DJ Habeck: EU-Einigung auf CO2-Grenzausgleich Schritt für Klimaschutz
BERLIN (Dow Jones)--Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bewertet die politische Grundsatzeinigung der Europäischen Union auf einen CO2-Grenzausgleich positiv. Mit diesem Mechanismus schütze man Europas Wettbewerbsfähigkeit und belohne umweltfreundliches Verhalten. Zuvor hatten sich Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten auf die Einführung eines CO2-Grenzausgleichs verständigt, mit der schrittweise eine CO2-Abgabe auf bestimmte Importe wie Aluminium und Stahl aus Drittländern erhoben werden soll. Es ist vorgesehen, dass Importeure, die beispielsweise Eisen oder Stahl in die EU einführen, künftig CO2-Zertifikate entsprechend der Klimaschädlichkeit ihrer Einfuhren kaufen müssen.
"Die gestrige Einigung im Trilog ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz und zugleich wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit der EU. Mit dem CO2-Grenzausgleich wird ambitionierter Klimaschutz belohnt, und das ist der Weg, den wir gehen müssen", erklärte Habeck.
Mit dem CO2-Grenzausgleichsmechanismus CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) soll verhindert werden, dass für europäische Unternehmen Wettbewerbsnachteile durch die ambitionierten Klimaschutzvorgaben des europäischen Emissionshandelssystems entstehen. Der CO2-Grenzausgleichsmechanismus ist Teil des Klimapakets "Fit for 55", mit dem die EU ihren CO2-Ausstoß bis 2030 um mindestens 55 Prozent verringern will.
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December 13, 2022 06:53 ET (11:53 GMT)
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