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MÄRKTE USA/Wall Street nach Datenschreck erholt

DJ MÄRKTE USA/Wall Street nach Datenschreck erholt

Von Florian Faust

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Arbeitsmarktbericht hat der Wall Street am Freitag eine Schrecksekunde beschert. Von dieser erholte sich der Markt jedoch wieder und schloss letztlich kaum verändert. "Der Markt hält sich besser, als ich anfangs gedacht hatte", räumte Marktstratege Scott Wren von Wells Fargo Investment Institute ein. Denn die Arbeitsmarktdaten fielen deutlich stärker als erwartet aus und drückten die Aktien- und Rentenkurse zunächst tief ins Minus. Nicht nur der Stellenaufbau lag deutlich über den Erwartungen, auch die Stundenlöhne zogen spürbar stärker als prognostiziert an.

Anleger spielten somit zunächst wieder die Karte Zinsangst. Denn die Daten setzten ein unmissverständliches Signal an die US-Notenbank, eine anhaltend rigide Geldpolitik zu fahren. Der Dow-Jones-Index gewann gestützt von Boeing 0,1 Prozent auf 34.430 Punkte - im Tagestief hatte der Index bei 34.040 Zählern gelegen. S&P-500 und Nasdaq-Composite büßten 0,1 bzw. 0,2 Prozent ein. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.626 (Donnerstag 1.781) Kursgewinner und 1.521 (1.363) -verlierer. Unverändert schlossen 120 (133) Titel.

"Der über den Erwartungen liegende Arbeitsmarktbericht gibt der Fed weitere Gründe, die Zinsen anzuheben und die restriktivere Geldpolitik länger aufrechtzuerhalten - zumindest solange, bis sich der Arbeitsmarkt abzuschwächen beginnt (...)", sagte Investmentstratege Robert Schein von Blanke Schein Wealth Management. Doch kamen im Verlauf der Sitzung immer mehr Zweifel an dieser These auf, denn trotz der Daten blieben die meisten Volkswirte bei der Auffassung, dass die Fed im Dezember das Zinserhöhungstempo verlangsamen werde. Mit dieser Hoffnung setzte dann die Markterholung bei Aktien und Renten ein.

Rentenkurse geben deutlich nach 

Der Rentenmarkt drehte im Verlauf ins Plus - nur am kurzen Ende des Marktes, das sensibler auf Zinsänderungen reagiert, sanken die Kurse noch. Mit der Verknappung des Arbeitskräfteangebots sei die Gefahr der so gefürchteten Preis-Lohn-Spirale noch längst nicht gebannt, erklärte ein Händler die Abgaben am kurzen Ende des Marktes. Mit der Erwartung eines gemächlicheren Zinserhöhungstempos kauften Anleger am langen Ende des Marktes zu und drückten die Renditen so ins Minus.

Mit den von den Tageshochs zurückkommenden Marktzinsen gab der Dollar seine Anfangsgewinne wieder ab und drehte knapp ins Minus. Der Dollarindex büßte letztlich 0,2 Prozent ein.

Nach der Rally des Vortages nahmen Anleger bei Gold Gewinne mit. Die Ölpreise drehten nach unten ab. Teilnehmer warteten auf die Sitzung der Kartellgruppe Opec+ am Sonntag und setzten auf eine Beibehaltung der Förderquoten, nachdem zuvor auf eine Förderkürzung spekuliert worden war. Die EU-Staaten haben sich indes nach Angaben Polens auf einen Preisdeckel für russisches Öl von 60 Dollar je Fass geeinigt. Am Montag tritt zudem das bereits beschlossene Embargo der EU gegen die Einfuhr von russischem Rohöl auf dem Seeweg in Kraft.

Boeing heben mit Auftragshoffnung ab 

Unter den Einzelaktien kletterten Boeing um 4 Prozent. Die Fluglinie United Airlines steht laut einem Bericht offenbar kurz vor einer Vereinbarung über die Bestellung von Dutzenden 787 Dreamlinern des US-Herstellers. Sollte das Geschäft zustande kommen, wäre dies ein Milliardengeschäft und ein Erfolg Boeings über den europäischen Konkurrenten Airbus.

Marvell Technology gaben 1,5 Prozent ab. Das Halbleiterunternehmen enttäuschte mit den Ergebnissen für das dritte Quartal und blieb auch mit dem Ausblick hinter den Erwartungen. Die Papiere von Ulta Beauty fielen um 0,3 Prozent. Die Kette von Schönheitssalons übertraf die Umsatzerwartungen, wogegen der Nettogewinn diese verfehlte. Jedoch wurde der Ausblick für das Gesamtjahr nach oben genommen.

Zscaler brachen um 10,7 Prozent ein, der Cloud-Spezialist hatte mit dem Geschäftsausblick enttäuscht. Dagegen übertraf Uipath mit Geschäftszahlen die Markterwartungen, die Titel des Entwicklers von Automationssoftware kletterten um 12,5 Prozent.

Asana knickten um 10,5 Prozent ein. Das Unternehmen, das unter anderem eine mobile Arbeitsmanagement-Plattform anbietet, übertraf zwar mit den Geschäftszahlen die Prognosen, gab allerdings einen schwachen Umsatzausblick für das vierte Quartal ab.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
DJIA        34.429,88    +0,1%    34,87     -5,3% 
S&P-500       4.071,70    -0,1%    -4,87     -14,6% 
Nasdaq-Comp.    11.461,50    -0,2%   -20,95     -26,7% 
Nasdaq-100     11.994,26    -0,4%   -47,64     -26,5% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,28     +5,2    4,22     354,6 
5 Jahre         3,65     -1,6    3,67     239,0 
7 Jahre         3,58     -0,7    3,59     214,3 
10 Jahre         3,49     -2,2    3,51     197,7 
30 Jahre         3,54     -6,4    3,60     163,6 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Fr, 8:00 Do, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0535    +0,1%   1,0528     1,0495  -7,3% 
EUR/JPY        141,43    -0,7%   142,25     142,61  +8,1% 
EUR/CHF        0,9877    +0,2%   0,9866     1,0651  -4,8% 
EUR/GBP        0,8577    -0,1%   0,8604     0,8567  +2,1% 
USD/JPY        134,26    -0,8%   135,10     135,84  +16,6% 
GBP/USD        1,2283    +0,2%   1,2235     1,2251  -9,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,0172    -0,3%   7,0462     7,0536  +10,4% 
Bitcoin 
BTC/USD       17.041,00    +0,4%  16.927,23   16.949,90  -63,1% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        80,17    81,22    -1,3%     -1,05  +15,7% 
Brent/ICE        85,82    86,88    -1,2%     -1,06  +18,5% 
GAS              VT-Settlem.          +/- EUR 
Dutch TTF       139,90    139,26    +0,5%     +0,64 +110,2% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.798,41   1.803,30    -0,3%     -4,89  -1,7% 
Silber (Spot)      23,14    22,73    +1,8%     +0,42  -0,7% 
Platin (Spot)    1.018,50   1.045,00    -2,5%     -26,50  +5,0% 
Kupfer-Future      3,86     3,81    +1,2%     +0,04  -12,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: florian.faust@wsj.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

December 02, 2022 16:16 ET (21:16 GMT)

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© 2022 Dow Jones News
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