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MÄRKTE USA/Rezessionssorgen belasten Wall Street weiter

DJ MÄRKTE USA/Rezessionssorgen belasten Wall Street weiter

NEW YORK (Dow Jones)--Anhaltende Rezessionssorgen haben an der Wall Street auch zu Wochenbeginn für Abgaben gesorgt. Damit setzte sich die negative Tendenz aus der Vorwoche fort - wenn auch mit geringerem Tempo. Auslöser waren Befürchtungen, dass die US-Notenbank mit ihrer rigorosen Geldpolitik die Wirtschaft in eine Rezession treiben könnte. Die Fed hatte in der Vorwoche die Zinsen zwar wie erwartet um 50 Basispunkte erhöht, aber auch signalisiert, dass der Zinshöhepunkt im Jahr 2023 höher liegen dürfte als noch zuvor erwartet. Daneben hatten die Notenbanker ihre Erwartungen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 deutlich nach unten genommen.

Dow-Jones-Index fiel um 0,5 Prozent auf 32.758 Punkte. Im Tagestief hatte der Index schon bei 32.582 Punkten gelegen. Der S&P-500 büßte 0,9 Prozent ein und für den Nasdaq-Composite ging es um 1,5 Prozent nach unten. Alle drei Indizes verzeichneten damit bereits den vierten Handelstag in Folge Abgaben. Dabei standen den 915 (Freitag: 961) Kursgewinnern 2.218 (2.140) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 99 (134) Titel.

Angesichts enttäuschender Konjunkturdaten liege es nahe, dass Anleger den Fokus weg von den Themen Inflation und US-Notenbank hin zu den wahrscheinlichen Folgen der Fed-Geldpolitik im kommenden Jahr verschöben, meinte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Dazu kamen die steigenden Corona-Neuinfektionen in China. "Die Märkte sind immer noch sehr besorgt über die nicht enden wollende Covid-Story und die Sorgen über eine harte Landung aufgrund von Zinserhöhungen", sagte Susannah Streeter, Senior Investment and Markets Analyst bei Hargreaves Lansdown. "Selbst wenn wir eine Jahresendrally bekommen, wird sie verpuffen, weil diese Sorgen immer noch da sind", so die Teilnehmerin.

Es standen keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda.

Tesla mit Twitter-Votum zur Zukunft von Musk im Fokus 

Tesla-Aktien verloren 0,2 Prozent, hielten sich damit aber besser als der Gesamtmarkt. Die Aktie reagierte damit auf den Ausgang einer Umfrage unter Twitter-Nutzern, ob Elon Musk den Chefsessel der Social-Media-Platform räumen soll. 57,5 Prozent der Teilnehmer der Umfrage sind der Meinung, Musk solle zurücktreten - ein Votum, das Musk nach eigenen Angaben respektieren will. Ein Rücktritt als Twitter-CEO würde es Musk erlauben, sich wieder verstärkt seinen Aufgaben als Tesla-CEO zu widmen.

Der Kurs der Facebook-Mutter Meta fiel um 4,1 Prozent. Das Tochterunternehmen Facebook Marketplace verstößt nach Auffassung der EU-Kommission durch eine Wettbewerbsverzerrung auf den Märkten für Online-Kleinanzeigen gegen Kartellvorschriften. Erst Ende November hatte die Kommission Meta aufgrund von Datenschutzverstößen in der EU mit einer Strafe von 265 Millionen Euro belegt.

Die Aktie von Walt Disney führte mit einem Abschlag von 4,8 Prozent die Verliererliste im Dow an. Grund war der enttäuschende Kinostart des Films "Avatar: The Way of Water". Er hat am ersten Wochenende weltweit nur 435 Millionen Dollar eingespielt. Davon entfielen 134 Millionen auf die USA, während man für Nordamerika basierend auf vorab verkauften Karten mit 150 bis 175 Millionen Dollar gerechnet hatte.

Der US-Lebensmittelhersteller Mondelez International (-0,7%) verkauft sein Kaugummigeschäft in den USA, Kanada und Europa für 1,35 Milliarden US-Dollar an die Perfetti Van Melle Group. Mondelez will sich laut Mitteilung auf das Keks-, Schokolade- sowie weitere Snack-Geschäfte konzentrieren. Mondelez will jedoch das Kaugummigeschäft außerhalb der USA, Kanadas und Europas weiterführen, allen voran die Marke Stride in China.

Bei den Nebenwerten haussierten Madrigal Pharmaceuticals um 268,1 Prozent, nachdem das Unternehmen ermutigende Ergebnisse einer Medikamentenstudie veröffentlicht hat.

Dollar wenig verändert 

Der Dollar, der in der vergangenen Woche zeitweise von seinem Ruf als sicherer Hafen profitiert hatte, zeigte sich wenig verändert. Zwischenzeitliche leichte Verluste wurden wieder aufgeholt. "Anpassungen zum Jahresende lässt die meisten wichtigen Währungen gegenüber dem Dollar steigen", sagte Karl Schamotta, Chefmarktstratege bei Corpay.

US-Staatsanleihen waren nicht gefragt. Die Rendite zehnjähriger Papiere kletterte um 10,2 Basispunkte auf 3,59 Prozent. Die Investoren sehen eine zunehmende Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbanken in aller Welt die Zinsen trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen bis 2023 weiter anheben werden, hieß es.

Die Ölpreise zogen an. Hier stützte die Absicht der USA, ihre strategischen Ölreserven wieder aufzufüllen, hieß es aus dem Handel. Diese wirke der Befürchtung einer globalen Wirtschaftsschwäche entgegen. Die Preise für Brent und WTI legten um bis zu 2,0 Prozent zu.

Der Goldpreis gab einen Teil der Gewinne vom Freitag wieder ab. Der Preis für die Feinunze reduzierte sich um 0,3 Prozent.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     32.757,54 -0,5% -162,92   -9,9% 
S&P-500    3.817,66 -0,9%  -34,70   -19,9% 
Nasdaq-Comp. 10.546,03 -1,5% -159,38   -32,6% 
Nasdaq-100  11.084,59 -1,4% -159,13   -32,1% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,24     +3,7    4,20   350,7 
5 Jahre         3,72     +8,8    3,63   245,8 
7 Jahre         3,68     +9,7    3,59   224,5 
10 Jahre         3,59    +10,2    3,49   207,8 
30 Jahre         3,64     +9,5    3,54   173,8 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mo, 8:10 Fr, 17:07  % YTD 
EUR/USD        1,0604    +0,1%   1,0636   1,0621  -6,7% 
EUR/JPY        145,29    +0,8%   144,50   145,17 +11,0% 
EUR/CHF        0,9859    -0,3%   0,9907   1,0726  -5,0% 
EUR/GBP        0,8732    +0,3%   0,8724   0,8735  +3,9% 
USD/JPY        137,01    +0,6%   135,85   136,63 +19,0% 
GBP/USD        1,2143    -0,2%   1,2192   1,2163 -10,3% 
USD/CNH (Offshore)   6,9898    +0,1%   6,9787   6,9830 +10,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       16.593,85    -1,0%  16.746,44 16.956,18 -64,1% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        75,77    74,29    +2,0%   +1,48  +9,4% 
Brent/ICE        80,32    79,04    +1,6%   +1,28 +10,9% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       106,60    115,45    -7,7%   -8,85 +80,3% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.787,30   1.793,08    -0,3%   -5,78  -2,3% 
Silber (Spot)      22,95    23,22    -1,2%   -0,27  -1,6% 
Platin (Spot)     982,40    994,00    -1,2%   -11,60  +1,2% 
Kupfer-Future      3,76     3,76    -0,1%   -0,01 -14,8% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 19, 2022 16:15 ET (21:15 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
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