und die nachlassende Inflationsdynamik ließen auf langsamer steigende Leitzinsen schließen.

Am Rentenmarkt ging es nach den massiven Aufschlägen des Vortages weiter bergauf, die Renditen büßten weiter an Boden ein - getragen von den PCE-Preisdaten. Dollarschwäche und nachgebende Marktzinsen befeuerten den Goldpreis, die Preise stiegen erstmals seit Mitte August über die Marke von 1.800 US-Dollar je Feinunze. Das Edelmetall verbuchte die höchsten Tagesaufschläge April 2020.

Die Ölpreise legten zu. Das Kartell Opec+ könnte auf seinem Treffen am Sonntag den Ausstoß verringern, vermuteten Teilnehmer. Zudem stützte die Erleichterung bei den Covid-Restriktionen in China, dadurch stiegen die Nachfrage-Prognosen. Laut einem Bericht soll der EU-Preisdeckel für russisches Erdöl bei 60 Dollar liegen.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
DJIA        34.396,53    -0,6%   -193,24     -5,3% 
S&P-500       4.076,79    -0,1%    -3,32     -14,5% 
Nasdaq-Comp.    11.482,45    +0,1%    14,45     -26,6% 
Nasdaq-100     12.041,90    +0,1%    11,84     -26,2% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,24     -9,5    4,33     350,6 
5 Jahre         3,67     -7,2    3,74     240,6 
7 Jahre         3,59     -9,5    3,68     214,7 
10 Jahre         3,51     -9,8    3,60     199,7 
30 Jahre         3,61    -13,1    3,74     170,6 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Do, 8:15 Mi, 17:21 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0523    +1,1%   1,0448     1,0315  -7,5% 
EUR/JPY        142,44    -0,9%   142,18     143,74  +8,8% 
EUR/CHF        0,9859    +0,2%   0,9845     1,0521  -5,0% 
EUR/GBP        0,8594    -0,4%   0,8634     0,8648  +2,3% 
USD/JPY        135,35    -2,0%   136,08     139,35  +17,6% 
GBP/USD        1,2245    +1,5%   1,2100     1,1928  -9,5% 
USD/CNH (Offshore)   7,0421    +0,0%   7,0555     7,0862  +10,8% 
Bitcoin 
BTC/USD       16.899,29    -1,7%  17.107,76   16.868,61  -63,5% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        81,25    80,55    +0,9%     +0,70  +17,3% 
Brent/ICE        86,99    86,97    +0,0%     +0,02  +20,1% 
GAS              VT-Settlem.          +/- EUR 
Dutch TTF       137,00    146,40    -6,4%     -9,40 +124,0% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.803,46   1.768,03    +2,0%     +35,44  -1,4% 
Silber (Spot)      22,78    22,20    +2,6%     +0,58  -2,3% 
Platin (Spot)    1.045,60   1.037,50    +0,8%     +8,10  +7,7% 
Kupfer-Future      3,80     3,73    +1,8%     +0,07  -13,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

December 01, 2022 16:12 ET (21:12 GMT)

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