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MÄRKTE USA/Anstehender Fed-Entscheid überschattet sinkende Inflation

DJ MÄRKTE USA/Anstehender Fed-Entscheid überschattet sinkende Inflation

NEW YORK (Dow Jones)--Überraschend niedrig ausgefallene Inflationsdaten haben die Anleger an den US-Börsen am Dienstag in Kauflaune versetzt. Die Verbraucherpreise waren im November weniger deutlich gestiegen als erwartet. Marktakteure sahen darin einen weiteren Beleg, dass die Inflation ihren Gipfel hinter sich gelassen hat. Denn bereits seit Sommer ist die Teuerung in den USA auf dem Rückzug. Doch die anfangs kräftigen Kursgewinne bröckelten bald. Zwar verringern die Daten den Druck auf die US-Notenbank, die Zinsen weiter aggressiv zu erhöhen, doch ist keineswegs gewiss, ob die Fed den Zeitpunkt schon gekommen sieht, das Tempo ihrer Zinserhöhungen zu drosseln.

Der Dow-Jones-Index notierte zum Handelsschluss 0,3 Prozent höher. Der S&P-500 gewann 0,7 Prozent und der Nasdaq-Composite 1,0 Prozent. Kursgewinner waren mit 2.350 (Montag: 2.006) Titeln klar in der Überzahl; ihnen standen 836 (1.135) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 83 (124) Titel.

Die Fed wird am Mittwoch ihren Zinsentscheid bekanntgeben. Eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte gilt als ausgemacht. Spannend dürften die begleitenden Aussagen der Notenbank und die anschließende Pressekonferenz von Fed-Chairman Jerome Powell werden.

Nach Meinung von Andrew Hollenhorst, Chefvolkswirt USA bei Citi, muss Powell zu "taubenhafte" Äußerungen vermeiden. Denn dies würde den Aktienmarkt nach oben treiben und die Marktzinsen drücken. Der Fed-Chef dürfte daher die Aussagekraft der jüngsten Inflationsdaten in Zweifel ziehen und zu verhindern suchen, dass der Markt einen Spitzenzinssatz von unter 5 Prozent und unmittelbar danach folgende Zinssenkungen einpreise, prognostizierte der Citi-Ökonom.

Dollar und Renditen unter Druck 

Der Dollar geriet mit der Aussicht auf weniger deutlich steigende Zinsen unter Druck, der Dollarindex verlor 1,1 Prozent - der Euro legte entsprechend zu. Am Rentenmarkt war die Kauflaune höher als bei Aktien, die Renditen stürzten ab. Die sinkenden Marktzinsen und der schwache Dollar trieben den Goldpreis nach oben.

Die Erdölpreise bauten die jüngsten Aufschläge weiter aus - befeuert durch Nachfragespekulationen im Zuge der US-Inflationsdaten. Denn weniger hohe Zinsen erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer weichen Landung der US-Konjunktur ohne Rezession. Im Handel verwies man aber auch auf die Außerbetriebnahme einer wichtigen Pipeline in Nordamerika. Der Betreiber der Keystone-Pumpleitung, TC Energy, kann noch immer kein Datum nennen, wann das entdeckte Leck repariert sein wird und die Pipeline wieder angefahren werden kann. Die Pumpleitung liefert kanadisches Erdöl an die US-Golfküste - und anderem auch zum Öldrehkreuz in Cushing, wo für US-Leichtöl der Sorte WTI die Preise gemacht werden.

Positive Schlagzeilen treiben Moderna 

Unter den Einzelaktien konnten Oracle (-0,8 Prozent) anfängliche Gewinne nicht halten. Der Softwarekonzern hat in seinem zweiten Geschäftsquartal mehr umgesetzt und verdient als erwartet. Der US-Pharmakonzern Moderna (+19,6%) meldete positive Studienergebnisse bei der Entwicklung eines auf mRNA-Biotechnologie basierenden Krebsimpfstoffs in Verbindung mit einem Mittel von Merck (+1,8%).

Der Flugzeughersteller Boeing hat erneut einen Großauftrag eingefahren. Die Fluggesellschaft United Airlines will 100 Exemplare des Langstreckenfliegers 787 Dreamliner kaufen. Dazu besteht eine Option über 100 weitere Maschinen. Bereits am Vortag war der Kurs durch Kreisemeldungen über einen Großauftrag von Air India getrieben worden, nun stiegen die Titel um weitere 0,5 Prozent.

Raytheon rückten um 0,3 Prozent vor. Das Board des Luft-, Raumfahrt- und Wehrtechnikunternehmens hat ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 6 Milliarden Dollar genehmigt. Die Aktie von Joann Inc gab um 9,3 Prozent nach. Der Kunstgewerbe- und Stoffeinzelhändler hatte Drittquartalszahlen vorgelegt, die einen Rückgang des Nettoumsatzes um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen hatte. Zudem wurde ein Verlust verzeichnet.

Trimble büßten 6,4 Prozent ein. Das Unternehmen hat die Übernahme von Transporeon, einer deutschen cloudbasierten Logistik-Plattform, im Rahmen einer Bar-Transaktion in Höhe von 1,88 Milliarden Euro vereinbart.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA        34.108,64    +0,3%   103,60    -6,1% 
S&P-500       4.019,65    +0,7%    29,09   -15,7% 
Nasdaq-Comp.    11.256,81    +1,0%   113,08   -28,1% 
Nasdaq-100     11.834,21    +1,1%   127,77   -27,5% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,22    -17,2    4,39    348,8 
5 Jahre         3,66    -13,2    3,79    239,8 
7 Jahre         3,61    -12,0    3,73    216,6 
10 Jahre         3,51    -10,0    3,61    200,3 
30 Jahre         3,54     -3,4    3,57    164,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di, 8:14 Mo, 17:31h  % YTD 
EUR/USD        1,0632    +0,9%   1,0558   1,0530  -6,5% 
EUR/JPY        144,15    -0,6%   145,34   144,76  +10,1% 
EUR/CHF        0,9877    +0,1%   0,9871   1,0680  -4,8% 
EUR/GBP        0,8598    +0,1%   0,8589   0,8585  +2,3% 
USD/JPY        135,57    -1,4%   137,65   137,52  +17,8% 
GBP/USD        1,2366    +0,8%   1,2293   1,2261  -8,6% 
USD/CNH (Offshore)   6,9671    -0,3%   6,9835   6,9929  +9,6% 
Bitcoin 
BTC/USD       17.750,16    +3,4%  17.214,65  17.005,42  -61,6% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        75,36    73,17    +3,0%    +2,19  +8,8% 
Brent/ICE        80,62    77,99    +3,4%    +2,63  +11,3% 
GAS              VT-Settlem.         +/- EUR 
Dutch TTF       137,55    136,59    +0,7%    +0,96 +106,7% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.810,87   1.781,23    +1,7%   +29,65  -1,0% 
Silber (Spot)      23,71    23,50    +0,9%    +0,21  +1,7% 
Platin (Spot)    1.037,55   1.001,00    +3,7%   +36,55  +6,9% 
Kupfer-Future      3,84     3,80    +1,2%    +0,05  -12,8% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

December 13, 2022 16:11 ET (21:11 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
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